Mit ihren Anzeigen-Schaltungen machen Regierungen auch Presse-Politik. Wird nicht offengelegt, wer vom öffentlich finanzierten Werbekuchen wieviel bekommt, ist der Korruption Tür und Tor geöffnet.

Die NPR-Chefin Vivian Schiller muss wegen fragwürdiger Spendenwerbung zurücktreten. Die zeigt, in welch erniedrigende Abhängigkeit Journalismus gerät, der entweder am Tropf des Staates hängt oder auf die Barmherzigkeit von Spendern angewiesen ist.

GAU

17.03.2011 | 4 Kommentare


Die merkwürdigen Krisenreaktionsmuster: “Facebook-Freunde, die sich mit Nachrichtenagenturen verwechseln”, “Schockstarre durch ständige Alarmmeldungen” und “Entmündigung durch Expertenkultur”.

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Haben wir eine neue Internet-Blase? Stephan Russ-Mohl meint ja, mit dem Blick auf die jüngsten Bewertungen von Twitter, Facebook und The Huffington Post.

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Der Kahlschlag in der Leipziger Journalistenausbildung bestätigt einen Trend: Weg vom Journalismus, hin zur PR.

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Zur “European Communication Conference” sind in Hamburg Kommunikationswissenschaftler aus mehr als 50 Ländern zusammengekommen. Jetzt fehlen noch die Journalisten, die die Europäische Integration in die Praxis tragen.

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Vor einer Woche ist “Journal21″ gestartet: ein Newsportal, das ergänzend zu klassischen Medien, “journalistischen Mehrwert” bieten möchte. Mit vertieften Analysen, Kommentaren und Hintergrundberichten könnte es ein veritables Orchester mit herausragenden Solisten werden – und das alles “gratis”.

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Auch hierzulande werden Studien gebraucht, die den „Qualitätszerfall der Informationsmedien“ transparent machen. In der Schweiz wurde damit nun angefangen.

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Google inszeniert sich zunehmend als Unterstützer von klassischem Journalismus. Fehlt Berichterstattern wie James Fallows dabei die kritische Distanz?

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Die Kommunikationswissenschaft wurde an den Hauptstadt-Universitäten im deutschen Sprachraum lange stiefmütterlich behandelt. Jetzt könnte endlich wieder so etwas wie Aufbruchsstimmung entstehen.

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Ein Viertel der Zeitungsredakteure und Journalisten wurde in den letzten 3 Jahren in den USA eingespart – das bedeutet Existenzgefährdung für ein ganzes “Ökosystem” voneinander abhängiger Redaktionen. Jetzt müssen Verlage die Leser davon überzeugen, dass journalistische Qualität und Unabhängigkeit auf Dauer nicht gratis zu haben sind.

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Riszard Kapuscinski, die polnische Reporter-Legende, habe sich seine Biographie phantasievoll zurechtgelegt – kein Grund große Journalisten posthum zu verdammen, denn: Wir spielen doch alle ein wenig Theater.

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Mit dem Kauf der Basler Zeitung durch Tito Tettamanti wird die Auflösung des kleinteiligen Schweizer Printsektors beschleunigt. Der Medienumbruch ist hier radikaler als in Deutschland, Gratiszeitungen haben ein größeres Gewicht und die Meinungsmacht wird weniger reguliert.

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Nach der Schweinegrippe und der „Schneekatastrophe”, die eigentlich bislang nichts weiter war als ein ganz normaler Winter, wurden wir letzte Woche von einer ganz anderen Medien-Hype heimgesucht. Über Tage hinweg eroberten Steve Jobs und Apple mit ihrem iPad die Titelseiten und beschäftigten obendrein die Feuilletons und die Wirtschaftsredaktionen.

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Ohne die mediale Aufmerksamkeitsverstärkung wäre auch der Terror machtlos. Angemessene Berichterstattung wäre auch im Sinne der Terrorbekämpfung angebracht.

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