Carta sucht wieder lesenswerte Posts zum digitalen Strukturwandel

Vor drei Jahren gab es schon einmal eine solche Mitmach-Aktion: Erneut soll eine Auswahl von Blogposts zum Medienwandel in einem Buch verewigt werden. An die Geräte, liebe Leser! Bis Ende September ist noch Zeit, etwas richtig Gutes zu schreiben und womöglich später gedruckt zu sehen.

Wir möchten das Wochenende nutzen, um diesen Aufruf vom 20. März noch einmal in Erinnerung zu rufen und bitten um eure / Ihre Beteiligung. Ende September sollen die Beiträge festgelegt werden.
 
Medienwandel kompakt: Nach dem Zeitraum 2008 bis 2010 soll es auch für die Jahre 2011 bis 2013 eine Kompilation von Texten zu den strukturellen Veränderungen in Medienökonomie, Medienpolitik, Medienrecht und Journalismus geben, die bislang ausschließlich im Netz publiziert worden sind. Buchprojekte, die sich ihre Inhalte aus dem Netz generieren, sind heute vielleicht keine Innovation mehr. Aber der Nutzen ist unbestritten.

 

Ausschließlich im Netz publizierte Texte

Dafür bitten wir, nunmehr ein als Herausgebergespann auftretendes Kollektiv mit Christoph Kappes, Jan Krone und Leonard Novy, um Eure Mithilfe. Wir sammeln Texte, fragen die Autorinnen oder Autoren nach ihrer Bereitschaft, mitzumachen, und stellen dann ein Werk im Umfang von rund 250 Seiten zusammen.

Ursprünglich hatte Jan Krone als Herausgeber des Bandes für 2008 bis 2010 nicht die Absicht, erneut als Herausgeber aufzutreten und damit den Blick auf den Medienwandel ganz seinem eigenen Fokus zu überlassen. Wir haben diese Kritik aufgegriffen und treten nun zu dritt für die Ausgewogenheit an.

 

Vorschläge willkommen

Auch drei Herausgeber decken den netzpublizistischen Diskurs der letzten Jahre indes nicht umfassend ab. Deswegen unsere Bitte: Bitte nennt uns Eure Favoriten der letzten drei Jahre, die die Umbrüche in der Medien- und Kommunikationslandschaft besonders deutlich, pointiert, analytisch haben sichtbar werden lassen. Auch „Selbstanzeigen“ sind willkommen!

Dominierten im ersten Band Texte zu den Auswirkungen des Medienwandels auf die Kommunikation, den Journalismus und die Medienwirtschaft, stehen für den Zeitraum von 2011 bis 2013 stärker netzpolitische Themen im Fokus. Die Teilsysteme Politik und Recht sind letztlich diejenigen, die die Veränderungen aufnehmen und in die Mediation eintreten müssen, um eine Balance der Kräfte herstellen zu können. Dies bedeutet jedoch keinesfalls, dass sich Kommunikation, Journalismus und Medienwirtschaft in Stagnation befinden: In diesen Gebieten sind zum Teil erhebliche Konsolidierungen beobachtbar.

 

Überblick zum anhaltenden Medienwandel

Das Projekt mündet so wieder in ein Buch, das, nun, im Verlag Springer VS erscheinen wird, und steht damit physisch all Jenen zur Verfügung, die sich einen konzisen Überblick zu den Entwicklungen verschaffen wollen.

Das letzte Projekt war ein Erfolg, wenngleich nicht aus kommerzieller Sicht. Mehr als 250 Exemplare wurden bis heute gedruckt und vertrieben. Wir als Herausgeber und die zuliefernden Autoren bekommen außer Freiexemplaren und dem Autorenrabatt auf sämtliche Werke des Springer Verlages kein Honorar. Die Autoren übertragen die Nutzungsrechte ihrer Beiträge nicht ausschließlich dem Verlag und können sie weiterhin im Internet publizieren. Der Verlag beansprucht die exklusiven Nutzungsrechte lediglich für die vom Verlag gesetzte Version und deren Vertrieb als gedrucktes oder digitales Exemplar (als E-Book bzw. im Rahmen der Datenbank SpringerLink, die hauptsächlich an Bibliotheken vertrieben wird).

 

Akademisches Projekt

Der Aufbau des Buchs orientiert sich an dem vorausgegangenen Projekt. Um möglichst viele Posts aufnehmen zu können, werden wir auch dieses Mal wieder auf den Abdruck der Kommentare zu den Posts verzichten. Nicht zuletzt auch, um den Prozess der Rechteeinräumung schlank zu halten. Am Ende eines jeden Textes wird ein QR-Code abgedruckt werden, um Quellen, Kommentare und Antworten der Autorinnen und Autoren bequem am ursprünglichen Ort des Erscheinens sichtbar zu machen.

Wir freuen uns auf die Realisierung und Eure Hinweise!

Wer nicht in die Kommentare schreiben möchte, kann seine Vorschläge mit der Betreffzeile „Medienwandel kompakt“ an [email protected] schicken.