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Dienstag | 16.01.2018

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Letzte Kommentare

Mindestlohn: Warum Deutschland eine funktionierende Lohnuntergrenze braucht

@ Thomas Pagenkämper: Sie schreiben: „Ich würde aber gerne noch ruhig schlafen und mich nicht für die Praktiken meines Unternehmens schämen müssen – und dazu gehört, dass wir Mitarbeiter beschäftigen können, die auch von ihrer Arbeit leben können.“ und das ein Mindestlohn helfen würde diese Probleme zu lösen.

Nun aber sind nicht sie das Problem oder der fehlende Mindestlohn sondern die horrenden Transferzahlungen, die Aufstocker, Kombilohn etc. Wenn der Staat unter dem Deckmantel der sozialen Gerechtigkeit das Lohnabstandsgebot stetig weiter aushöhlt hilft doch ein Mindestlohn nicht weiter, er verschiebt die Grenze doch nur nach oben.
Dann kommen wieder alles Sozialverbände und fordern am Ende eine HartzIV Erhöhung bis knapp unter den Mindestlohn. Dann braucht gar keiner mehr arbeiten gehen der nicht mindestens das doppelte des Mindestlohns netto verdient. Schliesslich entstehen durch Arbeit ja direkte Kosten sowie Opportunitätskosten.

GEZ-Gebühr: Schlagzeilen-Bingo auf dem Boulevard

@Hape: „Ob das Finanzamt eine wie auch immer gestaltete Rundfunkabgabe nicht einziehen darf, weil die Staatsferne gefährdet wäre, halte ich für eine unbelegte These. “

Mhm vielleicht solltest du dir den preußischen Staat vor Augen halten in das wichtigste Recht des Landtages das Haushaltsrecht war. Nur über das Geld konnten die Abgeordneten Einfluss auf die Politik ausüben.
Wenn das Finanzamt die „Gebühren“ einzieht kann man daraus die Möglichkeit des Einbehalts konstruieren. Das Finanzamt leitet die Gelder nicht mehr weiter und schon stehen die Sender vor einem Problem.
Die gleiche Methodik gilt auch für die Bildung von Geldfonds zur Wirtschaftskontrolle in sozialistischen Staaten.
Aber genug der Exkurse: Wer Geld überweist hat das Sagen also muss die Rundfunkfinanzierung extern gelöst werden oder sie wird zu einer Staatsaufgabe und aus den öffentlicht-rechtlichen Sendern werden staatliche Sender. Und das ist nicht nur ein semantischer Unterschied.

Zu den ganzen anderen Ideen der Steigerung der direkten Einnahmen:
Wer soll das denn bezahlen oder besser wer will das bezahlen? Für Boulevard, Klatsch und schlecht synchronisierte bzw recherchierte Reportagen abonniere ich doch kein Pay-TV, Fußball interessiert mich nicht und tolle HD-Inhalte sind sinnfrei weil inhaltsbefreit.