Carta

Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit

Samstag | 29.04.2017
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Dossiers

Journalismus – Aufklärung oder Animationsarbeit?

Gesellschaftliche, politische und technologische Veränderungen haben bewährte Kommunikationsstrukturen immer schon herausgefordert. Das Dossier diskutiert die Auswirkungen des digitalen Medienwandels auf den Journalismus als Beruf und seine organisatorische Verfasstheit. Denn aus der vielzitierten Netzöffentlichkeit, der Vielfalt an neuen Akteuren und der rapide steigenden Menge sofort und kostenlos verfügbarer Informationen per se ergeben sich noch keine Substitute für den redaktionell organisierten Journalismus. Tradierte Geschäftsmodelle funktionieren nicht mehr, die neuen noch nicht. Droht der Gesellschaft ihr wichtigstes Korrektiv zu zerfallen? || Das Dossier entsteht in Zusammenarbeit mit der Otto Brenner Stiftung. Ausgangspunkt ist das dort publizierte Arbeitspapier „Journalist oder Animateur – ein Beruf im Umbruch“ von Hans-Jürgen Arlt und Wolfgang Storz. (Foto: Aramil Liadon, CC BY 2.0)

#Election2016

Im November 2016 findet in den Vereinigten Staaten die 58. Präsidentschaftswahl statt. Den Amerikanern steht eine beispiellose Ressourcenschlacht ins Haus, die, wie in den USA üblich, mit den innerparteilichen Rennen um die Nominierung bereits ein Jahr zuvor ihre Schatten vorauswirft. Wohin bewegen sich die Vereinigten Staaten von Amerika? Und welche Rolle wird Europa, wird Deutschland zukünftig spielen? Im Dossier #Election2016 wird sich Carta mit den Kandidaten, Kampagnen und Konzepten von Demokraten und Republikanern beschäftigen. (Foto: GlynLowe.com (CC BY 2.0) via flickr)

Freihandelsabkommen TTIP

Zwischen Europa und den USA wird seit Juli 2013 das Transatlantische Freihandelsabkommen TTIP verhandelt. Die Verhandlungen finden hinter verschlossenen Türen statt, das Spiel der Interessen ist schwer zu durchschauen. Das mit Mitteln der Rudolf Augstein Stiftung realisierte Carta-Dossier möchte mit einer Reihe von Beiträgen mehr Licht ins Dunkel bringen – mit aktuellen Berichten, Interviews und Videos. (Foto: MorBCN – CC BY-NC-SA 2.0)

Ausbeutung 4.0: Was heißt und zu welchem Ende leistet man Arbeit?

Arbeit ist in unserer Gesellschaft für viele Erfüllung, Bestätigung, für manche Daseinsberechtigung. Bestenfalls macht man nicht irgendeinen Job zum Geldverdienen, sondern verwirklicht sich selbst, Erwerbstätigkeit wird zum Lebensprojekt, das Dasein zum Arbeitsleben. Wieviel Ideologie steckt in der Vorstellung, dass jede zweckgerichtete Tätigkeit Arbeit sei? Zugleich sieht sich das Arbeiten der Wirtschaft unterworfen, für die menschliche Arbeit einer von mehreren Produktionsfaktoren ist. Arbeitskosten gilt es geringer zu halten als die Konkurrenz, Arbeitskräfte physisch und psychisch auszunutzen, insbesondere bei arbeitsintensiven Produkten. Wie verändert sich die Arbeitswelt mit der Digitalisierung? Welche Rolle spielt das Individuum angesichts globalisierter Produktionsströme? Wie verändert sich die Kommunikation über Arbeit, und wie die Kommunikation, wenn sie zur Arbeit wird? Beiträge zu diesen und anderen Aspekten von Arbeit finden Sie in diesem Dossier. (Illustration: (c) martinbrombacher.de)

Agenda 2030: Parteien auf der Suche nach Zukunft

Die Beitragsreihe veröffentlicht CARTA in Kooperation mit dem Progressiven Zentrum. Autoren des Berliner Think Tanks diskutieren regelmäßig Thesen und Ideen zur Veränderung der politischen Parteien in Deutschland. Ausgangspunkt der Serie ist das Projekt „Legitimation und Selbstwirksamkeit: Zukunftsimpulse für die Parteiendemokratie“, ein Gemeinschaftsprojekt der Heinrich-Böll-Stiftung, der Konrad-Adenauer-Stiftung und des Progressiven Zentrums. Das Projekt sucht interdisziplinär und ideengeleitet nach Ansätzen, wie Parteien auch in Zukunft ein relevantes Organ der politischen Meinungs- und Willensbildung sein können. (Foto: Andreas Wecker, CC BY-NC-ND 2.0)

Transparenz und Finanzierung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk

ARD, ZDF und das Deutschlandradio stehen heute unter einem besonderen Legitimations- und Rechtfertigungsdruck. Dabei rücken Forderungen nach transparenteren Finanz- und Gremienstrukturen der Sendeanstalten zunehmend in den Vordergrund. Doch welcher Reformen bedarf es, um diesen Forderungen entgegenzukommen? Um Fragen wie diese geht es in einer von Carta und dem Institut für Medien- und Kommunikationspolitik (IfM) in Zusammenarbeit mit der „Medienkorrespondenz“ und dem Dresdner Institut für Medien, Bildung und Beratung (DIMBB) organisierten Artikelserie. Das Dossier wird von Orkan Torun und Leonard Novy kuratiert. (Foto: Chris Grabert - CC BY-NC-SA 2.0)