Matthias Schwenk

Das neue Verständnis von “gut informiert” sein: Lesen, was Freunde lesen

 | 41 Kommentar(e)


Auf die unübersehbare Vielfalt der medialen Angebote im Internet hat eine neue Generation längst ihre Antwort gefunden: Sie folgt nicht mehr einzelnen Leitmedien, sondern den Meinungsführern im persönlichen Freundeskreis.

12.03.2009 | 


Junge Menschen lesen bekanntlich keine Zeitung mehr. Aber was tun sie dann? Sie halten sich lang und gern im Internet auf, insbesondere auf Social Networks wie Facebook. Dort können sie anhand des Newsfeeds sehen, was ihre Freunde gerade tun oder interessant finden. Darüber sollte man nicht vorschnell hinwegsehen, auch wenn so ein Newsfeed auf alle über 30-Jährigen eher banal wirkt. Denn in ihm steckt möglicherweise einer der Schlüssel zum Medienverständnis der Zukunft.

Nachrichten und Kommunikationsmuster

Ältere Menschen fühlen sich gut informiert, wenn sie ihre (gedruckte) Tageszeitung durchsehen konnten. Die etwas Jüngeren suchen sich ihre Nachrichten im Internet, sei es auf Nachrichtenportalen oder in Blogs. Dazu haben viele von ihnen jede Menge Newsletter abonniert. Die jüngste, schon ganz mit dem Internet aufgewachsene Generation, versteht unter “gut informiert sein”, dass sie darüber im Bilde ist, was ihre Freunde im Netz gut finden: Das können Videos auf YouTube sein, aber auch einzelne Artikel oder Diskussionen in einem Chatroom.

Auf die unübersehbare Vielfalt und Menge der medialen Angebote im Internet hat diese Generation längst ihre Antwort gefunden: Sie folgt nicht mehr einzelnen Leitmedien, sondern den Meinungsführern im persönlichen Freundeskreis. Instrumente wie der 2006 auf Facebook erstmalig eingeführte Newsfeed helfen dabei, das dafür erforderliche Kommunikationsmuster zu pflegen.

Aktuell ist das von Jugendlichen noch kaum genutzte Twitter dabei, exakt dieses Muster bei den etwas älteren Internetnutzern zu verbreiten: Wer nämlich den ganzen Tag über den getwitterten Linkempfehlungen seiner Twitterfreunde folgt, kommt schon aus Zeitgründen nicht mehr dazu, ein einzelnes Medium systematisch zu lesen.

Ob dieser Wandel im Medienkonsum gut oder schlecht ist, soll hier nicht diskutiert werden. Vielmehr geht es um die Frage, ob Zeitungen, die gerade beginnen sich mit dem Internet näher anzufreunden, dort nicht schon wieder den Anschluss verlieren, weil sie von einem überholten Kommunikationsmuster ausgehen.

menchen

"If the news is important, it will find me."

Facebook und Google

Denn das Internet entwickelte sich zunächst in Analogie zu den gedruckten Medien, wo man als Leser von einer Internetseite zur nächsten ging. Medien wie Facebook rütteln aber an diesem Konzept und bieten sich als Alternative an, bei der man nicht mehr zu den Nachrichten hingeht, sondern diese zum Nutzer selbst kommen.

Diese Sicht auf die Dinge mag ungewöhnlich wirken, wenn man den Gebrauch von Medien vor dem Internetzeitalter erlernte oder von dessen Anfängen in den 1990er Jahren stark geprägt wurde. Wer aber wie die Millennials eine Zeit ohne Internet kaum mehr kennt, findet das Konzept von Facebook offenbar sehr überzeugend.

Dabei hat das noch junge Startup bereits einige Höhen und Tiefen hinter sich. Noch immer fehlt ihm ein nachhaltiges Geschäftsmodell und nicht zuletzt an der absurd hohen Bewertung scheiterte sein Versuch, Twitter zu übernehmen.

Auf der Habenseite sind Innovationen wie der oben erwähnte Newsfeed, aber auch die im Mai 2007 eingeführte Schnittstelle für (externe) Entwickler zu nennen, die damit erstmals eigene Applikationen auf Facebook laufen lassen konnten. So etwas gab es vorher nirgendwo sonst. Wer heute über die Schnittstellen der New York Times oder des Guardian spricht, muss den konzeptionellen Ursprung bei Facebook sehen.

So ist es auch kein Wunder, dass man Facebook immer wieder nachsagt, größer und wichtiger als Google werden zu können (“Google Killer”). Dazu passend gibt es Gerüchte, Facebook wolle einen eigenen Browser auf den Markt bringen.

Diese Aspekte müssen Zeitungsverlage bedenken, wenn sie sich von Google bedroht fühlen und den Eindruck haben, diese Suchmaschine habe zu viel Einfluss. Google ist ein Kind aus der Zeit der Seiten und Dokumente im Internet und damit geprägt von den 1990er Jahren. Facebook hingegen ist etwas Neues. Es steht für Begriffe wie “Social Graph” und “Social Search“. Sein Gründer, Mark Zuckerberg, ist selbst ein Millennial und prägt zusammen mit seinen Entwicklern das Internet aus dieser spezifischen Sicht, nach der alles Wichtige schon seinen Weg zum richtigen Empfänger finden wird.

