Carta

Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit

Mittwoch | 13.12.2017

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Name: Leonard Novy
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Über mich: Dr. Leonard Novy, geboren 1977, ist Mitglied der Institutsleitung am Institut für Medien- und Kommunikationspolitik und Mitherausgeber von CARTA. Studium in Berlin, Cambridge und Harvard. Er publiziert regelmäßig sowohl in wissenschaftlichen wie journalistischen Medien und unterrichtet als Senior Lecturer an der Zeppelin Universität, Friedrichshafen. Zuletzt erschienen die von ihm mitherausgegebenen Bücher „Journalismus in der digitalen Moderne“ und „Zwischen Macht und Ohnmacht. Facetten erfolgreicher Politik“ (VS Springer) sowie die Monografie „Britain and Germany Imagining the Future of Europe. Identity, Mass Media and the Public Sphere in the European Union“ (Palgrave Macmillan).

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Letzte Kommentare

„The Making of a Waschlappen“

@mister-ede: Wenn doch das schreiben so gut klappt, was ist am sinnerfassenden lesen so schwer!? –> „Herausgekommen ist [sic!] statt ‚The Making of the President‘ eher [!] ‚The Making of a Waschlappen'“.

„The Making of a Waschlappen“

@Susanne Soppart: Mit „Waschlappen“ war weniger eine Wertung der Person verbunden als eine Zusammenfassung der Wertungen im Text (wobei Feldenkirchen Schulz noch gut aussehen lässt). Die „handwerklichen und strategischen Defizite“ sind ja darin, wie auch in vielen anderen Artikeln, eigentlich gut umrissen und seit Jahren (2009, 2013…) diesselben. Das sieht auch Schulz so (und hat mit dieser Aussage in seinem Mitgliederbrief letzte Woche Gabriel einen mitgegeben). Aber einen solchen Text zuzulassen bzw. sich und vor allem seine Leute so vorführen zu lassen, ist ein Symptom just dieser Probleme. Es war einfach naiv, sich darauf einzulassen. Und ein Kollege bermerkte gerade zurecht: „Was werden sich die vielen disziplinierten Wahlkämpfer denken, wenn sie diese Kaskade an Selbstmitleid zu Kenntnis nehmen?“ Was den Misserfolg angeht: Die Ursachen dafür zu analysieren und – ohne dass es eine personelle Veränderung gegeben hätte – die Konsequenzen daraus zu ziehen, wird die Aufgabe der nächsten Monate sein. Bin mir, wie geschrieben, nicht sicher, dass so ein Text dabei hilft. An meiner Einschätzung zu den grundsätzlichen strategischen Problemen hat sich nicht viel verändert: http://www.frankfurter-hefte.de/upload/Archiv/2016/Heft_05/PDF/2016-05_novy.pdf & http://www.carta.info/84134/was-lange-waehrt-wird-nicht-automatisch-gut/

Salon CARTA #1 in Köln am 13. Februar 2017

@mister-ede: Der Eintritt ist frei. Das wird auf den Seiten des Theaters entsprechend korrigiert.

Amazon: Volksverhetzung on Demand?

@Mika: Auf den Unterschied wird explizit hingewiesen. Wenn Sie das vermischen, kann ich Ihnen auch nicht helfen.

Amazon: Volksverhetzung on Demand?

@Gast, keine Ahnung – ich kann ja nicht in Sie hineinschauen.

Medien-Honorare: David gegen Goliath

@KlausDMüller: Völlig legitime persönliche Entscheidung und nette Pointe von Frau Wiedemeier, aber schräg, sofern mit dem Kommentar CARTA und kommerzielle Verlagsstrukturen gleichgesetzt werden sollen („Honorar konnte man mir nicht bieten“). CARTA ist ein unabhängiges non-profit Projekt von Autoren, die – ohne Bezahlung – auf Themen wie die im Artikel beschriebenen aufmerksam machen wollten. So etwas soll es ja geben.

