Die deutsche Huffington Post startet mit Tam-Tam und LSR

| 27.09.2013 | 2 Kommentare

Wenn ein neues Medienprojekt startet, bekommt es meist nur kurze Aufmerksamkeit und verschwindet dann in der Normalität. Über den Deutschland-Start der HuffPo dagegen wird schon seit Ende 2011 in den Medienmedien geschrieben, gesprochen, gerätselt und gerantet.

Am 10. Oktober dürfen wir – endlich, endlich! – die deutsche Ausgabe der HuffPo unseren Bookmarks hinzufügen. Noch steht nur die Vorankündigung mit einem Bewerbungslink auf der Site, gesucht werden aktuell Online-Redakteure und ein Praktikant.

Der Chefredakteur steht seit dem 11. September fest: Sebastian Matthes kommt von der Wirtschaftwoche und wirbt schon kräftig für das umstrittene Geschäftsmodell. Unermüdlich erklärt er,  dass es sich dabei keineswegs um ein unmoralisches Angebot handelt. Marketing kann er jedenfalls:
 

Gute Geschichten zu entdecken, zu recherchieren und aufzuschreiben, das ist die eine Säule. Zugleich aber definiert die Huffington Post auch das Verhältnis zwischen Lesern und Journalisten neu. Auf der Plattform können Menschen unterschiedlichster Disziplinen und Bekanntheitsgrade über Themen schreiben, die sie begeistern.

Unter den Gastautoren sind Barack Obama, Hillary Clinton, Larry Page, Madonna und Robert Redford.

 
Wer würde neben solchen Gastautoren nicht freudig unentgeltlich schreiben, wenn der Weltruhm winkt! Und gut, dass es das Leistungsschutzrecht gibt. Damit sind die fetten Autorenhonorare eigentlich nur eine Frage der Zeit. Ganz bestimmt.