Carta

Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit

Samstag | 16.12.2017

Dossiers

Journalismus – Aufklärung oder Animationsarbeit?

Gesellschaftliche, politische und technologische Veränderungen haben bewährte Kommunikationsstrukturen immer schon herausgefordert. Das Dossier diskutiert die Auswirkungen des digitalen Medienwandels auf den Journalismus als Beruf und seine organisatorische Verfasstheit. Denn aus der vielzitierten Netzöffentlichkeit, der Vielfalt an neuen Akteuren und der rapide steigenden Menge sofort und kostenlos verfügbarer Informationen per se ergeben sich noch keine Substitute für den redaktionell organisierten Journalismus. Tradierte Geschäftsmodelle funktionieren nicht mehr, die neuen noch nicht. Droht der Gesellschaft ihr wichtigstes Korrektiv zu zerfallen? || Das Dossier entsteht in Zusammenarbeit mit der Otto Brenner Stiftung. Ausgangspunkt ist das dort publizierte Arbeitspapier „Journalist oder Animateur – ein Beruf im Umbruch“ von Hans-Jürgen Arlt und Wolfgang Storz. (Foto: Aramil Liadon, CC BY 2.0)

1445 Peter Grafe

Die Kunst, der Markt, das Geld

| 09.03.2017 | 2 Kommentare

Die Kultur- und Kreativwirtschaft (KKW) gibt es nicht wirklich. Sie ist ein statistisches Konstrukt – und politisch gewollt, weil sie wirtschaftliche Dynamik und Arbeitsplätze bringen könnte. Sehr viele der Musiker und Designer, Schauspielerinnen und Journalistinnen, Maler und Architektinnen kommen wirtschaftlich aber nur mit Mühe über die Runden. Das müsste nicht so bleiben. […]

49 Otfried Jarren

Auf dem Prüfstand. Was will eigentlich Journalismus?

Die Vertrauenskrise von Medien und Journalismus ist vor allem dem Ende von Massen- und Monopol-Medien geschuldet. Während sich der Journalismus jedoch längst weiter ausdifferenziert, hält die Medienbranche an überkommenen Einheitsvorstellungen und einer künstlichen Überhöhung von Massenmedienorganisationen fest. Damit erschwert sie die überfällige Debatte darüber, was Publizistik und Journalismus sind und in Zukunft sein werden. […]


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