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Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit

Samstag | 18.11.2017

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Letzte Kommentare

Herrman: Öffentlich-Rechtliche »Vulgär-Vaginalien«!

Alles war überzeichnet -aber das ist ein Film, außerdem noch einer von Doris Dörrie. Und keine Dokumentation.

Insgesamt eine nette Abendunterhaltung für alle jenseits der 40: Zur Vorbereitung auf das was kommt – und dann vielleicht doch nicht so schlimm wird, wie dargestellt.

@Robin: Ich wundere mich schon, dass Du Eva Herman soviel Platz in Deinem Blog einräumst…

Das Jahr der Datenskandale

Hier werden „Datenskandale“ in einen Topf geworfen, die nichts miteinander zu tun haben. Das eine sind sammelwütige Arbeitgeber, die mehr Informationen über ihre Marbeiter sammeln als erlaubt. Ob die das auf einem Zettel, im Tagebuch, auf einem Computer oder im Internet machen, ist unerheblich. Verboten ist es so oder so.

Die anderen „Skandale“ beruhen entweder auf Dusseligkeit (libri.de) oder werden mit krimineller Energie (AWD, Kreditkartendaten etc.) begangen.

Und die Behauptung, dass es 2009 mehr Skandale gegeben habe, wird leider auch durch nichts bewiesen. „Skandal“, möchte ich da ausrufen!

Koalitionsverhandlungen: Wo bleibt die digitale Anreicherung? Wo bleibt Twitter? Wo bleiben die Blogs?

@CB „Exklusive“ Arbeitsgruppen-Wikis sind ein interessanter Vorschlag, gehen jedoch an der Arbeitsstruktur (face to face) und der komplexen IT-Struktur (Nahezu jeder der Unterhändler (Teilmenge von Bund, Ländern, Fraktionen oder Bundestag….) hat eine andere, dazu noch mit anderen Sicherheitsanforderungen) völlig vorbei.

Microblogging der Zwischenstände sind zwar nett, aber auf die Dauer langweilig, weil dort nur atmosphärisches gebloggt wird (z.B. http://twitter.com/JuliaKloeckner/status/4840382970). (Vollständige) Transparenz würde dann ja auch heißen können, Phoenix live dazu zuschalten. Stream im Internet wäre natürlich Bedingung. :-)

Was in den Arbeitskreisen verhandelt wird, findet doch im Moment sehr wohl den Weg nach draußen, manchmal hat man den Eindruck, es wäre sogar absichtlich von der einen oder anderen Seite lanciert. Spielten die klassischen Medien in der politischen Kommunikation eine geringere Rolle gegenüber dem Internet, würde auch mehr gebloggt, ist meine Vermutung.

Eine Mehrheit links der Mitte?

Vielleicht kann sich der Autor nicht damit anfreunden, dass es im Moment nur noch eine Volkspartei gibt?

Die These, es gebe eine linke Mehrheit, mit dem Sozialflügel der CDU/CSU zu begründen, wirkt doch ziemlich absurd. Praktische Konsequenzen für parlamentarische Mehrheiten ergeben sich daraus nicht.

Insgesamt sieht man auch an dieser Analyse wieder, dass die Begriffe „links“ und „rechts“ überholt sind und politische Gesäß-Geographie und -Arithmetik des letzten Jahrhunderts sind. Wenn man dem zustimmt, braucht man allerdings den Artikel nicht mehr zu lesen.

ARD & ZDF wollen die Super-Mediathek

Die 20-Uhr-Tagesschau, Tagesthemen usw. müssen unbegrenzt verfügbar sein, andere journalistische Inhalte ebenfalls möglichst lange. Und gegen Bildung und Wissenschaft kann man auch nichts haben. Also ebenfalls lange online stellen.

Ich würde mich freuen, wenn ich einen alten Erik-Ode-Krimi im Internet nach Jahren noch einmal sehen könnte, auch wenn meine Großmutter den mit ihren Rundfunkgebühren bezahlt hatte. Dafür können meine Enkel dann die Inhalte sehen, die ich jetzt bezahle. Vergänglicher Schrott kann ja nach sieben Tagen wieder raus.

Merkel bei RTL: Kuschelshow für die Einzelfallberaterin der Nation

Mit dem Vorwurf, sie sei zu gut gewesen, wird die Kanzlerin leben können. Die Schnitte und die fehlenden Nachfragen kann man der Kanzlerin nicht vorwerfen, sondern nur RTL.