Altes Geschwurbel im Faktencheck

Netter Versuch von Wolfgang Gründinger auf meinen Text zu antworten, aber das Grundproblem bleibt: Seine Quellen sind nicht klar sondern trüb:

– Gründingers antike Baum- Lehre hat nix mit der Antike zu tun, sondern das ist ein Rabindranath Tagore Aphorismus;

– die „Telegraph“- Quellen, die er anbietet, sehen so aus: Berichterstattung aus der Zeit nach dem Referendum, der Berichterstattung zugrunde liegende Wählerbefragungen vor dem Referendum;

– Seine Schweizer Quelle zum sogenannten Familienartikel ist keine Wahlanalyse, wie er meint, sondern eine Befragung nach dem Motto: Wie würden sie abstimmen, wenn….

Er widerlegt nichts.

Klaus Vater

An der Front: Europäer im Kampf gegen ISIS

Und nicht nur im Text, sondern schon im Teaser unter den Autorennamen ist von ihm in dritter Person die Rede. Tut uns aber natürlich leid, wenn das für Sie verwirrend war.

An der Front: Europäer im Kampf gegen ISIS

Nein, deswegen wird er ja zitiert, in der dritten Person vorgestellt und dem Film ein „Carta zeigt den von Anghel produzierten Film…“ vorangestellt. Ist trotz der sich auf den Film beziehenden Autorenangabe eigentlich schwer misszuverstehen, außer man hat nichts besser zu tun und legt es – aus welchen Gründen auch immer – darauf an. Ob ich das peinlich, peinlich oder traurig, traurig finden soll, weiß ich nicht.

Hate Speech - Facebook liefert nicht

Oje. Und das von einem Unternehmen, das bei jeder Gelegenheit (seinen positiven Effekten auf) Transparenz, Dialog und Demokratie das Wort redet. Man kann ja arbeitsteilig organisiert sein, auf die Frage nach den internen Ressourcen keine Antwort haben oder geben wollen. Aber gegenüber Journalisten implizit den Zusammenhang zwischen „Counter speech“-Initiativen und den von FB selbst gegen Hate Speech ins Feld geführten Ressourcen zu negieren (indem man die Beantwortung der Frage verweigert und sie nicht mal als begründet anerkennt), hinterlässt einen mehr als schalen Nachgeschmack. So als ginge es bei der Pressekonferenz wie auch bei der Aktion an sich eher um PR als um einen konstruktiven Dialog über die Lösung eines komplexen Problems. Und bei Journalisten nur um ernstzunehmende Gesprächspartner, solange sie sich ans Script halten und eine Initiative nicht in dem Kontext verhandeln wollen, in dem sie diskutiert gehört.

Merkels Ende

Na wenn das Ihre Form der „korrekten Analyse“ ist, möchte ich ja nicht wissen, wie bei Ihnen eine Polemik voller Behauptungen aussieht. – Red

Merkels Ende

@Wohli: Carta ist ein Debattenportal und auch Wahlkämpfer dürfen eine Meinung haben. Frank Stauss macht ja aus seiner Herkunft und Haltung – auch bei uns auf der Seite – kein Geheimnis. Viele Grüße -Red-

Buschkowsky-Rücktritt: Gut, dass er geht!

Bitte sehen Sie es uns nach, wenn es bei Kommentaren bzw. deren Freischaltung – insbesondere später abends – zu Verzögerungen kommt. Und bevor Nachfragen kommen: ja, eine Moderation der Kommentare ist leider nötig.

Theorie und real existierende Telekom

@jojoschi: vielen Dank ist geändert. Aufzählung bzw. Staffelung wurde so vorgetragen. Man kann ja auch zum Tarif dazubuchen, vielleicht war’s so gemeint.

