Beiträge von Klaus Vater
Wer glaubt, die AfD würde durch den Einzug in die Parlamente nun automatisch entzaubert und bleibe eine völkische Eintagsfliege, irrt gewaltig, meint Klaus Vater. Was jetzt absehbar ist und was wir tun können, ohne wieder abzuwarten bis es zu spät ist: Acht Thesen. […]
Merkels Satz „Wir schaffen das“ spaltet weder Deutschland, noch zwingt er den Staat in die Knie. Vielmehr sind es Ängste und Ressentiments, die sich in rechtspolpulistischer Rhetorik, Fahnenschwenken und Schlimmerem manifestieren. […]
Immer geht es um Furcht, um Grenze, um Nation und die Anderen. […]
Kein heutiger Konflikt existiert unabhängig von anderen Krisen. Dennoch lassen wir uns nur zu gern zur einfachen Lösungsansätzen verführen. […]
In Leipzig randalieren rechte Hooligans, in Düsseldorf organisiert sich die Bürgerwehr. Die Risse in der Gesellschaft werden breiter. Doch warum gelingt es uns heute nicht, die Intellektuellen wie zur Zeit der Friedens- und Ostpolitik zugunsten unseres Gemeinwesens zusammenzubringen? […]
Durch Sprache, Lebensart, Ökonomie und Tradition verbunden, von den Nazis verfolgt und von der Bundesrepublik vergessen: Klaus Vater über das Schicksal der Jenischen. […]
Unsere heutige gesellschaftliche „Eigenheit“ liegt nicht im Untergang irgendeines „westdeutschen Wertegefüges“. Sie besteht darin, dass wir alle seit einem Vierteljahrhundert in einem Durchgangszeitalter leben. […]
Björn Höcke wäre weiterhin ein Provinzpolitiker, der in Landesmedien präsent wäre, aber für die Menschen in Aachen, Bremen oder Oberammergau eine reine Null-Stelle darstellte, wenn sich die Medien seiner nicht so exzessiv und unzulänglich angenommen hätten. […]
Das Wesen der europäischen Linken ist die Integration – doch in der sogenannten Flüchtlingsfrage gibt sie ein desolates Bild ab. Auch SPD, GRÜNE und Linke bleiben hinter den Möglichkeiten. Eine Kritik. […]
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