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Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit

Samstag | 19.08.2017

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Letzte Kommentare

Wie aus Internet-Plattformen Verlage werden

Ich bin mir nicht sicher, ob es das Recht ist, das die Entwicklung treibt. Wenn dem so wäre müssten itunes/apple und amazon/kindle aus der Betrachtung herausgezogen werden. Die waren immer Distributoren des professional content und nicht des UGC, also des unregulierten und chaotischen Contents. Diese Rolle hatte und hat in Teilen auch heute noch Youtube/Google. Es hat den anderen mit dieser Strategie schlicht und ergreifend einiges an technischer und tatsächlicher Reichweite voraus, ist es doch auf jedem modernen Endgerät (noch) vorinstalliert. Verbunden mit dieser unglaublichen Reichweite ließ sich schon mit UGC gutes Geld verdienen, warum dann nicht mit Professional Content? Eben, es gibt keinen Grund, der gegen die Umsatzmaximierung spricht, sondern nur Gründe dafür: der dreckige UGC hat den Weg für die Reichweite geebnet, Zukäufe wie doubleclick, DRMs wie Widevine, das die Studios supporten, ein eigenes Ökosystem darum mit Hard-/ Software usw. das macht einen schon sexy. Mit anderen Worten, es ist die Umgebung, wo sich jeder Urheber wohl fühlt: Funktionierendes Geschäftsmodell, mein Content kann/wird geschützt (werden) und ich habe Reichweite ohne Ende….Da liegt es doch nahe, dass Google umschwenkt, zumal mit UGC andere geringere TKPs erwirtschaftet werden, als mit professional content.

Mit Recht hat dies nur am Rande etwas zu tun. Vielleicht eher mittelbar, weil man befürchtet die Gema könnte obsiegen und sich andere Verwertungsgesellschaften anschließen, so dass eine Alternative bereitstehen muss…

Und Facebook hat von all dem bisher nicht viel außer nicht monetarisierte Reichweite, es sei denn, es kauft die Technologie…von Google….

Schleichwerbesumpf in der Blogger-Szene

Na ja zweite odere dritte reihe und der autor ist selbst angeschrieben worden…die frage ist, würde das was ändern und wenn ja, warum und ab welcher größe und müsste man zwischen privat, halb-privat und nicht-privat trennen, spannend

Geschäfte mit privaten Daten: Warum sich der "Spiegel" mit der halben Wahrheit begnügt

@nbo ja das schlimmstenfalls oder mindest genauso schlimme wird nur leider heute gerne übersehen, und das wundert mich doch ein wenig. Da könnte man schon fast auf die Idee kommen, dass die Probleme in der Anwendung der rechtlichen Bedingungen im Bereich Datenschutz, die nicht zuletzt durch die Materie selber aber auch durch die „Verstreuungstaktik“ auf unterschiedliche Gesetze enstehen, zumindest in Kauf genommen werden. Am Ende schreien alle dann nach einfacheren Gesetzen, wollen tun sie es aber eigentlich nicht. Andererseits, wenn man sich die Ideen zum Internet-Radiergummi anschaut, ist weniger Gesetz manchmal mehr Gesetz…