Wolfgang Michal

#offshoreleaks: Der seltsame Scoop

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Anfang April berichteten die Medien über das größte Datenleck aller Zeiten. Offshore Leaks wurde als gigantischer Medien-Scoop gefeiert. Doch in Wahrheit besaßen einige Regierungen die Offshore-Daten bereits seit 2010. Das erklärt so manche Ungereimtheit.

11.05.2013 | 

Es sind nicht 260, sondern sogar 400 Gigabyte an Geldtransfer-Daten, die den Behörden zur Auswertung zur Verfügung standen. „Wie erst jetzt bekannt wurde“, schreibt die Süddeutsche Zeitung, „waren die britischen Behörden bereits seit 2010 im Besitz der Unterlagen – offenbar haben sie sie bislang jedoch nicht umfassend ausgewertet.“ Über den letzten Halbsatz kann man nur milde lächeln.

Man darf davon ausgehen, dass die Daten umfassend gesichtet worden sind. Die Reste (das erklärt vielleicht die auffallenden Lücken) bekamen dann die Medien. Die SZ schreibt:

Erst jetzt ist zu erfahren, dass die Quelle die Daten 2009 den dortigen Behörden angeboten und 2010 auch übergeben hat. Erst danach gelangte die Festplatte in die Hände des Internationalen Konsortiums für investigative Journalisten (ICIJ) in Washington.“

Die Geschichte des Medien-Scoops geht so: Eine ominöse Quelle hat 2011 eine Festplatte mit Daten an den investigativen Journalisten Gerard Ryle geschickt. Und zwar in Australien. Die australische Regierung gehörte – wie die britische und die US-amerikanische – zu jenen drei Glücklichen, die die Daten schon besaßen. Ryle wurde im September 2011 – als erster Nichtamerikaner – Direktor des Journalisten-Konsortiums ICIJ in Washington. Das ICIJ plante fortan den „Medienscoop“.

Der deutsche Datenjournalist Sebastian Mondial wurde im März 2012 nach Washington eingeladen und beauftragt, deutsche Medienpartner für den Scoop auszuwählen. Er wandte sich zuerst an die ZEIT, die aber offenbar wenig Interesse zeigte. Der Spiegel kam nicht in Frage, weil sich Print- und Onlinechefredakteur nicht vertrugen. Über John Goetz und Hans Leyendecker fanden die Daten dann den Weg zur SZ und zum NDR.

Über meine am 6. April bei Carta veröffentlichten skeptischen „Routine-Fragen“ zu diesem Medien-Scoop hat man sich in Kreisen der Beteiligten offenbar sehr geärgert. Wurde mir jedenfalls so mitgeteilt. Ich konnte den Ärger teilweise verstehen. Also habe ich mich Mitte April mit Sebastian Mondial getroffen, und er hat mir viele interessante Details über den Ablauf des aufregenden Scoops, die Absicherung und die Geheimhaltung der forensischen Untersuchungen und die Aufbereitung der Daten für die beteiligten Medien erzählt. Meine Veröffentlichung kritisierte Mondial aber weiter entschieden: Es sei unseriöser Journalismus, solche Fragen einfach in den Raum zu stellen, ohne den Beteiligten die Gelegenheit zur Beantwortung zu geben. Nun gut.

Dass die SZ und der NDR in bester Absicht großartige Arbeit geleistet haben, steht außer Frage. Die Berichterstattung ist wichtig und überhaupt nicht zu kritisieren. Doch sollten sich Journalisten in Fällen von Whistleblowing immer die Frage stellen, ob und wozu sie eventuell benutzt werden. Dann kämen sie möglicherweise auf die gleichen Fragen.

Es ging bei Offshore Leaks – so mein Eindruck von Anfang an – um PR für dringende Regierungs-Angelegenheiten. Man wollte Druck aufbauen und Aufmerksamkeit für ein handfestes Problem erzeugen. Das ist auch gut so. Denn zwischen der Steuerhinterziehung der Reichen und den zur Verarmung führenden Austeritäts-Programmen besteht ein direkter Zusammenhang. Die todesmutige Weigerung der SZ allerdings, die Offshore-Daten nicht an die Regierung herauszugeben, wirkt im Nachhinein ziemlich komisch. Die Daten waren ja offenbar aus Regierungskreisen gekommen.

Warum? Im März 2010 wurde in den USA ein Gesetz verabschiedet, das verhindern soll, dass Steuerpflichtige Geld in ausländische Steueroasen schaffen – der „Foreign Account Tax Compliance Act“ (FATCA). Das klingt sicher nicht zufällig wie Fatwa! Die US-Steuerbehörde IRS setzt das Gesetz seit 2011 mit der gebotenen Härte um. Auch andere Länder sollen durch bilaterale Abkommen darauf festgenagelt werden.

Am 8. Februar 2012 haben die USA mit anderen Staaten (u.a. mit Deutschland) eine Gemeinsame Erklärung über eine zwischenstaatliche Vorgehensweise zur Verbesserung der Steuerehrlichkeit im grenzüberschreitenden Bereich und zur Umsetzung von FATCA herausgegeben. Da passt es doch gut, wenn etwas öffentlicher Druck aufgebaut werden kann.

