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Freitag | 15.12.2017

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Letzte Kommentare

Vernetzung ist Arbeit – Über Blogs im Jahr 2013

Torsten, ich finde den ganzen DIY-Ansatz ehrenwert aber auch elitär. Es wollen immer mehr Leute – also auch Nicht-Nerds – im Social Web kommunizieren. Aber das bedeutet nicht, das sie sich alle eine Domain zulegen und an WordPress-Plugins rumschrauben wollen. Und ehe ich beim Im-Blog-Kommentieren die Registrierung abgeschlossen & das Captcha überwunden habe und mein Comment nach 24h freigeschaltet wurde…in der Zeit habe ich auf Facebook bereits 10 Artikel kommentiert. Und solange das so ist, bleibt die Blogger-Szene eine welt, die von technik-affinen Männern dominiert ist. Im Gegensatz zum viel niedrigschwelligeren Facebook, Twitter, Tumblr & Co.

Echtzeit-Journalismus als Geschäftsmodell

Es ist doch Quatsch, das Bedürfnis nach Echtzeit-News als unseriös und Angebote wie einen Twitter-News-Feed als „unjournalistisch“ abzutun. Das man früher im 24h-Takt ( Tageszeitungen) oder Stunden-Takt (TV-News) auf Updates warten musste, war ja nicht journalistisch intendiert sondern einfach nicht besser umsetzbar. Und die Nutzer sind auch nicht dumm und unfähig, Echtzeit-Gerüchte oder „vorläufige Nachrichten“ (gute Formulierung!) von recherchierten Artikeln zu unterscheiden. Beispiel für die verschiedenen Modi:
Social Media ist halt Echtzeit, SPON u.ä. Online-Portale sind „Schnellzeit“ und irgendwann ist dann Donnerstag und die ZEIT bringt im „Analyse“-Modus einen Hintergrundbericht, Experten-Meinungen etc.. Blogger sehe ich sowohl im „Schnellzeit“- wie im „Analyse“-Modus.

Liebe Verleger, fallt mir nicht auf Philosoph Precht herein

Über die Beton-Denke von Männern ab 40: „Wenn bestimmte Verschaltungen Erfolg signalisieren, oder wenigstens vermeintlichen Erfolg, dann werden diese Verschaltungen und Verknüpfungen immer dichter und dicker und irgendwann, wenn wir so um die 40 sind (sagt nicht Hüther, sondern weiß jeder 40jährige), sind aus den hübschen kleinen Verflechtungen breite Autobahnen im Hirn geworden, die wir fahren, weil das bisher ja auch Erfolg versprechend war.“

(Zitat Christian Jakubetz http://faz-community.faz.net/123441/print.aspx )

Sarrazin, Höhler, Spitzer: Ist der deutsche Buchmarkt reaktionär geworden?

in die reihe gehören auch noch die „gebt uns die d-mark“-werke. und buebs „lob der disziplin“ – war in den talkshows auch ein renner. alles gnadenlose komplexitäts-reduzierer.

Spiegel: "Bild" ist eine Art rechtspopulistische Partei

Nee, überzeugen konnte die Spiegel-Story wirklich nicht. Wer das letzte Jahr den Bild-Blog im Feedreader hatte, kannte das meiste schon. Und im Interview mit Diekmann hatte Letzerer mehr als souverän gekontert. Kann mich nur dem Jak Blog anschließen: http://bit.ly/e28azm