Crowdfundingplattform nur für Journalisten: Heute startet Krautreporter.de

| 29.01.2013 | 3 Kommentare

Hinter dem Wortspiel mit crowd und Kraut verbirgt sich eine Plattform, die Lesern die Möglichkeit geben will, Reportagen und investigativen Journalismus zu finanzieren.

Sebastian Esser und Wendelin Hübner haben es gewagt, und auf der neu gegründeten Seite stehen schon die ersten Projekte. Doch was ist Krautreporter?

Viele Journalisten haben die Idee für eine Story im Kopf, die nur darauf wartet, recherchiert und veröffentlicht zu werden. Krautreporter bietet Journalisten wie Printreportern, Fotografen, Dokumentarfilmern oder Podcastern die finanzielle Möglichkeit, eine Story zu recherchieren und zu veröffentlichen. Krautreporter sorgt dafür, dass Journalismus nicht am Geld scheitert. [..]

Reporter stellen im Internet ihre Idee vor und bitten um Finanzierung einer bestimmten Summe innerhalb einer bestimmten Frist. Online-Spender helfen mit kleinen oder großen Beträgen, dieses Ziel zu erreichen. Jedes Projekt muss vollständig finanziert sein, bevor die Frist abläuft. Sollte das Finanzierungsziel nicht erreicht werden, erhalten die Unterstützer ihr Geld zurück.

Hier werden die wichtigsten Fragen für Anbieter und andere Neugierige beantwortet, außerdem gibt es ein Blog, und man kann @krautreporter auf Twitter und Facebook folgen. Mit Sebastian Esser hat Bernd Fischaleck für newsroom gesprochen. Ein sehr ausführliches Interview hat Ulrike Langer bei medial digital, und bei Was mit Medien gibt es auch ein Audio-Interview.

Wir wünschen einen guten Start und viel Erfolg!