Satire-Simulation „heute-show“

@Pascal: danke sehr für die ergänzenden Beobachtungen – besser kann man das nicht formuleren!
@JJ Preston: aber den Ursprungsartikel haben Sie schon gelesen, oder? („Schon daraus wird deutlich, dass die Sendung ein Produkt amerikanischer Verhältnisse, vor allem der Bush-Ära, ist und bleibt.“ … „angesichts von politischen Abgründen, gesellschaftlichen Verwerfungen und journalistischen Totalausfällen“)

Den Begriff „Haltung“ habe ich ja bereits präzisiert, kann aber bei Bedarf auch gerne Kommentar 16 nochmal komplett hier reinkopieren, in dem ich u.a. schrieb:
„…geht es um die Frage: ist hier etwas eigenes entstanden, was unter den hiesigen, sich natürlich von den USA unterscheidenden Ausgangsbedingungen (politische Kultur, Medien, Öffentlichkeit) ein ähnliches Niveau erbringt wie die Daily Show? … …Was ich also in jedem Fall nicht meinte war, dass ich von entsprechenden Formaten eine wie auch immer geartete “Gesinnung” erwarte. Eher ein Anliegen, das über das Ziel, eine Quote von 3 Millionen Zuschauer zu erreichen, hinausgeht, und letztlich auch in dem Bestreben münden würde, sich auch sperriger Themen anzunehmen, statt mit der schnellen Pointe “auf Nummer sicher” zu gehen; in dem Anspruch, Versäumnisse der Medien auf eine Art zu entlarven, die über das Intro von TV-Total hinausgeht. Dieser Spagat zwischen Mainstream und Subversion, Albernheit und Anspruch, gelingt den US-Formaten in einem kommerziellen Umfeld und vier mal die Woche besser als einem öffentlich-rechtlichen Format. Darauf wollte ich hinweisen.“

Satire-Simulation „heute-show“

PS, bevor hier das Standard-Argument kommt: ja, natürlich haben wir es bei der daily show und Comedy-Central mit dem Projekt eines kleinen Kabelsenders zu tun, aber eben auch mit einem Beispiel dafür, wie politische Satire aus einer Nische heraus erfolgreich und diskursprägend werden kann. Und – Stichwort Mut/Innovation – es wäre zumindest interessant – und dem Namen „heute show“ angemessener – gewesen, ein solches Format mit weniger prominentem Personal und dafür höherer Frequenz langsam, ggf. auf einem der Digitalkanäle, aufzubauen.

Satire-Simulation „heute-show“

zu den Punkten „Warum der Vergleich zur Daily Show?“ / „Jede erfolgreiche Sendung erzeugt Neider und Nörgler“:

Warum man ein unzweifelhaft erfolgreiches und, gerade in den ersten Monaten, auch unterhaltsames Format nicht kritisieren und dabei auch Bezüge zum Original herstellen darf, erschließt sich mir nicht. Die Daily Show war schließlich Vorbild und man hat sich formal und ästhetisch eindeutig daran bedient. Dann liegt das Original – für das, wie geschrieben, eigene Rahmenbedingungen gelten – als Maßstab nahe. Anders formuliert geht es um die Frage: ist hier etwas eigenes entstanden, was unter den hiesigen, sich natürlich von den USA unterscheidenden Ausgangsbedingungen (politische Kultur, Medien, Öffentlichkeit) ein ähnliches Niveau erbringt wie die Daily Show? In einem anderen Forum zum selben Thema (und zum selben Text) fand sich folgender Kommentar:

„John Oliver macht einen 17-Minuten-Beitrag über die grausame Anti-Homosexuellen-Gesetzgebung in Uganda und stellt Bezüge her zu evangelikalen Christen aus den USA, die in Uganda dafür Lobbyarbeit gemacht haben. Das Thema, etwas weiter gefasst, ist doch hier auch aktuell, wenn man sich die Ansichten der AfD und Herrn Luckes zu Ehe- und Familienrecht anguckt. Dass so etwas unterhaltsam und lehrreich und berührend sein kann, gerade das Interview mit dem LGBT-Aktivisten aus Uganda, davon kann sich jeder hier überzeugen: http://youtu.be/G2W41pvvZs0

Warum sollte das hier – in einem gebührenfinanzierten Sender – nicht möglich sein? Warum werden die Möglichkeiten, die ein so reichweitenstarkes, auch (sender-)politisch praktisch unantastbares Format bietet, nicht genutzt und wir erleben stattdessen – wie einige Kommentare hier auch einräumen – eher noch eine Verflachung des Formats?

