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Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit

Mittwoch | 22.11.2017

Beiträge von David Pachali

Achtzig Prozent Gut: Moses, das iPad und ich

Im Perlentaucher-Virtualienmarkt sieht sich Rüdiger Wischenbart in einen Dreißigjährigen Krieg um das Internet zwischen den Mächten Apple, Amazon, Google und dem Staat versetzt und sucht einen Platz an den Rändern: „Im Ernst, es wäre hoch an der Zeit, zwischen den totalen Medienweltträumen der digitalen Gründerzeitmagnaten […] und den staatlichen Kontrollfetischisten wo auch immer zurück in die banale Welt zu steuern, mit ihren Träumen und Widerspenstigkeiten, mit ihren Risiken und immer neu zu verhandelnden, fragilen Balancen.“ […]

Vier Fragen zur Steuersünder-CD

Bei telemedicus bringt Simon Möller eine nüchtern abgewogene Stellungnahme zur Diskussion um die Steuersünderdaten. Er kritisiert die Vermischung juristischer und politischer Kategorien und beschäftigt sich mit weiteren Unschärfen der Diskussion. […]

Das rundum gute Internet

Lapidar resümiert Stefan Schulz bei den Sozialtheoristen den Stand der Internetdiskussion, die sich seiner Ansicht nach so darstellt: „Das Internet macht Spaß, hilft, vereinfacht, beschleunigt, stellt Nähe her, unterhält und informiert. Das Internet kann in seinem gegenwärtigen Zustand als rundum gut bezeichnet und beschrieben werden. Und wer doch was zu mäkeln hat, hat es eben noch nicht richtig verstanden.“ […]

Mein Hirn gehört mir

In der Welt beschäftigt sich Jakob Augstein mit den Debatten um Frank Schirrmachers „Payback“. Bedeutsam daran sei weniger das öffentlichkeitswirksame Geständnis einer digitalen Überforderung, sondern die Erweiterung der Perspektive auf die Digitalisierung: „Es ist legitim, sich über die Zukunft der Medien zu sorgen. Aber die Sorge greift zu kurz: Es geht um nichts weniger als das Schicksal des Individuums, das sich mit seiner Identität und seiner Zukunft im Digitalen aufzulösen droht. Ist das in aller Tragweite erkannt?“ […]


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