Wundert es da noch jemanden, dass Facebook aktuell das größte Social Network weltweit ist und pro Tag mehr als 600.000 neue Mitglieder gewinnt? Auch in Deutschland sieht es jetzt so aus, als würde Facebook an Fahrt gewinnen und das Feld der Wettbewerber von hinten aufrollen.

Zeitungen und Leser

Zeitungsverlage befinden sich also in einer misslichen Lage: Ihren älteren Stammlesern sollen sie weiterhin die gedruckte Zeitung ins Haus liefern, einer mittleren Generation dürfen sie möglichst attraktive Portale im Internet bieten und den jüngsten Lesern gilt es, die Nachrichten einzeln hinterher zu tragen und irgendwie bei Facebook oder Twitter einzuschleusen. Kann so etwas gut gehen?

Eigentlich nicht. Da aber bekanntlich den jungen Leuten die Zukunft gehört, wird Verlagen, die selbst auch eine Zukunft haben möchten, gar nichts anderes übrig bleiben, als hier den Anschluss zu suchen.

Der Schlüßel zum Erfolg liegt im Verständnis der Mediennutzung verschiedener Alters- und Zielgruppen. Nur wer sein Angebot entsprechend anpassen kann, wird auf Dauer überleben können. Den Mitgliedern auf Facebook ist es egal, ob irgendwo ein Medium sein Erscheinen einstellt, ihr Newsfeed ist dennoch stets gut gefüllt. Das Internet ist schließlich eine unerschöpfliche Fundgrube für Neues, Kurioses und Unterhaltsames.

Anmerkung: Foto von DigitalTool. Mehr zum Zitat unter dem Foto auch hier.

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41 Kommentare

  1. http://niuus.com |  12.03.2009 | 17:56 | permalink  

    Das neue Verständnis von “gut informiert” sein: Lesen, was Freunde lesen…

    Auf die unübersehbare Vielfalt der medialen Angebote im Internet hat eine neue Generation längst ihre Antwort gefunden: Sie folgt nicht mehr einzelnen Leitmedien, sondern den Meinungsführern im persönlichen Freundeskreis….

  2. Ulrike Langerl |  12.03.2009 | 21:29 | permalink  

    Das ist so ziemlich die fundierteste und treffendste Analyse zum momentanen Medienwandel, die ich jemals gelesen habe. Ich kommentiere normalerweise eher nüchtern, aber hier kann ich in meiner Begeisterung nur sagen – Hut ab!

  3. René Fischer |  12.03.2009 | 21:38 | permalink  

    Sehr schöner Artikel der den sogenannten Medienwandel tatsächlich prägnant auf den Punkt bringt.

  4. Das neue Verständnis von “gut informiert” sein: Lesen, was Freunde lesen « Hansbay’s Blog |  12.03.2009 | 22:36 | permalink  

    [...] Junge Menschen lesen …. [...]

  5. bwl zwei null · Facebook und das neue Verständnis von “Gut informiert” sein |  13.03.2009 | 02:02 | permalink  

    [...] Praktisch zur gleichen Zeit befassten sich Marcel Weiß und ich mit der Thematik “Facebook” im Kontext des Medienwandels. Seinen lesenswerten Artikel findet man auf netzwertig.com, meinen auf Carta. [...]

  6. Matias Roskos |  13.03.2009 | 09:01 | permalink  

    Perfekt, Matthias. Exzellente Analyse! Genau auf den Punkt gebracht.
    Bin begeistert.

  7. Wohin mit meinem Video - SocialNetworkStrategien - Social Networks, Communitys, Crowdsourcing - alles rund um Social Networks, Communitymanagement, Marketing in Socialnetworks |  13.03.2009 | 09:41 | permalink  

    [...] habe, zielen genau in die gleiche Richtung: Facebook und sein Newsstream werden immer wichtiger. Matthias Schwenk schreibt dazu auf Carta völlig richtig: Ältere Menschen fühlen sich gut informiert, wenn sie ihre (gedruckte) [...]

  8. Matthias Schwenk |  13.03.2009 | 11:28 | permalink  

    Vielen Dank für die positiven Stimmen zu meinem Artikel! Aber gibt es nicht auch kritische Einwände? Ich stelle mich gern der Diskussion hier in den Kommentaren.

