Carta

Politik, Ökonomie, digitale Öffentlichkeit

Dienstag | 17.10.2017

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Name: Robin Meyer-Lucht
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Mitglied seit: 2008-10-02 15:38:29
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Über mich: Dr. Robin Meyer-Lucht, Jahrgang 1973, ist Strategieberater, Medienökonom, Autor und einer der Herausgeber von Carta. Er betreibt seit 2006 das Berlin Institute, ein Forschungs- und Beratungsinstitut für Medienökonomie und digitale Medienwirtschaft.

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Letzte Kommentare

Carta macht Pause ...

@36: Selbstverständlich ist Carta ein Konzept und die Marke eines Blogs.

Ich bedauere sehr, dass Sie sich hier in den Kommentaren nicht besser versorgt fühlen… Ich werde dran arbeiten.

Öffentlich-rechtlich und auch transparent: Für einen Rundfunk für alle

@ Patrick S.: Es gab schon viele Reformversuche – das Thema Transparenz und Partizipation ist möglicherweise ein Ansatz, den Prozess zu beginnen.

Öffentlich-rechtlich und auch transparent: Für einen Rundfunk für alle

@ Vera: Partizipation klingt erstmal gut. Aber das Verhältnis von Auftrag und Nutzerbeteiligung ist bei den Öffentlich-Rechtlichen naturgemäß sehr defizil.

gruss,

rml

Glanzlichter: Schnüffler, Fettnäpfchen und puritanischer Irrsinn

„Hinter solchen Begriffen verbirgt sich der geheime Wunsch nach Beherrschbarkeit der öffentlichen Meinung und nicht die Vision eines lebhaften öffentlichen Diskurses als Movens einer pulsierenden Demokratie.“

— Sehr schön. Ich halte den Beitrag vom Deutschlandradio auch für sehr wichtig und angenehm gelassen präzise…

Spreng: „Die Jäger müssen sich stellen“

Interessanter Einwurf von Robin unter #3. Kurzer Hinweis, dass ich dieser Robin nicht bin…

Bissinger: Warum Journalisten auch als „Täter“ gefragt sein können

@ Wolfgang Michal: Wir sollten doch im Sinne der Sachlichkeit auf Carta versuchen, auf Autoren-Argumente einzustehen statt Autoren zu diskreditieren, oder?

Ich zumindest habe mir abgewöhnt, diese „Argumentationstechnik“ anzuwenden. Ich halte sie einfach für unsauber.

Leistungsschutzrecht: Leutheusser-Schnarrenberger will ‚Snippet‘-Abgabenpflicht

@ Benjamin Stöcker: Twitter und Facebook wären in der Tat sehr interessante Fälle …

Leistungsschutzrecht: Leutheusser-Schnarrenberger will ‚Snippet‘-Abgabenpflicht

Kleine Ergänzung: Die oben beschriebene Forderung nach einer Vergütungspflicht für das Lesen an gewerblich genutzten PCs wird vom Presseverlegerverband BDZV nicht unterstützt:

http://www.bdzv.de/leistungsschutzrecht_faq.html

„Wird das Lesen von Presseartikeln im Internet durch das Leistungsschutzrecht für Verlage kostenpflichtig?

Nein, das Lesen bleibt weiter frei und kostenlos. „

Springer: „Wer im Netz professionell publiziert, sollte Zitat und Zweitauswertung unterscheiden können.“

@ 7. ML: Selbstredend geht es im Saldo um die Schöpfungshöhe des neuen Werkes – und auch die Schöpfungshöhe der Quelle.

Im vorliegenden Fall wird man schwerlich argumentieren können, dass die zitierte Quelle keine Schöpfungshöhe erreicht.

Zur Schöpfungshöhe des Exciting Commerce-Textes hat sich ja bereits meine Vorrednerin geäußert.

Eric Schmidt über "Building the Digital Future" - die Aufzeichnung des Streams

Im zweiten Teil wird die durch Stream hergestellte bürgerliche Netzöffentlichkeit ausgesperrt, während sich die bürgerliche Öffentlichkeit vor Ort dann vielleicht besonders intensiv selbst wahrnimmt.

Springer: „Wer im Netz professionell publiziert, sollte Zitat und Zweitauswertung unterscheiden können.“

@1: Aufregen? – Nicht die Spur. Einfach festellen, dass der Diskurs um redaktionelle Konzepte und angemessene Vergütung etwas sportlicher ausgetragen wird.

Pfister geschlagen, Spiegel gemeint?

Die Aberkennung fällt aus meiner Sicht letztlich auf die Jury des Preises zurück – die nicht genau genug hingeschaut hat…. Beschädigt ist nicht der Spiegel, sondern der Preis, seine Jury und der hastige inner circle des Qualitätsmagazinjournalismus.

