Emina Benalia

„Eine Frau Ihres Aussehens“: Eine Begegnung mit Thilo Sarrazin

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Am 10. Dezember war Thilo Sarrazin im Amsterdamer Debattiertheater De Balie eingeladen, um über Europa und Migration zu diskutieren. Die Autorin dieses Texts kam dabei mit ihm ins Gespräch.

24.12.2012 | 

„Sprechen Sie Deutsch?“ fragt er während des Abendessens langsam und so deutlich er es eben kann. Am Tisch Holländer und Deutsche. Alle sprechen Deutsch. Er fragt nur mich. Die einzige Dunkelhaarige in der Runde.

Zwei Stunden zuvor: Meine erste Begegnung mit Thilo Sarrazin im Foyer des Amsterdamer Debattiertheater De Balie. Ich bin überrascht und fast ein wenig schockiert. Vor mir steht ein alter, gebrochener Mann. Sein Gang ist sehr steif, seine grauen Haare zerzaust, das Sprechen fällt ihm sichtlich schwer. Seine Augen schauen fast hilfesuchend durch die leicht schief sitzende Brille und wirken seltsam traurig und müde. Wir reden kurz über seine Anreise, den Verkehr, das Wetter, natürlich auf Deutsch.

Am Abend lädt der Direktor des De Balie dann eine kleine Runde zum Essen ein. Als sich alle gesetzt haben, fragt mich Sarrazin dann tatsächlich diese Frage.  Alle Gespräche verstummen, und am Tisch breitet sich ein beklommenes Schweigen aus. Sarrazin bekommt von all dem nichts mit. Ich sammele mich kurz und antworte: „Ich spreche Deutsch, Russisch, Englisch und Französisch fließend.“

„Wissen Sie“, fährt Sarrazin fort, „ich hatte letztens auch so eine junge muslimische Frau Ihres Aussehens im Gespräch in einer Talkshow.“ Jemand aus der Runde fragt, wie Herr Sarrazin von meinem Aussehen auf meine Religion schließen kann. Sind ab heute alle dunkelhaarigen Menschen Muslime? Und alle Muslime als potentielle Gefahr für den deutschen Staat anzusehen, so, wie er es in seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ darstellt?

Stotternd versucht sich Sarrazin zu rechtfertigen. Er habe nur sagen wollen, das Mädchen sei genau so jung und hübsch gewesen. Er wolle gar nicht pauschalisieren. Entschuldigt sich sogar. Ich lächle ihn einfach nur an.

Das Gespräch am Tisch dreht sich bald um andere Themen, wie zum Beispiel die NSU-Affäre und das Versagen des Staats. Auch hier hat Sarrazin eine klare Meinung: „Das ganze Geschehen wäre nicht so ausgeartet, hätten wir starke Führer an der Macht.“ Und schon wieder blicken alle entsetzt von ihren Tellern hoch.

Hat er das gerade wirklich gesagt? Weder äußert er sein Mitgefühl für die Hinterbliebenen der neun ermordeten Männer, die in den Jahren 2000 bis 2006 der rechtsextremen Zwickauer Terrorzelle zum Opfer fielen. Noch betrachtet er die Zusammenarbeit zwischen dem Verfassungsschutz und den Mitgliedern des Nationalsozialistischen Untergrunds kritisch, welche erst die Beschaffung der Tatwaffen und somit die Mordserie ermöglichte.„Die enge Zusammenarbeit zwischen Staat und Rechtsextremisten ist auch in anderen Ländern üblich“, argumentiert Sarrazin, so als bereue er nur, dass die Affäre überhaupt aufgedeckt wurde.

Mir vergeht der Appetit. Ich lasse meinen Teller zurückgehen.

Kurze Zeit später begebe ich mich in den bereits fast komplett gefüllten Saal, in dem Sarrazin eine Rede hält, um anschließend mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen.

Es beginnt eine nicht enden wollende Stunde. Eine Stunde voller menschenverachtender, realitätsferner Thesen. Unter anderem sagt Sarrazin:

Es ist einfach zu beweisen, dass weitere Migration aus Afrika und dem Nahen und Mittleren Osten mehr Kosten verursacht – sowohl wirtschaftlich als auch finanziell, und auch in Form von kulturellen und sozialen Spannungen – und keine moralischen, finanziellen und wirtschaftlichen Vorteile bringt.

Und weiter:

Migranten aus der Türkei, Afrika, dem Nahen und Mittleren Osten (mit Ausnahme der Migranten aus Iran und Migranten mit christlichem Glauben) sind die Gruppen mit den höchsten Geburtenraten, dem niedrigsten Bildungslevel, der geringsten Integration in den Arbeitsmarkt, der größten Abhängigkeit von Sozialleistungen und der höchsten Kriminalität.