  9. Wolfgang Michal |  13.03.2009 | 11:45 | permalink  

    Sehr schöne Analyse. Aber der Wandel bezieht sich nicht auf das Informationsverhalten, sondern auf die Trägermedien. Der Unterschied Ältere/Jüngere war früher nämlich nicht anders. Ich kann mich nicht erinnern, als Jugendlicher regelmäßig Zeitung gelesen zu haben, ich war mit Freunden unterwegs. Und im Freundeskreis bekam man die Informationen, die einen interessierten. Das hat sich nicht geändert. Die heutige Irritation über die jugendliche Art, sich zu informieren rührt eher daher, dass die Verlage (die weiter wachsen müssen, wenn sie nicht untergehen wollen) erst heute (unter dem Druck des in bestimmten Segmenten stark überbesetzten Marktes) das dringende Bedürfnis spüren, Jugendliche als neue Zielgruppe erschließen zu müssen. So wie sich seit einigen Jahren alle großen Verlage um die “Nachrichten”-Zielgruppe der 8- bis 12-jährigen bemühen. Ich finde diese FDJ-isierungsstrategie falsch. Die Verlage sollten sich wieder auf ihr Kerngeschäft konzentrieren: auf Journalismus (denn da droht einiges zu verlottern). Auf welchem Trägermedium der Journalismus stattfindet, ist dann egal.

  10. Matthias Schwenk |  13.03.2009 | 12:33 | permalink  

    @Wolfgang Michal: Ein sehr interessanter Einwand. Was die ganz jungen Leute betrifft, ist das sicher auch richtig. Allerdings darf nicht übersehen werden, dass das Web 2.0 sehr grundsätzlich das Sharing, Verlinken oder Bookmarken fördert und dafür geeignete Instrumente entwickelt hat. Das “Empfehlen” wird da zu einer Kultur, die sich nicht nur auf Jugendliche beschränkt.

  11. wolfgang |  13.03.2009 | 13:13 | permalink  

    Kein kritischer Einwand, eher eine semantische Frage:

    “Dazu haben viele von ihnen jede Menge Newsletter abonniert.”

    Newsletter? Hab ich was verpasst? Damit meinst du aber nicht das, was man landläufig unter “Newsletter” versteht, oder? Meinst du nicht eher Newsfeeds oder RSSFeeds?

  12. Matthias Schwenk |  13.03.2009 | 13:20 | permalink  

    @Wolfgang: Doch, ich meinte den klassischen Newsletter. Um die Differenzierung unterschiedlicher Nutzergruppen im Artikel nicht ausufern zu lassen, habe ich nur drei Gruppen gebildet.

    Dabei zielt die mittlere Gruppe auf Menschen, die zwar das Internet schon als Informationsmedium nutzen, tendenziell aber noch keine Berührung mit dem Web 2.0 haben. Diese Personen gibt es definitiv und es sind gar nicht so wenige.

    Die “Web 2.0 Community” muss man sich im Artikel auf der Ebene der Millenials denken, auch wenn viele der Vordenker, Geeks und Early-Adopter nicht mehr so jung sind.

  13. wolfgang |  13.03.2009 | 13:36 | permalink  

    Verstehe.
    Ich hatte das “etwas” in “Die etwas Jüngeren” überlesen …Wobei diese Gruppe glaube ich inzwischen schon so bei 40 plus anzusiedeln ist. Vielleicht wäre “die etwas Älteren” der Bessere Ausdruck gewesen;)

  14. Lena |  13.03.2009 | 14:35 | permalink  

    Sehr gelungener Artikel, der wie schon erwähnt einiges auf den Punkt bringt. Als Erweiterung lässt sich noch sagen, dass dieses neue Kommunikationsverhalten nicht nur die Medien/Verlage trifft, sondern vielmehr jedes Unternehmen oder jede Marke da sich die Kommunikation mit den Nutzern grundlegend ändert und so z.B. auch das Marketing eine völlig neue Dimension erreicht sei es im Bereich oder Abverkauf.

  15. Das neue Verständnis von “gut informiert” sein: Lesen, was Freunde lesen « akamedias.de |  13.03.2009 | 15:08 | permalink  

    [...] …weiterlesen auf CARTA. [...]

  16. Wolfgang Michal |  13.03.2009 | 16:32 | permalink  

    @Matthias.
    Was ist der Hinweis auf ein Youtube-Video im Rahmen einer Schüler-VZ-Gruppe anderes als die Aufforderung einer Frau an ihren Mann: Lies mal den Artikel da über die Makatsch! Beides sind “Empfehlungen”. Auch der Stammtisch ist ja dazu da, von anderen zu hören, welche Autos, welche Solarstromanlagen, welche Haus-Dämmungen gerade angesagt sind, oder wer mit wem gerade Zoff hat.
    Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, aber ich glaube, wir reden da von zwei paar Stiefeln: Das eine ist soziale Kommunikation, das andere ist journalistische Information in Leit- oder Wenigerleitmedien. (Hin und wieder mag es Überschneidungen geben).

  17. Matthias Schwenk |  13.03.2009 | 17:16 | permalink  

    @Wolfgang Michal: Die Unterscheidung in (soziale) Kommunikation und (journalistische) Information ist natürlich wichtig. Man muss nur sehen, dass auf dem NewsFeed von Facebook beides ineinander läuft, weil es da einerseits die klassische Empfehlung gibt, andererseits aber empfohlene Inhalte zum Teil schon vollständig eingebettet sind (Videos von YouTube etwa, oder Fotos von Flickr).