"Springer künftig nicht mehr als Quelle nutzen ..."

@ The Bud: Danke für den guten Hinweis (warum so übellaunig). Ich werde Google Cache weiter oben im Recherche-Koffer einsortieren.

Ich habe jetzt obiges Updates auf Ihre Anregung hin erstellt. Ich bin auf die Antwort des Verlags gespannt. Über 1.500 Zeichen ist selbstredend eine Ansage von Seiten Exciting Commerce…..

"Despotendämmerung?" - Sigmar Gabriel diskutiert über neue Medien und arabische Demokratiebewegungen - mit Stream

Liebe Paul, richtig. Einlass ist um 18 Uhr. Die Diskussion beginnt um 19h. Der Stream beginnt um 18.30. Ich korrigiere das oben.

gruss,

rml

Die Digitale Gesellschaft: Getrennt marschieren, vereint...

@ Tommy: Was genau ist der Punkt? Geht das noch etwas detaillierter?

Das Programm heute Abend hat das Politcamp vorgeschlagen.

Ich kümmere mich lediglich um das Booking im BASE_camp nicht um die politische Interessenvertretung von E-Plus.

Gruss,
RML

Glanzlichter: Metzgermeister, Titelerfinder und die Geheimnisse des Phallus

Vera, danke insbesondere auch für den Hinweis auf den Benedikt-Text. lg, robin

Die „Schwarze Loch“-Apps des MDR

@ chp: Datenschutz? Dies ist keine Diskussion, sondern nur ein Netzlese-Hinweis…. Und statt „unreflektiert“ gibt es auch spezifischere Beiträge….

Gibt es eigentlich keine guten neuen Medienblogs?

@ Christian Benduhn: Schon eher. Aber das müsste dann mal Google AdPlanner so machen… ;)

Gibt es eigentlich keine guten neuen Medienblogs?

@ 1. und 2.: Hm, eben: Eher Projekte aus Ö und CH, die einem derzeit auffallen….

#DigiGes: Braucht es eine Interessenvertretung für die Netzgemeinde?

@ 3., 5. und 6.: Danke für den Hinweis. Nachträglich betrachtet wird mir klar, dass ich den Hinweis hätte anbringen sollen. Ich habe ihn daher im Rahmen eines Updates hinzugefügt.

Ich hoffe, dass derartige Transparenzerwartungen dann auch an alle gestellt werden – und sie nicht zu einem politischen Instrument werden. Und alle, die hier Transparenz fordern, natürlich auch fordern, dass die Nähe von Autor und Interviewten hier offengelegt wird:
http://blog.zdf.de/hyperland/2011/04/digitale_gesellschaft_will_mit/

Carta hat ja bereits auch einige Veranstaltungen im BASE_camp durchgeführt und wird dies natürlich auch in Zukunft tun.

Die fragliche Veranstaltung wird jedoch allein vom Politicamp organisiert und inhaltlich verantwortet.

gruss,

rml

Haste ma ne Kulturwertmark?

@ Aufmerksamkeit: Carta hat seit Anfang April einen neuen Vermarkter und seit Anfang Mai eine neue kleine Lektorats-Infrastruktur. Carta wird langsam umgebaut.

Herausgeber, die in der Konzeptphase von Carta andere Vorstellungen entwickelt haben, setzen diese nun teilweise an anderer Stelle um.

ZDF/Zeit Online: Das Ende der Werbefreiheit öffentlich-rechtlicher Inhalte im Internet?

Rückblickend wirkt die Werbung vor ZDF-Videos wie ein Testballon für diese Pläne hier:

http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:video-on-demand-ard-und-zdf-planen-allianz-gegen-youtube/60045096.html

„Die öffentlich-rechtlichen Sender wollen gemeinsam mit zahlreichen deutschen Film- und Fernsehproduktionsfirmen ein Bollwerk gegen Youtube und andere Videoanbieter im Internet errichten. Unter dem Arbeitstitel „Germany’s Gold“ entwickeln sie derzeit eine groß angelegte kommerzielle Onlinevideothek. Nutzer sollen dort gegen Gebühr oder begleitet von Werbung „Qualitätsinhalte aus 60 Jahren deutscher Fernsehgeschichte“ abrufen können, sagte ZDF-Intendant Markus Schächter am Donnerstag. Damit entstehe ein zentrales deutsches Programmarchiv im Netz. „Es geht um die Perspektive, großes Geld im Video-on-Demand-Bereich zu verdienen“, sagte Schächter.“

Es ist ARD & ZDF übrigens derzeit staatsvertraglich auch nicht, Inhalte im Internet gegen zusätzliche Entgelte anzubieten (schließlich hat man ja schon eine Gebühr bezahlt) – natürlich gilt das nur für die Rundfunkanstalten selber – ZDF Enterprises kann natürlich…..