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Mittwoch | 28.06.2017

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Ein akademischer Fälscher kann kein Minister bleiben. Ein Aufruf

Übrigens sind die Guttenberg Unterstützer noch peinlicher als der Mann selber. ;-)

Ein akademischer Fälscher kann kein Minister bleiben. Ein Aufruf

Guttenberg hat sich selber disqualifiziert. Er hat in diesem Fall genauso rumlaviert wie vorher auch schon. Erst alles leugnen, um am Ende doch alles zuzugeben. Wie bei der Gorch Fock, wie bei dem Luftangriff. Erst leugnen, dann Bauernopfer bringen. Hauptsache man bleibt selber im Amt.

Übrigens sind die Guttenberg Unterstützer noch peinlicher als der Mann selber. Ich dachte nicht, dass das noch möglich sei. Er habe niemandem geschadet: Geiles Argument, das erzähle ich nächstes Mal auch, wenn ich beim zu Schnellfahren geblitzt werde.

Und ja, er sei ein toller Minister. Wenn ich mir die Politk angucke, die er gemacht hat, frage ich mich, wie man zu diesem Urteil kommen kann.
Als Wirtschaftsminister: Nichts in Erinnerung geblieben. Und das in verdammt schwierigen Zeiten.
Als Verteidigungsminister: Kundusaffärenaufklärung: Ein Desaster. Gorch Fock: Ein Desaster (und am Ende ohne Anhörung und Unschuldsannahme direkt den Kapitän rausgeworfen). Was ich ihm anrechne: Er schafft die Wehrpflicht ab. Was seine Wähler aber eigentlich nicht so toll finden sollten, schließlich haben die die Partei gewählt, die die Wehrpflicht NICHT abschaffen wollte. Hmm.

Für was steht der Mann? Außer für ne hübsche Frau, Blitzlichtgewitter und einen Liter Fett im Haar? Für was steht der, dass man diese Nulpe verteidigen muss? Jeder Dulli kann den Job in der gleichen Qualität machen wie Guttenberg. Wahrscheinlich sogar besser …

Weg mit dem, er hinterlässt auch keine Lücke.

ARD Griechenland-Brennpunkt: "Sensationell schlecht" geht weiter

@sausi:

Man mag ja Hankel vor 10 Jahren für einen Spinner gehalten haben, aber jetzt, wo genau das passiert ist, was er zehn Jahren prophezeit hat (die Euroländer sind zu unterschiedlich, um mit einer Währung = einem Zins = einer Inflation klarzukommen), den noch für einen Spinner zu halten, hat eine gewisse Abgebrühtheit …

Dass dem Hankel im TV niemand widersprechen kann, zeigt ja auch nur, wie schwach der Journalismus ist. Die Journalisten kennen sich halt nicht genügend gut aus, um in einem in wenigen Stunden zusammengehämmerten Special kompetente Gegenfragen stellen zu können. Meistens schaffen sie ja nicht einmal mehr kompetente Fragen. Oder die richtigen Leute zu fragen.

Brauchbar sind dann höchstens so Sendungen wir Quarks & Co, wo sich ein ganzes Team dann in eine Materie frisst.

Facebook: Ein Zwischenruf.

Sehr saubere und umfassende Argumentation. Von Anfang bis Ende

Nur zu B-2 eine Anmerkung: Politik funktioniert nicht über „Ergebnisse“, sondern über die Illusion, Ergebnisse erzeugt zu haben. Am wichtigsten ist, dass der Bürger die (Schein-)Ergebnisse dem Richtigen zuordnen kann. Daher muss man erst Verbraucherschutzministerin Aigner + Verbraucherzentralen auf der einen und böser Amikonzern Facebook auf der anderen Seite in die Köpfe kriegen. Da ist jedes noch so schwachsinniges Mittel wie ein offener Brief oder eine Gruppe auf Facebook hilfreich. Aigner tut was soll die Illusion sein.

Im zweiten Schritt kann man sich dann auch inhaltlich um’s Thema kümmern. Wenn man dabei keine Ahnung hat (wie Aigner IMHO) sourct man das Thema nach Brüssel aus. Das ist jetzt mit mehr Häme gesagt, als angemessen ist. Denn eigentlich gehört das Thema auch in die EU. Es ist ja keine rein deutsche Diskussion, in UK kocht das Thema genauso (es kam gestern sogar in den nicht einmal 3 Minuten langen BFBS Nachrichten). Nur sind für Politiker Entscheidungen über Brüssel immer doof. Damit kann man nicht angeben aehm sich profilieren.