    Zudem macht es schon einen erheblichen Unterschied, ob jemand täglich selbst zur Zeitung greift und sich darin einen Überblick verschafft, oder ob er sich anhand eines NewsFeeds wie auf Facebook orientiert, der ihm bestimmte Inhalte direkt zeigt und andere per Link zur Lektüre empfiehlt.

    Zwischen das Medium (das die journalistische Information leistet) und seinen Leser schieben sich also der Empfehlungsgeber und das Kommunikationsmedium (eben Facebook), auf dem die empfehlende Kommunikation stattfindet. Die spannende Frage ist, ob das nur fallweise so abläuft oder sich zum Dauerzustand entwickelt. Ich vermute letzteres.

  18. Robin Meyer-Lucht |  13.03.2009 | 17:31 | permalink  

    @ Matthias und @ Wolfgang: Ich habe bei diesem Artikel plötzlich begriffen, dass die Strategie der Personalisierung, die bislang genutzt wurde, um über komplexe Dinge flüssiger zu berichten, nun auch auf die Ebene der Aggregation übergreift. Letztlich werden so Verteil- und Reputationsnetzwerke, die es schon in der analogen Welt gab, nur im Netz abgebildet. Das Paradigma, dass die Informationen den gut Vernetzten finden, wurde in den 90er Jahren schon für Professoren und professionelle Informationsverarbeiter festgestellt – nun wird es eine Jedermann-Technik.

    Toller Text, der mir wieder gezeigt hat, dass sich die Sachen noch mehr verändern, als ich gestern noch dachte.

    robin

  19. Peter Stawowy |  13.03.2009 | 23:12 | permalink  

    Ich habe viel mit jungen, sehr medienaffinen Jugendlichen zu tun. Davon ist nicht einer bei Facebook, geschweige denn informiert man sich in dieser Runde über den Newsfeed dort. Twitter versuche ich gerade in der Runde etwas populärer zu machen – die Bemerkung im Text ist richtig: Das wird ebenfalls kaum bis gar nicht genutzt. Darauf angesprochen wird immer sehr deutlich, dass die Damen und Herren Jugendlichen im Grunde sehr konservativ in Ihrer Mediennutzung zwecks Informationsbeschaffung sind.

    Falls Sie überhaupt aktuelle Nachrichten haben wollen.

    Es passt zwar schön ins Puzzlebild, aber ich glaube, die “neuen” Kommunikationswege werden gerade hinsichtlich der Mediennutzung von Jugendlichen von der Medienbranche und einem Heer von Experten konsequent überbewertet.

    Es ist ja hinlänglich bekannt, dass sich “die Jugend” (in Deutschland gibt es über 10 Mio Schüler – wie viele Nutzer waren gleich noch bei Facebook? Und Twitter?) in erster Linie zur Kommunikation (!) ins Netz begibt. Da tauchen dann ab und an Links und Hinweise auf, was interessant sein könnte, mag sein – aber das sind selten richtige Nachrichten (was immer man darunter versteht).

    Ja, die Zeitung abonnieren, morgens zum Briefkasten zu schlappen und hinterher einen noch größeren Berg an Altpapier zu haben, ist absolut out. Als Jugendlicher macht man sowas nicht – haben wir aber doch früher auch nicht gemacht! Daraus zu schlussfolgern, dass Blogs, Twitter, der Facebook-Newsfeed und wie sie alle heißen, eine zentrale Bedeutung bei der Information von Jugendlichen haben, halte ich für grundfalsch.

    Ich bezweifle ernsthaft, dass eine nennenswerte Zahl von Jugendlichen diese ganzen Funktionen und Angebote überhaupt kennen! Da hilft auch nicht, dass eine wie auch immer geartete Informations-Elite meint, dort einen Trend zu erkennen.

    Es ist auch falsch zu schlussfolgern, dass sich da grundlegend etwas zu Gunsten des Internet und seiner Möglichkeiten verändert. Vielleicht sollte mal jemand eine repräsentative Befragung machen, wie gut informiert die Jugend heute ist. Dummerweise gibt es wohl kaum Vergleichswerte zu vorherigen Generationen – ich schließe mich da einem Vorkommentator an, der meinte, er wäre früher auch nicht besonders informiert gewesen. Dito.

    Nein, es hängt nicht die Zukunft der Medien davon ab, ob sie es schaffen, in Angeboten wie dem Newsfeed von Facebook präsent zu sein. Die Zukunft steht und fällt mit der Qualität und der Glaubwürdigkeit des jeweiligen Mediums. Dafür braucht ein Medium nicht zwangsläufig das Internet.

    P.S.: Täusche ich mich, oder sagt die demografische Entwicklung gerade, dass die Zukunft eben nicht der Jugend, sondern den Älteren gehört?

  20. Markus Merz | Hamburg St. Georg |  14.03.2009 | 01:21 | permalink  

    Sehr schön dieses ganze ‘vor Internet’, web 1.0, web 2.0 auf die missliche Lage der verdunstenden Geschäftsmodelle der klassischen ‘totes Holz’ Verlage übersetzt.