Verweise aufs Publikum (Max: „Und jede Sendung wird mit dem Publikum enden, dass sie verdient. Am Schluss landet Satire immer bei ihrer Zielgruppe“), auf das öffentliche-rechtliche System und den Einfluss der Politik überzeugen mich nicht. Eher hat es etwas mit der Innovationsfähigkeit (oder dem Innovationsverständnis) der hiesigen Sender zu tun: „Wir machen das deutsche Breaking Bad!“ – „Klingt super! Was halten Sie davon, wenn Heiner Lauterbach den Lehrer macht?‘“ (http://www.brandeins.de/archiv/2014/beobachten/wir-serienmuffel.html)
Und eben damit, dass es an so etwas wie „Haltung“ fehlt. Der Begriff mag problematisch erscheinen, andererseits glaube ich schon, dass sich erfolgreiche politische Satire von Comedy (oder eben von „Satire-Simulation“ als Selbstzweck) genau dadurch unterscheidet. Kaum jemand würde Stewart und Oliver diese absprechen. Man muss nicht mit ihren Positionen und Motiven übereinstimmen, kann sich daran stoßen, aber gerade sie lässt ihr Tun, lässt ihre Texte authentisch erscheinen.

Was ich also in jedem Fall nicht meinte war, dass ich von entsprechenden Formaten eine wie auch immer geartete „Gesinnung“ erwarte. Eher ein Anliegen, das über das Ziel, eine Quote von 3 Millionen Zuschauer zu erreichen, hinausgeht, und letztlich auch in dem Bestreben münden würde, sich auch sperriger Themen anzunehmen, statt mit der schnellen Pointe „auf Nummer sicher“ zu gehen; in dem Anspruch, Versäumnisse der Medien auf eine Art zu entlarven, die über das Intro von TV-Total hinausgeht. Dieser Spagat zwischen Mainstream und Subversion, Albernheit und Anspruch, gelingt den US-Formaten in einem kommerziellen Umfeld und vier mal die Woche besser als einem öffentlich-rechtlichen Format. Darauf wollte ich hinweisen.

Into the Mild: Mit wem kann man am besten über die Rundfunkgebühren diskutieren?

Lieber Wolfgang, von Carta-Hrsg. zu Carta-Hrsg.: man muss nicht aus jeder Mücke einen Elefanten machen und überall Systemkonformismus wittern, wo man sich selber mit seinen Vorschlägen nicht eins zu eins durchsetzen konnte. Im Folgenden, und um redaktionsinterne Diskussionen mal transparent zu machen, nochmal meine, Dir aus dem Austausch im Vorfeld der Veröffentlichung weitgehend bekannte Einschätzung:

Deinen Unmut über die Entscheidung kann ich verstehen, auch war die Kommunikation der Organisatoren sicher ausbaufähig. Das ändert aber nichts an den Fakten:

Media Convention und re:publica arbeiten erstmalig zusammen, daraus ergeben sich – hoffentlich – Synergien, in jedem Fall aber Abstimmungszwänge und -probleme. Dass sich die vor Bewerbungen wahrscheinlich nicht retten könnenden Macher der re:publica mit der Media Convention über unseren Vorschlag austauschen, ist selbstverständlich. Auch ist es wahrscheinlich, dass bei der Media Convention schon vor Kenntnisnahme unserer Idee an dem für entsprechende Veranstaltungen (Medientage, Medienforum etc.) obligatorischen Panel zu Rundfunkpolitik und Öffentlich-Rechtlichem Rundfunk gearbeitet wurde, unser Vorschlag also zu gewissen Redundanzen geführt hätte.