 

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32 Kommentare

  1. #offshoreleaks: Regierungen hatten schon 2009 die Datensätze oder: der staatlich manipulierte Journalist? - arlesheimreloaded |  12.05.2013 | 12:05 | permalink  

    [...] Auf dem unabhängigen Medienblog Carta liest sich die Ryle-Geschichte so: [...]

  2. Bastian Brinkmann |  12.05.2013 | 16:07 | permalink  

    Reine Routinefragen:
    Woher wissen Sie, Herr Michal, dass “die Daten offenbar aus Regierungskreisen gekommen sind”? Reicht die “Cui bono”-Frage dafür als Beweis aus?
    Überhaupt, der öffentliche Druck als “Beweis”: Fanden vor “Offshore-Leaks” alle Wähler Steuerhinterzieher super und haben ihre Regierungen unter Druck gesetzt, nicht zu handeln? Sicher nicht. Der Kampf gegen Steueroasen ist schon Jahre alt.
    Wenn das ein “Inside Job” wäre, wie Sie suggerieren: Warum mussten die ICIJ-Programmierer noch viele Monate arbeiten, bis es überhaupt möglich war, die Daten auszuwerten?
    Zum Thema „Man darf davon ausgehen, dass die Behörden die Daten schon lange umfassend gesichtet haben“: Wissen Sie, wie viel Material Whistleblower, aber auch Querulanten tagtäglich bei Ermittlern abladen, und wie viel davon interessant ist und wie viel banal? Und können Behörden das immer fehlerfrei differenzieren? Haben sie immer genügend Zeit und Ressourcen dafür? Warum sollte eine Behörde riskieren, dass Fälle aus den Unterlagen verjähren?

    Ich lese Carta gerne. Und Michals “Routinefragen” kamen mir teilweise bekannt vor — aus unseren internen Diskussionen, die wir natürlich vor der Veröffentlichung geführt haben. Andere “Routinefragen” können wir leicht beantworten und machen dies auch immer wieder, etwa hier unter dem Blogpost des Carta-Autoren Humborg. Wir beantworten gerne alle Fragen und sind möglichst transparent. Man muss uns nur fragen. (PS: Geht auch vor Veröffentlichung eines Blogposts, aber da sage ich Ihnen ja nichts Neues.)

    Kollegiale Grüße!

    Bastian Brinkmann

    (Disclosure: an Offshore-Leaks beteiligt)

  3. Wolfgang Michal |  12.05.2013 | 17:23 | permalink  

    Lieber Bastian Brinkmann,

    ich finde es erstaunlich, dass mir von Ihrer Seite immer wieder nahegelegt wird, Ihnen Fragen zu stellen. Was soll das bringen? Transparenz? Ich habe mich zwei Stunden lang mit Sebastian Mondial unterhalten. Ein nettes Gespräch. Zu dem Zeitpunkt wusste er aber auch noch nicht, dass die genannten Regierungen die Daten schon seit Jahren hatten. (Und ich nehme an, Sie wussten es auch nicht). Hätte ich mir also das Nichtwissen bei Ihnen abholen sollen? Wäre das dann okay gewesen?

    Ich bin nicht so naiv, den Regierungen (und den damit befassten Behörden) zu unterstellen, sie hätten mit den Daten drei Jahre lang nichts anfangen können oder wollen. Oder Sie hätten keine Fachleute gehabt, die Daten lesbar zu machen. Oder sie seien überfordert gewesen von der Menge des Materials. Wenn Sie das unbedingt glauben wollen, so ist das Ihre Sache.

    Ich werde also weiter Fragen stellen, und zwar ohne Sie vor der Veröffentlichung dem SZ-Investigativteam vorzulegen. Interessant ist z.B. die Frage, welchen Teil des 400 Gigabyte großen Datenpakets die Medien nicht bekommen haben?

    Mit besten Grüßen
    Wolfgang Michal

  4. Bastian Brinkmann |  12.05.2013 | 17:56 | permalink  

    Huch, jetzt stellen Sie ja doch eine Frage. Obwohl Sie nicht verstehen, was das bringen solle. Und dann noch eine gute, die mit den 400 Gigabyte. Diese Frage stellen wir uns natürlich auch. Antwort: Ich weiß es im Moment nicht. Vielleicht sind es andere Daten, vielleicht ältere, vielleicht neuere, vielleicht von einem dritten Finanzdienstleister, vielleicht sind es nur doppelt gespeicherte Dateien, vielleicht sind es private Urlaubsfotos von der Quelle.
    Die reine Gigabyte-Zahl sagt bei Offshore-Leaks nichts über die Zahl der interessanten Fälle aus, das liegt an der Struktur der Festplatte. Alles mögliche ist da drauf, komplett durcheinander. Man kann sich das nicht vorstellen à la “100 Fälle pro Gigabyte”. Von daher könnte in weiterem Material alles und nichts drinstecken. Jede Antwort auf die 400-GB-Frage ist im Moment reine Spekulation.
    War das jetzt interessant für Sie? Ich hoffe, ich langweile nicht. Hilft Ihnen das beim Schreiben eines eventuell nächsten Blogposts? Ich hoffe, ich habe Ihnen etwas Neues erzählt.
    Vielleicht lohnt sich dieses Frage-Antwort-Spiel doch, zumindest für die Mitleser.

