Deutschland ist keine Basisdemokratie, doch könnte man glauben, es sei eine: eine demoskopisch-mediale Basisdemokratie, ausgerichtet an ständigen Befragungen des Volkes. Angela Merkel und Guido Westerwelle haben in den vergangenen anderthalb Jahren viel zu häufig in ihren Umfragen- und Presse-Schminkspiegel geschaut.

Die Geschichte des FDP-„Maulwurfs“ zeigt mustergültig, wie der Polit-Betrieb Skandale produziert – echte und vermeintliche. Manch einer bleibt dabei auf der Strecke.

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Die Kommunismus-Debatte um Gesine Lötzsch offenbart, wie flach der politische Diskurs in Deutschland inzwischen ist. Am Ende steht immer der öffentliche Exorzismus.

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Die Qualität deutscher Gesetze ist mangelhaft: Viele sind handwerklich misslungen, die Regierung peitscht immer mehr von ihnen durchs Parlament – ohne ihre Folgen wirklich absehen zu können. Eine Hysterisierung der Medien leistet zudem ihren Beitrag: Die Medien machen Druck, die Politik beugt sich.

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“Jede Minute, die wir in Wikileaks stecken, bewirkt etwas Gutes für die Gesellschaft.” Wikileaks-Sprecher Daniel Schmitt im Interview über die Vorteile der Plattform für den Journalismus, erodierende Pressefreiheit und die Motive und Risiken seiner ehrenamtlichen Arbeit.

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Betsy Myers war Finanzchefin Barack Obamas im Wahlkampf. Im Interview spricht sie über die unternehmerisch geführte Kampagne, Lobbyismus im Wahlkampf und Obamas Führungsstil.

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Wenn Angela Merkels Kanzlerschaft nicht gänzlich ohne Spuren bleiben soll, kann sie nicht bei ihrem Regierungsstil des Fahrens auf Sicht bleiben.

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Das Internet stellt die Meinungsmacht etablierter Medien in Frage. Doch die Meinungsmacher im Wahljahr sind zunächst einmal die altbekannten.

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2002 hat die Financial Times Deutschland erstmals eine Wahlempfehlung abgegeben. Sie hat dafür viel Kritik einstecken müssen. Dabei ist nicht zu verstehen, warum Redakteure für Hintergründe und Meinungsbildung zuständig sein sollen – im letztlich entscheidenden Punkt aber keine Meinung vertreten sollen.

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Die Spitzenkandidaten finden keine klare und lebendige Sprache. Doch wer nicht leidenschaftlich redet, dem fehlt es am wichtigsten Mittel zur politischen Führung überhaupt. In der Krise ist dies ein schwer erträgliches Vakuum.

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