Ukraine · “Griechenland-Hilfe war Peanuts”

| 19.06.2014 | 8 Kommentare

Die EU-Kommission hat 500 Mio. Euro Zahlungsbilanzhilfe an die Ukraine freigegeben. Das Geld wurde am Finanzmarkt aufgenommen. Doch das dürfte erst der Anfang sein.

Folgt man unserem deutschen ‚Experten‘, Energiekommissar Oettinger, so wird die Ukraine noch lange am Tropf der Europäer hängen. Und es dürfte teuer werden- viel teurer als in Griechenland. Zitat:
 

“If we want to help Ukraine — a country with 45 million people — then Greece was peanuts compared to that,” Oettinger said during a visit to Bratislava, Slovakia, which neighbours Ukraine.

“It can’t be done in one summer. It will take ten or fifteen years and will require a multi-billion-worth aid and participation of our taxpayers, voters, European Commission, USA, Canada, International Monetary Fund and others,” Oettinger said.

Wenn die EU nicht zahlen würde, drohten Bürgerkrieg und das Auseinanderbrechen des Landes – mit viel höheren Kosten, so Oettinger. Der IWF hatte schon gewarnt, dass eine Abspaltung des Ostens teuer werden könnte.

Zu dumm nur, dass die Abspaltung bereits im Gange ist – trotz oder sogar wegen der westlichen Hilfe. Zu dumm auch, dass unsere Millionen zum großen Teil nach Moskau fließen – für die unbezahlten Gasrechnungen.

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Crosspost von Lost in EUrope