    Best, Bastian Brinkmann

  5. egghat |  12.05.2013 | 18:36 | permalink  

    “Vielleicht lohnt sich dieses Frage-Antwort-Spiel doch, zumindest für die Mitleser.”

    Yepp. Ein Leser.

    (Frage, die ich mir stelle: Hat die “Lagarde Liste”, die die griechischen Schwarzgeldsünder enthält, was mit Offshore Leaks zu tun? OK, offiziell sind das Daten aus einer schweizerischen Bank, aber nun ja, man kann in solchen Fälle auch alles glauben oder eben auch nicht)

  6. Wolfgang Michal |  12.05.2013 | 18:42 | permalink  

    Ich unterhalte mich gern mit Ihnen, das ist bestimmt lustig, aber wie Sie ja so schön schreiben, können Sie meine Fragen leider auch nicht beantworten. Deshalb finde ich die Aufforderung ja so nett, ich solle Ihnen weiter Fragen stellen…

    Sebastian Mondial hat mir erklärt, wie es auf der Festplatte aussieht: Kraut und Rüben, das reine Chaos, und mit welchem (Geheimhaltungs-)Aufwand ihr diese Festplatte dann erschlossen habt, aber auf die Frage, ob man da etwas weglassen (herausfiltern) könne, habe ich nur die Antwort erhalten, eigentlich nicht ohne Artefakte zu erzeugen, aber im kleineren Maßstab wohl doch. So ging das hin und her. Auf dem Heimweg hab ich mich dann gefragt, ob ich jetzt schlauer geworden bin :-)

    Spaß beiseite, habt ihr nach der neuesten Entwicklung nicht zumindest ein mulmiges Gefühl oder kann man das einfach verdrängen? Dem Schäuble erst mutig die Stirn bieten – und dann holt der sich das Ganze kalt lächelnd bei der britischen Regierung…

    Bitte verstehen Sie meine Beiträge nicht als Kritik an der journalistischen Aufbereitung des Themas. Die Kritik bezieht sich nur auf das Zustandekommen. Von dieser “Quelle” würde ich mich jedenfalls verarscht fühlen. Es sei denn, die Quelle hat Ryle ausdrücklich darüber informiert, dass sie es mit ihrem Anliegen bei der Regierung schon probiert hat, doch die würden den Daten bisher keine rechte Aufmerksamkeit schenken. Allerdings hätte das dann in der anfänglichen Berichterstattung vermerkt werden müssen.

    Schöne Grüße
    Wolfgang Michal

  7. Bastian Brinkmann |  12.05.2013 | 19:36 | permalink  

    @Egghat
    Die Lagarde-Liste hat damit nichts zu tun. Schweizer Infos sind nur indirekt in den Offshore-Leaks, wenn zum Beispiel die geheime Firma auf den Britischen Jungferninseln dort ein Konto eröffnet hat. Wir haben hier publiziert, über welche Jurisdiktionen die Daten etwas aussagen.

    @Wolfgang Michal
    Ich finde es grundsätzlich auch begrüßenswert, dass Sie kritisch nachfragen und überlegen, was Sache sein könnte. Das finde ich eine gute Grundeinstellung. Und ich kann nur erneut dazu einladen, auftauchende Fragen zu stellen, selbst wenn wir nicht allwissend sind (das geht auch an alle anderen Mitleser, meine E-Mail-Adresse steht im SZ.de-Impressum).
    “Schäuble die Stirn zu bieten”, hat ja keinerlei Muts bedurft, ich habe ihn kurz nach der Veröffentlichung getroffen, und wir haben gemeinsam darüber gescherzt. Unsere Erklärung war ja nicht an Schäuble gerichtet, sondern an die vielen Menschen, die uns gefragt haben, warum wir das nicht machen.
    Wir Journalisten versprechen unseren Quellen, dass wir sie schützen, so gut es geht. Punkt. Wenn die Quelle selbstständig agieren will, steht ihr das selbstverständlich frei: Die Quelle kann wie jeder Mensch machen, was sie will, von daher fühle ich mich auch nicht “verarscht”.
    Denn: Fakten bleiben Fakten. Selbst wenn die Quelle Wolfgang Schäuble persönlich gewesen wäre, müssten wir kein Wort am Sachs-Artikel ändern.
    Verdrängen werden wir sicher auch nichts, wir stellen uns — wie gesagt — teilweise die gleichen Fragen wie Sie. Und wir werden versuchen, Sie zu beantworten.