    Kritik im Detail hätte ich eher konzeptionell: Warum wird immer nur auf die großen proprietären Anbieter wie Twitter und Facebook eingegangen? Ist das nicht eine rein quantitative Sichtweise? Wir dabei nicht komplett die radikale Revolution der offenen und freien Kommunikationsmittel vergessen, die aus der OpenSource Bewegung kamen und kommen?

  21. Bücherlei Notizen » Blog Archiv » Im ständigen Wandel |  14.03.2009 | 03:52 | permalink  

    [...] CARTA feststellt, hat sich die Mediennutzung verändert. Die Krise auf dem Zeitungsmarkt tangiere jüngste [...]

  22. Steffen Seitz |  14.03.2009 | 09:07 | permalink  

    Der Text stellt meiner Meinung eine sehr treffenden Analyse des (zukünftigen) Medienverhaltens und in der Folge Konsumverhaltens dar.

    @19: Facebook hat noch nicht den Verbreitungsgrad in D, aber wer einmal in den Genuss des Newsfeeds kam wird ihn sehr schnell zu schätzen wissen. Der Markt in Deutschland wird “noch” von den *VZ-Netzwerken dominiert. Das dort solche Funktionalitäten nicht angeboten werden, ist für mich ein klares Fehl-Verständnis des Marktes bzw. mangelnde Innovation (Die Zahl der Nutzer von FB hat sich übrigens in den letzten 20 Montaten verzwölffacht in D, somit wird auch langsam der Netzeffekt einsetzen und damit die Verbreitung zunehmen).

    Weiterhin ist es eine Definitionsfrage. Wichtige Informationen für Jugendliche sind Veranstaltungen, neuste Videos usw. Hier findet bereits heute, auch in den deutschen Netzwerken ein reger Austausch und Meinungsbildung (Information) statt. Auch glaube ich, dass Kommunikation und Information nicht mehr so einfach zu trennen sind. Sicherlich sind soziale Netzwerke noch nicht für die gernerelle Meinungsbildung essentiell, aber das liegt klar an den Informationsbedürfnissen der Nutzer -> das kann man gerne beklagen, aber wäre wohl eher unter Politikverdrossenheit u. ä. abzulegen.

    Das die Bedeutung der Empfehlung und damit auch der Reputation weiter zunehmen wird lässt sich m.M. auch an der Intentsität der Diskussion über Disziplinen wie word-of-mouth-advertising ablesen.

    Das die Zeitung – in der bisherigen Form verschwinden wird – ist meiner Meinung nicht mehr aufzuhalten. Aber die Zeitung ist eben nur ein Ausgabegerät, und das neue Ausgabegerät ist eben das Internet und hier bieten sich Soziale Netzwerke nahezu perfekt an.

    P.S. Aus Sicht einer Gesellschaft kann die Zukunft niemals den Alten gehören, dass würde dazu führen das die Zukunft aussterben würde.

  23. Matthias Schwenk |  15.03.2009 | 13:56 | permalink  

    @Peter Stawowy: Zu einem guten Teil hat Ihnen ja schon Steffen Seitz in Kommentar Nr. 22 geantwortet (danke Steffen!).

    Sie liegen allerdings mit Ihrer Beschreibung des Medienkonsums von Jugendlichen durchaus richtig. Bei den 12 bis 19jährigen ist noch vieles im Fluss und darauf auf die Geschäftsmodelle für Zeitungen zu schließen, wäre vermessen.

    Meiner Argumentation tut das aber keinen Abbruch, denn Facebook entstand an der Harvard University und war anfangs nur Studenten zugänglich. In diesem Milieu wuchs das Netzwerk extrem schnell, auch über die Landesgrenzen der USA hinaus. Deren Art des Medienkonsums ist für Zeitungen (und andere Medien) durchaus von hoher Relevanz. Ich bin fest davon überzeugt, dass sich Verhaltensmuster, die sich in diesem Lebensabschnitt bilden, für lange Zeit Bestand haben und daher mehr Aufmerksamkeit von Medien aller Art bekommen sollten.

    Wer sich als Jugendlicher noch nicht nennenswert für “Nachrichten” interessiert, im Lauf der Zeit aber auf Netzwerken wie Facebook aktiv wird (und als Student dann vielleicht auch twittert), wird derjenige mit Ende 20 das alles dann abstellen und eine gedruckte Tageszeitung abonnieren?

  24. Matthias Schwenk |  15.03.2009 | 14:03 | permalink  

    @Markus Merz: Dein konzeptioneller Einwand ist sehr gut und berechtigt! Die Open-Source-Bewegung spielt natürlich eine große Rolle im Medienwandel. Die Frage ist nur, wie sich das in Zahlen “einfangen” und darstellen lässt.

    Zu den großen (kommerziellen) Anbietern gibt es eben Marktforschungsdaten sowie deren eigene Aussagen zu den Mitgliederzahlen. Für mich als Autor, der einen Trend beschreiben und ansatzweise belegen möchte, ist es daher immer leichter, auf dieses Material zurückzugreifen.