Sarrazin beendet seine Rede schließlich mit einem persönlichen Appell:

In Bezug auf die kommende Migration nach Europa gibt es viele Gründe, die Zukunft in dunklen Farben auszumalen. Aber für heute werde ich dieser Versuchung widerstehen und ende mit dem Zitat zweier deutscher Gedichte:

Nah ist
Und schwer zu fassen der Gott,
Wo aber Gefahr ist, wächst
Das Rettende auch
Friedrich Hölderlin (1802)                                        

Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit.
Und neues Leben blüht aus den Ruinen
Friedrich Schiller (1804)

Im Publikum ist eine große Mehrheit begeistert. Es kommt keine einzige kritische Frage. Es ist bedrückend, wie viel Anklang sein Hass und seine Hetzerei bei den Menschen im Saal gefunden haben.

Als der Moderator den Abend beendet, stürme ich als Erste aus dem Saal. Ich will nur raus an die frische Luft. Mein Magen zieht sich zusammen, und im Kopf wirbelt alles durcheinander. Als Kind einer jüdischen Mutter und eines muslimischen Vaters kann ich nicht glauben, was ich gerade erlebt habe: eine Reise in die Vergangenheit. Wurde nicht schon einmal nach einem Sündenbock gesucht? Und wurde damals nicht das Bild vom bösen schwarzen Juden erschaffen? Und heute jagen wir den bösen schwarzen Moslem?

Ich gehe zurück ins Theater und spreche Thilo Sarrazin direkt an: “In Ihrer Rede erwähnen Sie ‘Araber’, die teilweise seit 30 Jahren in Deutschland leben und angeblich in Deutschland nur schmarotzen.” Ein Asylbewerber lebt in Deutschland vom monatlichen Grundleistungsbeitrag von ca. 130 bis 200 Euro. Dieser Beitrag liege weit unter dem Harz IV-Satz, und somit auch weit unter dem menschenwürdigen Existenzminimum. In der Urteilsbegründung des Bundesverfassungsgerichts vom 18. Juli 2012, das diese Praxis verbietet, heißt es: „ Die Menschenwürde ist migrationspolitisch nicht zu relativieren.“ Was er, Sarrazin, dazu sage?

„Das Karlsruher Urteil halte ich für absoluten Schwachsinn!“, antwortet er mit einer unglaublichen Gleichgültigkeit. „Die Menschenrechte sollten in Deutschland nur für Deutsche gelten. Für Migranten sollten die Gesetzt ihres Herkunftslandes gültig sein.“

Ich bin sprachlos. Sarrazin wird scheinbar klar, was er gerade gesagt hat. Stotternd versucht er sich zu erklären: „Die Armutsgrenze in Deutschland ist die Luxusgrenze in Libanon. Ich finde, die Migranten sollten hier weiterhin in dem Armutsstandard leben, in dem sie in ihrem jeweiligen Land leben würden.“

Auf meinem Gesicht ein Ausdruck des Entsetzens. Sarrazins Stimme wird unsicher. Schließlich sagt er hastig, er brauche ein frisches Getränk, dreht sich um und geht.

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89 Kommentare

  1. Miranda |  24.12.2012 | 09:33 | permalink  

    Vielen Dank für Ihren Bericht zu diesen bedrückenden Einsichten. Nicht alle fallen auf Hetze herein oder lassen sich einfach nur unkritisch aufhetzen. Mir fallen die Herausgeber Michael Haller und Martin Niggeschmidt ein, die in ihrem Buch “Der Mythos vom Niedergang der Intelligenz” (2012) mehrere Autoren darstellen lassen, wie das Gedankengebäude und die Argumentation von Herrn Sarrazin zusammengeschustert sind und keineswegs wissenschaftlichen Standards genügen. “Beweise” bringt Herr Sarrazin keine und baut vor allem auf der Sorgen vor sozialem Abstieg und Verarmung anderer auf.

    Sie beschreiben mehrmals das erschrockene Schweigen als Reaktion auf die Äußerungen von jemandem wie Herrn Sarrazin, und das kann ich gut nachvollziehen. Das Argumentieren und Reagieren auf solche Äußerungen muss man wieder lernen, und Bücher wie das oben genannte können helfen, die Argumentationsfehler von Sarrazin zu durchschauen, selber Tatsachen rüberzubringen und gegen die Hetze gegen zu halten.

    Infam, dass in unserem Land jahrzehntelang keine sinnvolle Integration stattfinden sollte. Ich kann mich daran erinnern, dass es keine Sorge darüber gab, soziale Gerechtigkeit herzustellen, Chancengleichheit, egal für welche Gruppe Benachteiligter.