    Abschließend noch ein Veranstaltungshinweis für alle Mitleser: Gerard Ryle, der Chef vom ICIJ, und andere Offshore-Leaks-Reporter vom ICIJ machen am Dienstag, 17 Uhr unserer Zeit einen Hangout. Hier der Link.
    Pointe: Man kann da Fragen einreichen. ;-)

  8. Wolfgang Michal |  13.05.2013 | 11:22 | permalink  

    @Bastian Brinkmann:
    Inzwischen hat laut SZ von heute, S.21, eine der beiden geleakten Firmen (nämlich die Portcullis Trustnet) Anzeige gegen eine verdächtige Person wegen Datendiebstahls erstattet.
    Die andere Firma nicht?

    Die SZ schreibt auch: “Koordiniert wurde die Recherche vom Internationalen Konsortium für Investigativen Journalismus (ICIJ) dessen Direktor die Festplatte mit den Daten 2011 zugespielt wurde.”

    Mir wurde das ein bisschen anders erzählt. Nicht dem Direktor des ICIJ wurde die Festplatte zugespielt, sondern dem australischen Journalisten Gerard Ryle, der erst später, im September 2011, Direktor des ICIJ in Washington wurde.

    Meine 2 Fragen an Ryle wären ;-)
    1. Hat ihn die Quelle darüber informiert, dass sie das Material vorher schon den Behörden übergeben hat?
    2. Wird das ICIJ bei den Behörden beantragen, auch den Rest der Daten zu bekommen?

  9. Bastian Brinkmann |  13.05.2013 | 12:19 | permalink  

    Hier der Artikel zur Anzeige von Portcullis.
    Die andere Firma, Commonwealth Trust Limited, hat bisher noch nicht öffentlich reagiert. Aber die reden auch nicht mehr so gerne mit uns.

    Zum ICIJ-Punkt: Das widerspricht sich ja nicht, das eine ist einfach nur knapper dargestellt, weil in einer kurzen Follow-up-Meldung nicht noch mal alles von Adam und Eva erzählt wird. Das hatten wir ja alles schon en detail aufgeschrieben.

    Darf ich noch eine Ergänzung zur Frage 1 vorschlagen? “Und hätte das aus Ihrer Sicht irgendwelche Auswirkungen gehabt oder nicht?”
    PS: Solche Daten kann man (leider?) nicht einfach “beantragen”.

  10. Wolfgang Michal |  13.05.2013 | 13:05 | permalink  

    Frage 2 war auch eher eine Scherzfrage.

    Wenn es stimmt, dass die Quelle das Datenmaterial bereits 2010 an die Behörden übergeben hat (ohne oder mit Honorar), dann gibt es für den ‘Medienscoop’ zwei Möglichkeiten:

    1. Die Quelle war sauer, weil nichts passierte, und übergab die Daten dem Journalisten Ryle mit der Aufforderung: Mach was draus!

    2. Die Behörden ‘erlaubten’ es der Quelle, das Material nach der Sichtung teilweise auch an die Presse weiterzugeben.

  11. Bastian Brinkmann |  13.05.2013 | 16:44 | permalink  

    Ja, ob die Behörden Geld gezahlt haben, ist noch nicht raus.

    Es gibt viele Hinweise, die ich leider nicht hier öffentlich machen kann, die für Variante 1 sprechen. Das muss Quellenkontaktperson Ryle entscheiden, wie viel er davon erzählen kann.
    Und es gibt starke Hinweise, die dafür sprechen, dass Variante 2 eher nicht stimmt. Zum Beispiel hätten die Behörden mit dieser Taktik in den letzten drei Jahren viele Fälle absichtlich verjähren lassen – das würde ja keinen Sinn machen.

  12. Wolfgang Michal |  13.05.2013 | 18:26 | permalink  

    Das Problem ist, dass sich 86 Journalisten auf das verlassen müssen, was Ryle über seine Quelle erzählt.
    Oder die Polizei der Jungferninseln präsentiert uns demnächst einen zweiten Bradley Manning.

  13. Sebastian Mondial |  13.05.2013 | 18:54 | permalink  

    Hallo Herr Michal,

    Ihr Interviewpartner hier. Ich finde es schade, dass Sie nicht wie versprochen mir die Kopie des Gespräches übermittelt haben. Jedenfalls haben Sie sich nach dem Gespräch nicht wie abgesprochen gemeldet.

    Ich glaube auch, dass Ihre indirekte Wiedergabe hier nicht richtig ist, aber das kann ich erst sagen, wenn ich die Kopie des Gespräche habe. Ich setze auf Ihre Kooperation und bitte um direkte Übermittlung, damit ich entsprechen Stellung nehmen kann.

