Mit dem offenbar zweiten Atom-Gau schließt sich nun möglicherweise ein Kreis, der in den 50er Jahren mit einer Comic-haften Verniedlichung begann.

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Längst haben wir zu viel von vormals besonderen Genüssen: Überinformation ist der Smog des 21. Jahrhunderts. Neue Dienste schenken uns Nutzern daher Lebenszeit, indem sie hochverdichtete Resümee-Perlen aus den Medienozeanen aggregieren.

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Die Kommunikationsmaschinerie kann anstrengend sein. Der Lohn der Mühe: soziale Schranken werden durchlässig.

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Die Menschen des Internet-Zeitalters erinnern mich an die Amphibien, die vor 400 Millionen Jahren vom Ozean aus das Land besiedelten. Nun sind wir angelandet, noch hat alles Kiemen und Flossen. Was werden wir werden? Wohin wird die Evolution uns geleiten in einer Welt, in der das Scheinbare alles andere überwiegt?

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Besteht die Aufgabe von Journalisten in Zukunft darin, herauszufinden, was die Maschine nicht kann und diese Lücken zu nutzen? Werden sie die Putzerfische sein, die sich von den Resten der algorithmischen Schwärme ernähren?

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Die derzeitigen Bemühungen im E-Government haben vor allem das Ziel, bürokratische Abläufe effizienter zu machen. Freie Meinungsäußerung, Teilhabe, Grenzenlosigkeit bei gleichzeitig kleinen Einheiten – das sind jedoch noch immer die Visionen einer völlig anderen Demokratie. In was für einem Staat wollen wir also leben?

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Endlich Fenster: Der Blick in die Unendlichkeit

19.03.2010 | Kommentare deaktiviert


Ein Jugendtraum geht in Erfüllung: Die Internationale Raumstation hat einen Wintergarten bekommen. Den Blick in die unendliche Weite ist jedoch schon vorher für alle erreichbar geworden, denn: Das Internet ist einfach die bessere Raumfahrt.

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Eine immer stärker hochgerüstete Sicherheitstechnologie bringt statt Sicherheit vor allem eines mit sich: einen gigantischen Datenberg, der kaum noch auszuwerten ist.

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Jahrtausendealt ist die Form der zehn Gebote, auch in der Gegenwart gibt es immer neue Variationen. Selbst in der Netzwelt scheint die Sehnsucht nach einer Ordnung in Form von zehn fundamentalen Regeln so stark zu sein wie in der alten Welt. Ich hab mal zehn davon zusammengestellt:

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Wer einen Waldspaziergang macht, kann sich von den vielen Tannennadeln überfordert fühlen – oder sich erholen. Frank Schirrmachers Buch über die Gefahren des Informationszeitalters aktualisiert eine Klage, die schon die alten Ägypter kannten.

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Ich wollte mal sehen, ob ich es noch hinkriege, ein bißchen analog zu sein. Nur damit es keine Mißverständnisse gibt: Ich bin gern digital. Es ist angenehm. Ich kann um vier Uhr früh einkaufen, obwohl es das Ladenschlußgesetz gibt. Ich kann einen Text, der, sagen wir: am nächsten Tag in Zürich sein muß, mit einem Klick dorthinschicken – vor 20 Jahren mußte ich erst einmal herausfinden, wann nachts die letzten Fernzüge losfahren und wo der Postwaggon ist (an dem sich ein Briefschlitz befand, durch den man vom Bahnsteig aus frankierte Umschläge einwerfen konnte; gleich darauf [...]

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Warum das Geldausgeben im Netz ausgerechnet bei Kleinbeträgen so schwierig ist:

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War da was?

Zettelchen schreiben und an die Tür hängen. Mitbewohner bitten, etwas auszurichten. Die gängigen Lokale abgrasen. Vor der Schule warten. Nach der Schule warten. An den wichtigen Haltestellen in der Innenstadt nachsehen. Die üblichen Punkte ansteuern, an denen bei schönem Wetter die Gitarristen und Querflötisten rumhängen. Die obligaten WGs abklappern. Irgendwo sitzen, wo es Billardtische oder Flipper gibt, und warten, bis jemand kommt. Sich einen Platz in einem Cafe suchen, von dem aus man einen städtischen Platz oder einen vielbegangenen Straßenzug gut überblicken kann. Bei Leuten vorbeigehen und sehen, ob sie zu Hause sind. In [...]

Widerstand zwecklos

16.10.2009 | Kommentare deaktiviert


Wer Google verlassen möchte, bekommt jetzt Unterstützung: von Google.

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Wir leben in merkwürdigen Zeiten: Zeitungen werden durch zu viel Liebe zerstört, die Kulturflatrate ist längst da und der Kommunismus könnte mit digitaler Hilfe doch noch siegen.

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