  2. Andreas Moser |  24.12.2012 | 09:40 | permalink  

    Als Herr Sarrazin sein Buch veröffentlichte, dachte ich noch, daß er einfach eine provokante Methode entdeckt hatte, um als Autor Millionen zu verdienen. Aber das wird ja immer schlimmer. Am schlimmsten dabei ist, wieviele Menschen ihn toll und seine Aussagen für aufgeweckt halten.
    Danke füpr den tollen Artikel; mein Beileid dafür, daß Sie das persönlich über sich ergehen haben lassen müssen.

  3. Martin |  24.12.2012 | 10:52 | permalink  

    Bleibt zu hoffen, dass dieser Beitrag entsprechende Resonanz in den Massenmedien findet. Das ist das Entlarvendste, was ich jemals über Sarrazin gelesen habe und sollte in den kommenden Wahlkämpfen der SPD immer wieder unter die Nase gerieben werden. Ekelhaft!

  4. Klaus Jarchow |  24.12.2012 | 11:59 | permalink  

    Die Sarrazinose sollte endlich als Krankheitsbild anerkannt werden.

  5. ulf_der_freak |  24.12.2012 | 12:07 | permalink  

    Er sollte dringend fachärztlich untersucht werden.

  6. Freddy |  24.12.2012 | 12:37 | permalink  

    So widerlich diese rassistischen Zitate von Sarrazin sein mögen – der Vergleich mit dem Antisemitismus ist völlig unangebracht. Nein, Muslime sind nicht die neuen Juden, die industriell und millionenfach vernichtet wurden. Und dieser Vergleich kann leider leicht als Relativierung der nationalsozialistischen Verbrechen gelesen werden.
    Dennoch vielen Dank für den Text, der wieder einmal den offenen Rassismus von Sarrazin zeigt. Widerlicher Typ.

  7. Mathijs |  24.12.2012 | 12:52 | permalink  

    Ich war auch dabei in Amsterdam in De Balie am 10. Dez. Und was ich hier lese, stimmt keineswegs. Sarazzin hat sich während der Debatte sorgfältig und sächlich ausgedruckt, und seine Behauptungen entsprichen dem Statistischen Bundesamt. Er hat während der Debatte über Musleme nur gesagt, das die in Deutschland tatsächlich schlecht vorankommen, was stimmt, und das dies sich nur aus kulturellen Unterschieden erklären lässt. Da hat er recht: Migranten aus dem Chinesischen Unterschicht haben in Deutschland trotzdem bessere Noten als die Deutschen selber, und verdienen später auch mehr. Rasse und Klasse erklärt das nicht, Kultur schon.

    Das Gespäch zwisschen Sarazzin und Autorin nach Ablauf der Debatte hat bestimmt gar nicht stattgefunden – ich war am Ende dabei und halte was ich hier lese für gelogen.

  8. Patrick H. |  24.12.2012 | 13:04 | permalink  

    @Freddy:

    Nein, die nationalsozialistischen Verbrechen an Juden sind natürlich nicht „vergleichbar“! Und dennoch sehe ich eine große Gefahr darin, mit energischer Vehemenz einen jeden Vergleich damit überall abzulehnen.

    Wir tragen aus der Geschichte die Verantwortung zu lernen, die Gefährdung jeglicher Minderheiten, nicht nur jüdischer Minderheiten, vor Rassismus und menschenfeindlichen Haltungen zu schützen. Ist der Vergleich grundsätzlich und ausnahmslos tabuisiert, dann ist es ein Leichtes, die Menschenfeindlichkeit und das faschistoide Gedankengut, das heute mit ungleich größerer Subtilität gegen verschiedene Minderheiten hetzt, zu ignorieren und zu verleugnen, dass es soetwas auch heute gibt.

    Ich fände es wichtig, dass ein Vergleich mit nationalsozialistischen Verbrechen nicht sofort als deren Relativierung missverstanden wird, sondern als Mahnung, dass wir niemals zulassen dürfen, dass heutzutage irgendeine Geisteshaltung salonfähig wird, die auch nur *annähernd* in eine solche Richtung geht!