    S. Mondial

  14. Wolfgang Michal |  13.05.2013 | 19:19 | permalink  

    Lieber Herr Mondial,
    das Gespräch war so lang, dass ich mit der Abschrift noch nicht durch bin. Wenn Sie mir sagen, worum es geht, suche ich Ihnen die betreffende Stelle raus. Selbstverständlich schicke ich Ihnen nach Fertigstellung auch das ganze Stück zu.
    Mit besten Grüßen
    Wolfgang Michal

  15. Bastian Brinkmann |  13.05.2013 | 20:30 | permalink  

    @Kommentar 12: “Das Problem ist, dass sich 86 Journalisten auf das verlassen müssen, was Ryle über seine Quelle erzählt.”
    Ryle hat uns ja viel mehr erzählt, als er öffentlich sagen kann, was wir entsprechend auch nicht öffentlich sagen können. Das soll sich jetzt nicht absichtlich geheimniskrämerisch anhören, sondern sagen: Wir haben keine Bauchschmerzen. Alle Infos von der Festplatte haben wir ja auch unabhängig verifiziert.

  16. Wolfgang Michal |  13.05.2013 | 23:23 | permalink  

    Na, ein bisschen geheimniskrämerisch klingt das schon, oder?

    Da die Daten auf der kopierten Festplatte bereits im Jahr 2009 enden, die Platte aber erst viel später an Ryle ging, hatte ich Sebastian Mondial am 24. April auch diese Frage gestellt: „War denn Ryle bekannt, ob dieses Material vorher schon jemand anderem angeboten wurde?“

    Das wusste Mondial natürlich nicht. Und Sie wussten es vermutlich auch nicht. Das wissen nur Ryle und die Quelle.

  17. Sebastian Mondial |  13.05.2013 | 23:56 | permalink  

    Hallo Herr Michal,

    gerne hole ich mir die Wave oder MP3 Datei ab oder ich sende Ihnen einen Zugang, wo die Datei hin kopiert werden kann. So wie ich mich erinnere, war unsere Vereinbarung, dass wir uns offen unterhalten und Sie mir das ganze Gespräch ungeschnitten geben. Ich war schon von dem Mittschnitt überrascht, den es soltle ja nur ein informelles Gespräch sein, aber naja.

    Mit den passiven Zitaten bin ich jedenfalls nicht im Reinen, solange ich den Mitschnitt nicht habe. Also: Bitte stellen Sie mir das Wav/Mp3 Original zur Verfügung.

    Grüße,
    S. Mondial

    @Kommentar 16
    Sie erinnern sich an den Satz: “Ich werde nichts sagen, was die Quelle kompromittiert?” Gut. Dann können Sie sich denken, warum ich bestimmte Antworten mit “das weiss ich nicht” beantwortet habe bzw. mich dümmer gestellt habe, als ich war. Das tut mir leid, aber geht leider nicht anders. Ich verrate keine Geheimnisse, solange diese “geheim” im Sinne des Quellenschutzes sind.

  18. Bastian Brinkmann |  14.05.2013 | 00:29 | permalink  

    Die Daten hören nicht 2009 auf, sondern später, siehe zum Beispiel E-Mail-Zitate in diesem Artikel.

  19. Bastian Brinkmann |  14.05.2013 | 00:33 | permalink  

    PS: Hallo Sebastian, by the way. Macht man das so, sich in Blogkommentaren “Hallo” sagen? Was auch immer die Konventionen sagen: Beste Grüße!

  20. Sebastian Mondial |  14.05.2013 | 00:54 | permalink  

    @Bastian

    Ganz mein Motto: Kenne die Regeln. Dann breche diese, wenn nötig.

    Also: Hi aus Dänemark. Da habe ich heute mit Journalisten und J-Studies über ICIJ und OSL geredet.

    Interessant: Die ICIJ-Dänen-Daten werden wohl erst im November veröffentlicht. Verschwörung? Ne.
    Nach meinen Informationen aus einfachen Gründen: Auszeit wg. Elternzeit – und die Person soll das eben dann später machen.
    Das macht aber hier keinen wirklich verrückt oder es wird spekuliert: Statt dessen trifft man sich und diskutiert – über Absicherung von Quellen, Whistle-Blower-Schutz und wie man in Zukunft besser zusammen arbeitet. Hat richtig Spass gemacht.

    Disclosure: Geld gab es dafür außer den Zugtickets und nem Hotelbett keins, ich hab dafür meine Zeit gespendet – zwei volle Tage.

  21. Wolfgang Michal |  14.05.2013 | 11:22 | permalink  

    @Sebastian Mondial (#17): Wissen Sie, das Problem ist jetzt: Ich lasse mir ungern falsche Berichterstattung unterstellen. Sagen Sie doch einfach, was falsch ist. Sie haben hier die Möglichkeit dazu. Ich müsste dann aber notfalls aus unserem Gespräch zitieren.

    Ich habe Sie vor dem Gespräch gefragt, ob ich ein Tonband mitlaufen lassen darf, und Sie sagten: kein Problem. Das Gerät stand sichtbar vor uns auf dem Tisch. Sie haben mehrfach beteuert, wie sehr Sie für Transparenz sind.

    Nach dem Gespräch ist eine neue Situation eingetreten: Es kam heraus, dass einige Regierungen die Daten schon seit 2010 haben, und dass die Medien wiederum nur einen Teil davon haben. Das hat mich veranlasst, einen zweiten Beitrag zu schreiben, in dem auch ein paar Informationen aus unserem Gespräch enthalten waren.