Unser Panel wurde nun nicht – wie vermutlich dutzende andere – rundheraus abgelehnt, sondern man schlug uns vor, beide Ansätze in der ohnehin geplanten und, wie bei solchen Events üblich, breiter angelegten Diskussion „Baustelle Qualitätsfernsehen“ zusammenzuführen. Das Podium aber sollte auch mit prominenten „Entscheidern“ besetzt werden. Das kann man inhaltlich durchaus für begründet halten, oder auch, wenn es einem mehr um den weiterführenden Austausch unter mehr oder weniger Gleichgesinnten in der Tradition der re:publica geht, ablehnen. Aus meinen Erfahrungen als Programmverantwortlicher des letzten Medienforums NRW kann ich jedenfalls nachvollziehen, welche Erwägungen und Interessen es bei der Planung eines solchen, unterschiedliche Zielgruppen adressierenden Branchenkongresses auszutarieren galt. Da wir zwei von Carta entsprechend den Bewerbungsregeln der #rp14 bereits im Vorfeld angefragte Panelisten nicht ausladen wollten, haben wir eine weitere Zusammenarbeit abgelehnt. Das war unsere Entscheidung, und sicherlich hat der dafür ursächliche, suboptimale Anmeldeprozess der re:publica, der die nachträgliche Veränderung von Panels gemeinsam mit den Organisatoren praktisch unmöglich macht, Kritik, meinetwegen auch einen carta-Text verdient.

Es bleibt aber das gute Recht der Organisatoren, Panelvorschläge – auch wenn sie von Carta kommen – abzulehnen. Solche Prozesse, interne Planungsstände und vertrauliche Erörterungen zu einzelnen Diskussionsteilnehmern öffentlich auszubreiten, erscheint mir nur gerechtfertigt, wenn man einen wirklich triftigen Grund dafür hat. Doch der zentrale Vorwurf des Textes, die Macher wollten nur mit „Repräsentanten des Systems“ diskutieren, trägt nicht. Schließlich wurden wir bzw. ich in meiner Funktion beim Institut für Medien- und Kommunikationspolitik und Carta-Hrsg. auch nach unserer Absage der Kooperation mehrfach als Diskutanten (nicht Moderator) angefragt, womit auch die von dir vermissten Positionen durchaus vertreten gewesen wären (ich habe ja verschiedentlich zur alternativen Verwendung von Gebührengeldern etc. publiziert). Auch die finale Besetzung der Runde mit Thomas Frickel (AG Dok) und Hermann Rotermund (Universität Lüneburg) lässt mE den Schluss nicht zu, dass hier kritische Stimmen außen vor gelassen werden sollten.

Im Übrigen hatten ja auch wir bei Carta – aus inhaltlichen Erwägungen – darüber nachgedacht, Vertreter von Sendern und Politik einzubinden, und diese Idee nur wg. des Anmeldeprozederes (das bedeutet hätte, dass man bspw. einen Politiker hätte anfragen müssen, ohne eine verbindliche Zusage seitens der re:publica zu haben) verworfen.

Soviel zu den Gründen, warum ich mich (nicht alleine) intern gegen eine Veröffentlichung Deines Textes ausgesprochen habe.

Ermordet reicht nicht

Lieber Herr Rath,
point taken. Das Intro bezieht sich in der Tat eher auf die Selbstinszenierung der BILD und die unwahrscheinlichen Koalitionen, die sich in den vergangenen Wochen ergeben haben. Vgl. Ines Pohls Verteidigung der BILD gegen Bodo Ramelows Vorwürfe gestern bei Wulff-TV („Günther Jauch“): die Kollegen dort hätten nur ihre Arbeit gemacht etc.