  25. Linktipps zum Wochenstart « Medial & Digital |  15.03.2009 | 14:36 | permalink  

    [...] Das neue Verständnis von “gut informiert” sein: Lesen, was Freunde lesen [...]

  26. Lesetipp zum Sonntag: Facebook statt Zeitung « ostroplog - Das Weblog von Philipp Ostrop |  15.03.2009 | 16:29 | permalink  

    [...] (Fotoausstellungen in Bochum und Berlin, außerdem Schlamm-Oper) kommt hier ein kurzer Lesetipp: Hier auf Carta schreibt Matthias Schwenk (”Unternehmensberater und Social Software Evangelist”) über [...]

  27. Peter Stawowy |  15.03.2009 | 22:20 | permalink  

    Selbstverständlich gehört aus gesellschaftlicher Sicht die Zukunft den Jungen. Aber aus der Sicht des Verlages, der sein bisheriges Geschäftsmodell nicht loslassen mag – da gehört tatsächlich die Zukunft den Alten.

    Ich habe keine Zahlen dazu, mir aber jetzt mehrfach erzählen lassen, dass bei den Volksmusik-Sendungen der ÖR-Dritten die Zuschauer nachwachsen. D.h. die älteren Zuschauer sterben zwar weg – aber die “jüngeren” wachsen nach und schalten ebenfalls ein. Eine in meinen Augen (noch?!) schreckliche Vorstellung – aber offenbar wahr.

    Wenn man nun argumentiert, dass das Informationsinteresse bei Jugendlichen anders ist als bei Älteren, sich also mit der Zeit verändert – wäre das nicht ein Argument für die Zeitung, wie sie ist? Ich muss bei der Selbstbeobachtung leider feststellen, dass man mit fortschreitendem Alter und sich damit einhergehend veränderndem Informationsinteresse (für mich sind auf einmal Partys nicht mehr so interessant wie Lokalpolitik) gegenwärtig nicht an der Lokalzeitung vorbeikommt.

    Ich will hier gar nicht den Ketzer geben – die Argumentation aus dem Text ist schon richtig: Ein Verlag ist gut beraten, sich den unterschiedlichen Nutzungsgruppen zu öffnen. Und es wäre auch dringend angeraten, den jungen Zielgruppen mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Ich teile aber nicht die Meinung, dass davon allein das Überleben der Verlage abhängt oder das bestehende Geschäftsmodell sich deswegen gar erledigt hat.

    Im Gegenteil: Wenn die Werbetreibenden den Ratschlägen aus dem Text folgen (womit sie gut beraten wären), wird daraus folgen, dass die Zeitungen hübsch ihre Nische bei den Senioren findet. Zumals sich die Angebote für junge Internetnutzer und ganz junge Leser von Verlagen gegenwärtig und offenbar auch langfristig nicht refinanzieren lassen.

  28. Robin Meyer-Lucht |  16.03.2009 | 00:29 | permalink  

    Das Thema Demografie ist sehr wichtig. Ich habe ein paar Zahlen dazu zusammengestellt und werde hoffentlich demnächst dazu kommen, die mal wegzubloggen. Nur: Der demografische Faktor wird uns nicht vor dem Medienwandel retten. Im schlimmsten Fall bespaßen wir hier eine Senioren-Gesellschaft mit Analogmedien, während sich die digitale Öffentlichkeit in jüngeren Gesellschaften durchsetzt. Wollen wir mal nicht hoffen, dass es so schlimm wird.

  29. Wittkewitz |  16.03.2009 | 10:25 | permalink  

    Eine Kommentatorin weiter oben schrieb, es handele sich um einen Text zum Medienwandel. Es gibt Autoren. Es gibt Redakteure, die deren Inhalte im Duktus an bestimmte “Brands” anpassen, die wir als Zeitungen beszeichnen. Die Herausgeber dieser Zeitungen kontrollieren diese Redakteure per Redaktionssitzung. Manche Zeitungsredakteure schreiben sogar noch selber.

    Diese Struktur gibt es auch analog im Netz in diversen Ausfaltungen. Social Media lebt davon, dass sowohl die Redakteure als auch die Herausgeber so genannte “middlemen” sind. Wer in den letzten zehn Jahren mindestens einen der Bestseller zur Ökonomie im Internetzeitalter gelesen hat, wird den Satz “the web cuts out the middleman” sicher schon inflationär gelesen haben (müssen).

    Es ist kein Medienwandel. Es ist ein Wandel der Ökonomie, der eben in Gestalt von Social Media auch vor den Massenmedien nicht halt macht und daher die Massenmedien in Medienmassen verwandelt.