    Sie sagen, Sie können mir nicht alles sagen, was Sie wissen. Geheimgeheim. Das war ja der Grund, warum ich Ihnen nach meinem ersten Beitrag auf Ihre Kritik hin sagte: Was soll ein Gespräch zwischen uns erhellen? Sie haben mir im wesentlichen den technischen Aufwand und Ihr Vorgehen erklärt.

    Sie stellen sich also im Gespräch dümmer als Sie sind und erzählen mir gleichzeitig, wie wichtig Ihnen Transparenz ist.

  22. Sebastian Mondial |  14.05.2013 | 14:06 | permalink  

    Holla, holla, Herr Michal!
    Ganz langsam. Auf welchen Knopf habe ich denn da gedrückt?

    Von vorne: Wir hatten uns auf Ihren Wunsch getroffen und dieses Gespräch sollte eigentlich eine Vorbereitung für eine öffentliche Unterhaltung sein.
    Schauen Sie noch mal in die Kommentare und Mails des vorherigen Artikels.
    Idee: Mit Publikum und als Streitgespräch. Die Chance haben wir beide vertan.

    Beim Treffen hatten Sie dann ein Bandgerät. Und ich dachte: Warum nicht? Wir haben dazu eine Vereinbarung getroffen – Sie schneiden mit und ich bekomme ein Kopie der Audio-Datei. Darauf haben Sie mir Ihr Wort.

    Bislang haben sich alle Kolleginnen und Kollegen bei solchen Gelegenheiten daran gehalten. Und deswegen noch mal die eindeutige Frage:
    Bekomme ich von Ihnen ein unbearbeitete Kopie des Gesprächs?
    Bitte antworten Sie mit “ja” oder “nein, weil …”, dann haben wir das vom Tisch.
    Und: Es soll nicht an der Technik scheitern, ich helfe Ihnen gerne dabei.Ich sende einen USB-Stick per Post, wenn nötig.

    Dann, und auch nur dann kann ich mich mit dem zweiten Problem konkret auseinander setzen:

    Sie haben meine Worte zusammengefasst, interpretiert oder wie auch immer.
    Und dabei gibt es mindestens einen Indikator, der mir und anderen sagt:Da ist was schief gelaufen – die Stelle oben mit der Zeit.

    Sie schreiben: “Er wandte sich zuerst an die ZEIT, die aber offenbar wenig Interesse zeigte.”
    Richtig ist: Die Zeit wusste damals überhaupt nichts von der ICIJ Geschichte. Ergo kann Sie auch nicht “wenig Interesse zeigen” – woran denn. Oder meinen Sie Interesse an mir? Hm …

    Ohne Audiodatei halte ich es erst mal mit Dieter Nuhr. Ich sag erst mal nichts mehr zu dem was ich gesagt haben soll …

    Aber da ist noch eine Sache, auch ohne Audiodatei, nämlich Quellenschutz:

    Ich erdulde es gerne, dass Sie “Geheimgeheim” rufen (tolles Wort – kennt jetzt auch meiner Rechtschreibprüfung).
    Und ich hab auch keinen Stress, wenn Sie mir eine Strick draus drehen, weil ich jemanden schütze, der geschützt werden muss – die Quelle, den Whistleblower.

    Holen Sie sich doch mal fachlich-ethischen Rat von betroffenen Dritten – z.B. vom Whistleblowers-Netzwerk. Die wären echt begeistert, wenn Journalisten bei einem einfachen Tischgespräch alles über Ihre Quelle erzählen, nur weil es dann so schön kuschelig transparent ist. NICHT.

    Wenn Sie meinen, dass dies ein Fall von “Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht” ist – hach, okay: Ich stelle mich dümmer und lüge notfalls für Whistleblower.

  23. Wolfgang Michal |  14.05.2013 | 16:10 | permalink  

    Lieber Herr Mondial,

    1. Das Treffen mit Ihnen kam zustande, weil Sie meinen ersten Beitrag “Reine Routinefragen” kritisiert hatten und dabei vor allem monierten, dass ich Sie vorher nicht gefragt hätte. Sie hätten mir – Hand aufs Herz – alle Fragen beantworten können.

    Aufgrund der besonderen Situation (Quellenschutz, monetisierbares Exklusivwissen, Gatekeeper-Position usw.) war ich skeptisch, was so ein Gespräch bringen soll. Es war Good Will. Ich wollte dem Gespräch nicht aus dem Weg gehen. Also habe ich angeboten, dass wir uns treffen. Von einem leidenschaftlichen Wunsch meinerseits kann nicht die Rede sein. (Natürlich habe ich mich trotzdem gern mit Ihnen getroffen, trotz des dreistündigen Verkehrsstaus auf der A7).

    2. Ich habe schon viele Interviews gemacht, aber noch nie wollte jemand anschließend die Rohdaten von mir haben. Jemand, der fotografiert wird, verlangt ja auch nicht anschließend vom Fotografen, dass ihm sämtliche Foto-Dateien ausgehändigt werden. Erst wenn ein Interview zur Autorisierung ansteht, weil es abgedruckt werden soll, bekommt der Interviewte den Text geschickt und kann ihn autorisieren (oder nicht).

    Ich habe Sie nicht wörtlich zitiert. Weil es aber nun offenbar notwendig ist, hier meine Einschätzung aus dem obigen Text und die betreffende Passage des Interviews in wörtlicher Abschrift (sorry, aber Ihr Satzbau ist etwas kraus).

    Meine Einschätzung:
    “Er wandte sich zuerst an die ZEIT, die aber offenbar wenig Interesse zeigte.”

    Hier Ihre wörtliche Rede:
    “Ich bin ursprünglich damit schwanger gewesen, mit dem Investigativ-Team von der ZEIT zu arbeiten, das war aber so, dass sich da ein Mitarbeiter, der gerade von der Süddeutschen zur ZEIT in dieses Investigativressort, was 2012 neu gegründet wurde, gewechselt ist, den hab ich in einer Konferenz in den USA getroffen, mit dem hab ich mich gut beim Chinesen unterhalten, und ich hatte so das Gefühl, was der mir auch über seine neuen Kollegen erzählte, das ist ne arschlochfreie Zone, und das ist so ein Prinzip von mir, ich arbeite grundsätzlich nur in, nicht in Wohlfühlzonen, aber wo die Leute sich auch etwas zurücknehmen können, ich bin vielleicht da durch die dpa etwas verwöhnt, weil die Leute da auch meistens nicht mit Namen ihre Sachen veröffentlichen und einfach mehr an der Recherche und an Qualität interessiert sind, also wenn sie die Zeit dafür haben. Aber der Punkt war, da gab es ein großes Missverständnis mit der ZEIT, ich habe versucht, den Ressortleiter anzusprechen, der sagte aber, du kennst ja schon hier meinen Mitarbeiter, triff dich doch mal mit dem und dann haben die Treffen nicht funktioniert, und das lag irgendwie an schlechter Absprache, und das war sehr früh in dem Projekt, da wusste ich noch nicht, wie viele Deutsche drin sind, ich wusste nur, worüber das Projekt geht.”

    Für mich drückt sich in der Reaktion der ZEIT (Mitarbeiter/Ressortleiter) kein gesteigertes Interesse an Ihrem Angebot aus. Die Redaktion hat, wie man so schön sagt, kein Blut geleckt. Sie hat nicht nachgehakt und gefragt: Was ist jetzt mit deinen Daten? Weißt du schon Genaueres? Lass uns endlich einen Termin machen! Das kann natürlich auch daran gelegen haben, dass Sie das Projekt in dieser Frühphase nicht optimal verkauft haben. Aber ich denke schon, dass man sagen kann, dass die ZEIT wenig Interesse zeigte. Zu diesem Zeitpunkt wussten Sie ja, was der Inhalt des Projekts ist – dass es um Briefkastenfirmen in Steueroasen geht. Nur der Anteil der Deutschen in den Daten war noch unklar.

    3. Quellenschutz. Das verstehe ich sehr gut. Da brauche ich auch keine ethischen Belehrungen. Weil investigative Journalisten aber genau die Informationen und Zugänge schützen, die Sie exklusiv haben, sind Gespräche mit investigativen Journalisten oft so unergiebig. Sie weichen gern aus. Deshalb stelle ich meine Fragen auch lieber an andere.

    4. Sie bekommen von mir eine unbearbeitete Kopie des Gesprächs.

  24. Lorenz |  15.05.2013 | 07:25 | permalink  

    @Sebastian @Wolfgang Michael – Meint ihr nicht, dass eure Kommentare ab Nr. 17 vllt besser in eine E-Mail Kommunikation gehören und hier entfernt werden sollten?

  25. Sebastian Mondial |  15.05.2013 | 10:36 | permalink  

    @24 – entfernen? Hm. Ich bin hier nicht Hausherr.

    Außerdem: So kann sich jeder Leser selbst die Meinung bilden, wie gute Intentionen auf beiden Seiten jeweils anders aufgefasst werden. Muss man aushalten.

  26. Wolfgang Michal |  15.05.2013 | 10:37 | permalink  

    @Lorenz: Eigentlich schon ab Kommentar Nr. 13, oder? ;-) Es wurde aber dieser Weg gewählt. Transparenz bei anderen finden die Investigativen immer klasse.

  27. M. Boettcher |  15.05.2013 | 12:49 | permalink  

    “Es sind nicht 260, sondern sogar 400 Gigabyte an Geldtransfer-Daten, die den Behörden zur Auswertung zur Verfügung standen.”