    Facebook hat an dieser Stelle keine Bedeutung, da es 1001 Möglichkeit gibt, Inhalte zu aggregieren. Facebook ist einfach ein Hafen für die Generation Umhängetasche und die Generation Wollmütze. Andere Generationen sind bei SchülerVZ bzw. noch immer und immer wieder bei ICQ. Das Analogon zu Facebook ist der Bahnhofskiosk. Da aber die meisten Menschen heutzutage virtuell mobil sind, ist die Bahn nicht unbedingt der Knotenpunkt, an dem Menschen vorbeikommen sondern eben die Sozialen Netzwerke.

    Es wäre schön, wenn bei der ewigen Mediennabelschau in Duldungsstarre ein klein wenig Ross und Reiter differenziert werden. Dann kann es auch ein angemessene Strategienotion geben, die über Werbeverhalten und technische Kanäle hinausreicht und damit ein Halbwertszeit über 14 Tage hinaus erzielt.

  30. Matthias Schwenk |  16.03.2009 | 13:15 | permalink  

    @Peter Stawowy: Ich stimme Ihnen vollkommen zu, dass die Zeitungsverlage ihre Nische bei den älteren Lesern pflegen sollten. Die Frage ist nur, ab wann bei langsam aber stetig sinkenden Auflagen sich die Produktion gedruckter Zeitungen nicht mehr rechnet. Mit sinkender Reichweite werden die Werbetreibenden für ihre Anzeigen immer weniger Geld zu zahlen bereit sein, da braucht es gar keine Wirtschaftskrise. Das Zeitungssterben in den USA könnte die Entwicklung bei uns vorwegnehmen.

    Ganz verwegen könnte man die Frage formulieren: Was müssen Zeitungen im Internet anbieten, um dort so viel Geld zu verdienen, dass daraus noch für sehr lange Zeit den älteren Lesern eine gedruckte Zeitung geliefert werden kann!?

    @Jörg Wittkewitz: Man muss Facebook nicht mögen. Man kann dieses Social Network aber stellvertretend für eine Entwicklung sehen und versuchen, daraus Erkenntnisse abzuleiten und diese dann zur Diskussion stellen.

  31. robin meyer-lucht |  16.03.2009 | 13:42 | permalink  

    Dank an Bernd Graff, der auf Süddeutsche.de die Thesen von Matthias aufgriff:

    “Matthias Schwenk, einer der Autoren von Carta.info, schrieb Ende letzter Woche in einem Blogeintrag: ‘Die jüngste, schon ganz mit dem Internet aufgewachsene Generation versteht unter ‘gut informiert sein‘, dass sie darüber im Bilde ist, was ihre Freunde im Netz gut finden: Das können Videos auf YouTube sein, aber auch einzelne Artikel oder Diskussionen in einem Chatroom. Sie folgt nicht mehr einzelnen Leitmedien, sondern den Meinungsführern im persönlichen Freundeskreis.’”

    http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/468564

    und Dank auch an Thomas Knüwer für den Link:

    http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=2074

    rml

  32. Themenblog » Blog Archiv » Glaubst du dem Internet? |  16.03.2009 | 17:32 | permalink  

    [...] und andere Newsfeeds sind das Medienverständnis der Zukunft. Für die meisten Internetnutzer sind sie ein hilfreicher Filter für die Informationsmassen im [...]

  33. Markus Merz | Hamburg St. Georg |  16.03.2009 | 20:09 | permalink  

    Re. 20 + 24:

    “Die Open-Source-Bewegung spielt natürlich eine große Rolle im Medienwandel. Die Frage ist nur, wie sich das in Zahlen “einfangen” und darstellen lässt.”

    Kurz: Kaum. Man muss sich schon im Netzwerk mit den jeweiligen Machern befinden/beschäftigen. Aber die Zahlen sind nicht wichtig. Wichtig ist die qualitative Bedeutung.

    Lang: Da ist sie wieder die journalistisch effiziente “Frage der Bequemlichkeit”. Aber genau da bohrt der entstehende Medienpluralismus in der Wunde der Verleger (und Journalisten). Was wir gerade bekommen ist ein direktes n:m Publizieren. Viele publizieren für viele, ohne das Geschäftsmodell der Gatekeeper. Nimmt man dann noch die nebelartigen Zahlen der OpenSource Anwendungen, die für diese Kommunikation benutzt werden, dann scheitert man bzw. nimmt die einfacher zu erhaltenden Zahlen der proprietären Lösungen, die klassisch 1:n kommuniziert werden.

    Man muss also über die Qualität argumentieren!

    Der beliebte Platzhalter für Relevanz ‘Google hat zum Suchbegriff X -n-tausend Ergebnisse gefunden’ versagt genauso wie ‘Facebook hat n-Millionen Benutzer’ oder ‘Twitter wächst um den Faktor blabla-%’.

    Ich behaupte, dass die Open-Source-Bewegung überhaupt der wichtigste Faktor beim Entstehen dieser brutalst fragmentierten und granularisierten n:m aggregierten Nischenkommunikation ist. Erst der gemeinsame Wille von Programmierern und Inhalteerstellern die Information technisch und inhaltlich frei fließen zu lassen, hat diesen Medienwandel hervor gerufen.