    Wie kann man ohne direkten Zugriff und Vergleichsmöglichkeiten feststellen, dass die 260 GB Teil der 400 GB sind? M. E. gar nicht. Mögliche Lösungen der Diskrepanz wären z. B.:
    1. es handelt sich um völlig verschiedene Daten.
    Ich habe hier auch einige ausgemusterte Festplatten mit unterschiedlichem Inhalt und jeweils unterschiedlichem Gesamtvolumen. Ich überlege derzeit noch, ob ich die eine oder andere davon an die Presse weitergebe.
    2. die Daten sind identisch, liegen aber in unterschiedlichen Formaten vor. Z. B. könnten Daten liegen in einem Fall komprimiert vorliegen, im anderen sind sie nicht bzw. weniger stark komprimiert.
    3. es handelt sich um die gleichen Daten von ursprünglich; 260 GB ergeben sich aus der Entfernung von Dubletten, Datenmüll etc.

    “Man darf davon ausgehen, dass die Daten umfassend gesichtet worden sind.”

    Darf/kann man das? Wenn man sich die Gesetzgebung, Rechtsprechung und das Vokabular bei aufgedeckten Fällen ansieht, kann man Staat und Politik durchaus der Förderung von Steuerbetrug zeihen und auch einige Medien nicht davon freisprechen, dass sie diese verniedlichen. Beim Thema Sozialbetrug treten die gleichen Gruppen allerdings ungleich bestimmter auf. Das obige ist also eine reine Vermutung. Und selbst wenn man die Daten gesichtet hat, so heißt das nicht, dass die Behörden tätig geworden sind. Und zwar selbst dann nicht, wenn sich daraus Hinweise auf strafbare Handlungen ergäben hätten. Hat jemals eine Staatsanwaltschaft Helmut Kohl Erzwingungshaft angedroht oder gegen ihn verhängt? Vor dem Gesetz sind zwar alle gleich, einige aber sind erkennbar gleicher. Wenn impliziert wird, die Behörden hätten nichts gemacht, weil die Daten nichts hergeben, so fehlt dazu ein klarer Beweis.

    “Eine ominöse Quelle hat 2011 eine Festplatte mit Daten an den investigativen Journalisten Gerard Ryle geschickt. Und zwar in Australien.”

    Offen gesagt: für mich als Leser sind alle Quellen, die in einer Berichterstattung nicht genannt werden “ominös”. Ich kann nämlich weder wissen noch gar entscheiden, ob diese Quellen seriös sind, aus nachvollziehbaren Gründen aber geschützt werden müssen. Oder aber ob der Journalist bzw. das Organ, das die Veröffentlichung vornimmt, mit einer dünnen Geschichte aus zwielichtiger Quelle einfach einmal dick auftragen oder manipulieren will. Und zwar ganz unabhängig davon, ob Informant/Quelle ganz weit weg verortet werden können, oder auf der anderen Seite des Bettes von Frau Merkel.

    “Doch sollten sich Journalisten in Fällen von Whistleblowing immer die Frage stellen, ob und wozu sie eventuell benutzt werden. Dann kämen sie möglicherweise auf die gleichen Fragen.”

    Korrekt! Welche eindeutigen Hinweise gibt es denn, dass sich die Betreffenden diese Frage nicht gestellt haben? Und angenommen, sie hätten sich benutzen lassen: sind sie dann automatisch dumm oder jemandem gefällig?

  28. theo |  15.05.2013 | 13:50 | permalink  

    Ihr habt schon zuviel in den falschen Hals bekommen, jeder von euch. Gießt nicht noch mehr Öl ins Feuer, das ist es nicht wert und nützt niemandem.

  29. Wolfgang Michal |  17.05.2013 | 20:14 | permalink  

    Die Briten erklären den deutschen Fahndern nun die Strukturen des Datenpakets. http://is.gd/Ir7fUY

    NZZ: „Es dürfte sich dabei mehrheitlich um die gleichen Dokumente handeln, die den Recherchen des ICIJ und den weltweiten Offshore-Leaks-Berichten zugrunde liegen. Die britische Behörde gab an, die Informationen bereits 2010 erhalten zu haben, also noch vor dem ICIJ.“ http://is.gd/gByIQ9

  30. Datenjournalismus im Mai 2013 | Datenjournalist |  06.06.2013 | 17:17 | permalink  

    [...] carta machte sich Wolfgang Michel Gedanken über den “Seltsamen Scoop” namens #offshoreleaks: “Die Berichterstattung ist wichtig und überhaupt nicht zu [...]

  31. Die schöne Geschichte von #offshoreleaks und weitere lästige Fragen — Carta |  17.06.2013 | 08:21 | permalink  

    [...] hier auf Carta mehrfach Zweifel am vermeintlichen „Medien-Scoop Offshoreleaks“ angemeldet (z.B. hier und hier). Ich kann natürlich falsch liegen, aber der Ablauf der Aktion, die Lücken im [...]

  32. Kann man Enthüllungen bald in der Pfeife rauchen? — Carta |  16.07.2013 | 16:14 | permalink  

    [...] wem Aufmerksamkeit oder Strafverfolgung gebührt und wem nicht. Erst als die Medien nachträglich erfuhren, dass die Steuerbehörden schon alle Informationen hatten, stellten sie die [...]

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