    Das Monopol der Information, gesammelt und verteilt auf antiquierten Produktionsmitteln, ist tot. Das passt bereits heute auch schon sehr gut auf den im Artikel hervorragend heraus gearbeiteten Web 1.0 Aspekt, sprich die Informationsportale sind Schnee von gestern. ‘What would Google do?’ ist eine Frage, die nicht erst hohe Relevanz hat seit es das Buch gibt, sondern seit es Google gibt. Mit dem Erscheinen der ‘Google Nachrichten’ hat die strategische Hilflosigkeit der Verlage angefangen. Das Vorbild wurde nicht genutzt sondern bis zum heutigen Tag bekämpft.

    Was dem Journalismus bleibt ist die fundierte Information, die man auf Grund eigener Netzwerke handwerklich sauber geprüft hat. ‘Sauber prüfen’ ist allerdings kein Monopol, sondern eine Frage der Medienerziehung und des unmittelbar einsichtigen Eigenschutzes. Da steckt auch der Mehrwert und nicht in der Frage wie man Farbe aufs Papier bekommt.

    Das Risiko einer Tatsachenbehauptung lernen Kinder spätestens im Kindergarten. Den Nutzen einer Marke, die saubere originäre Tatsachenbehauptungen und durchdachte Meinungsstränge veröffentlicht, muss man eben zukünftig in dieser brutalst fragmentierten und granularisierten n:m aggregierten Nischenmedienszene, abklopfen.

    Man nennt das im Internet ‘conversion rate’ und eigentlich ist es ein alter (Medien-) Hut.

  34. Glaubst du dem Internet? | schwarzdesign blog |  17.03.2009 | 15:05 | permalink  

    [...] und andere Newsfeeds sind das Medienverständnis der Zukunft. Für die meisten Internetnutzer sind sie ein hilfreicher Filter für die Informationsmassen im [...]

  35. massenpublikum» Blogarchiv » Share Information! |  21.03.2009 | 19:14 | permalink  

    [...] Es ist wahrlich keine Neuigkeit, dass die technischen Möglichkeiten und die niedrigen Barrieren im Web 2.0 dazu geführt haben, dass Mundpropaganda in ihrer Bedeutung zunimmt. Insofern können sich WOM-Agenturen wie trnd – trotz der Wirtschaftskrise – nicht über fehlende Aufträge und Kunden beschweren. Martin Meyer-Gossner stellt in seinem englischsprachigen Posting zurecht fest: “People buying from people because people are relying on word-of-mouth from people they trust.” Und stellt zugleich die These auf, dass man künftig vielleicht weniger umfasend werben und VIPs einsetzen sollte, sondern so genannte Social Testimonials für ihren Einsatz belohnen sollte. Daran knüpft auch die Idee an, dass wir heute eigentlich nur noch das lesen, was uns unsere Freunde… [...]

  36. Jan Eggers » Blog Archive » Blogschau, verspätet |  24.03.2009 | 18:25 | permalink  

    [...] das sei noch gar nicht richtig bei den klassischen Medien angekommen, argumentiert Matthias Schwenk in seiner lesenswerten und präzisen Analyse. Er beschreibt, wie der Themen-Empfehlungsdienst Zeitung in der Generation Facebook längst durch [...]

  37. Kann gutes Design Zeitungen retten? — CARTA |  08.04.2009 | 12:12 | permalink  

    [...] die Leser wieder für Printmedien (zurück) gewonnen werden können, die längst ins Internet abgewandert [...]

  38. Kostenlos-Kultur ? Urheberrechtsverletzung: 10 Thesen zum Modernisierungsversagen der Medieneliten — CARTA |  27.04.2009 | 00:24 | permalink  

    [...] – Das neue Verständnis von “gut informiert” sein: Lesen, was Freunde lesen [...]

  39. Aggregation ist die neue Ressource: Die Verlage überschätzen den Wert ihrer Inhalte — CARTA |  11.06.2009 | 17:13 | permalink  

    [...] Die Rolle der Medien als vermittelnde bzw. überbringende Instanz schrumpft damit ohnehin. Die Leser im Internet tun ein Übriges, indem sie sich gegenseitig über Social Networks auf interessante Inhalte [...]

  40. Medial Digital – Medien, digitale Medien, Medienwandel, Journalismus, Internet, soziales Internet, Social Web, Web 2.0» Blogs » Ein Herz für Blogs – 5 Medienblogs abseits der Charts |  17.06.2009 | 08:26 | permalink  

    [...] Schwenk ist Unternehmensberater und Social Software Spezialist. Seine absoluten gedanklichen Highlights veröffentlicht er bei meinem Lieblingsblog Carta (das hier nur kurz erwähnt wird, weil es als [...]

  41. Lieber Hubert Burda, gegen Google helfen keine Gesetze … — CARTA |  01.07.2009 | 11:58 | permalink  

    [...] und Partizipation. Der moderne Kunde will nicht mehr nur passiv konsumieren, sondern intensiv beteiligt werden. Insbesondere die junge Generation nutzt Medien heute ganz anders als noch ihre Eltern. Dem [...]

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