  9. Orry |  24.12.2012 | 13:09 | permalink  

    @Freddy:
    Nein, unangebracht ist der Vergleich keinesfalls und er relativiert auch nicht. Als ich in die Schule ging, hieß es immer “Wehret den Anfängen” – und auch bei den Juden hat es mal so angefangen, dass sie “nur” der Sündenbock waren. Die systematische Vernichtung kam erst, als die entsprechenden Leute die entsprechende Macht hatten. Mich nervt die ständige Wiederholung der Nazi-Zeit auch, aber in dem Fall sollte unsere Vergangenheit wirklich Mahnung sein, wohin es führen kann, wenn man diesen widerlichen Dingen freien Lauf lässt. Und keine Frage, wie damals wird es genügend Leute geben, die der Meinung sein werden, sie (die Moslems) hätten’s nicht anders verdient und nichts gegen das Unrecht tun. Stichwort: “Jedem das Seine”

  10. Erbloggtes |  24.12.2012 | 13:28 | permalink  

    So überzeugend es auf den ersten Blick sein mag, Sarrazins Äußerungen als “krank” abzutun: Mit dieser Metaphorik wird man ihnen nicht gerecht. Besser geeignet finde ich Pflanzenmetaphorik. Sie lenkt den Blick darauf, dass eine Blüte wie die der Sarrazinolie nur auf dem geeigneten Boden gedeiht, auf dem ringsum aber noch viele andere Pflanzen wachsen. Die meisten anderen blühen aber nicht in so grellen Farben, und sie stinken auch nicht so. Einen leichten Ammoniakgeruch vertströmen aber auch die anderen Pflanzen, die auf diesem Feld wachsen, in der Blütezeit. Wahrscheinlich kommt es daher, dass die Bauern, um ihre Erträge zu maximieren, zu viel Jauche auf den Feldern verteilt haben.

  11. Ali Schwarzer |  24.12.2012 | 13:50 | permalink  

    Solche Fragen und Vorwürfe kennen nur all zu gut.

  12. Rooby aka LinaMadita |  24.12.2012 | 13:52 | permalink  

    Liebe Frau Benalia,

    es tut mir sehr leid, dass Sie sowas hören und wahrnehmen müssen. Noch mehr tut es mir leid, dass Hr. Sarrazin anscheinend bei einem nicht unbeträchtlichem Teil unserer Bevölkerung auf Verständnis, sogar Unterstützung stößt. Es ist mir unbegreiflich wie man so denken kann und ich schäme mich für meine Mitmenschen, die sich Ihnen und anderen Menschen gegenüber so verhalten.
    Ich möchte Ihnen versichern, dass es viele, sehr sehr viele Leute gibt, die NICHT so denken.
    Deutschland ist kein freundliches Land, wenn man sich die Einstellung von Politik und den “lauten” Bürgern anguckt. Aber es gibt darunter noch eine Ebene mit viel Herz und Leidenschaft für Menschen und ihre Bedürfnisse. Ich hoffe, und wünsche mir, dass Sie diese Ebene auch kennen.
    Bleiben Sie stark, viele kämpfen mit Ihnen.

  13. Ali Schwarzer |  24.12.2012 | 13:52 | permalink  

    -kennen +kenne ich

  14. Atheist |  24.12.2012 | 14:14 | permalink  

    Sarrazin ist ein rechtsextremer Hetzer, daran kann kein Zweifel bestehen. Aber der Islam macht es solchen Leuten wie Sarrazin auch sehr einfach einen Sündenbock zu finden den man für rechtspopulistische Tiraden ausnutzen kann.

    Im Gegensatz zu den Juden welche sich immer meist sehr friedlich verhalten haben die Islamisten extrem viel Scheiße gebaut. Zivilisten in Israel mit Raketen und Selbstmordbombern ermorden. Anschläge auf Botschaften, Terrorismus, Steinigungen von “Gotteslästerern” z.B. in Pakistan durch wilde mobs. Volksaufstände wegen ein par Karikaturen und Youtubevideos (mit hunderten toten und verletzten). Unterdrückung von Frauen (z.B. Afghanistan) und dann immer wieder diese lustigen Drohvideos irgendwelcher selbst ernannter Religionskrieger die zu Mord an Europäern usw ausüben.

    Ist ja kein Wunder das sich dann Anti-Islamische resentiments sehr leicht bedienen lassen um Stimmung für Rechtsextreme Tendenzen in der Gesellschaft zu machen.

  15. Marek Poltschek |  24.12.2012 | 14:34 | permalink  

    So wird in der BRD Politik gemacht… Man zeigt auf die (möglicherweise geäußerten) irren Meinungen einer Einzelperson und lenkt von den Fakten ab. Es gibt in der Bevölkerung Menschengruppen, die bereits Mittags in der Bielefelder Innenstadt, in der Marktpassage z.B. im Cafe sitzen. Dann gibts noch Leute die im Drogengeschäft “unterwegs” sind, andere widerum verdienen ihr Geld mit (Zwangs-)Prostitution. usw usw. Wenn man dann zur Erkenntnis kommt, dass diese Einkommensfelder bevorzugt von Menschen aus dem Nahost Kulturraum belegt werden und anteilig weniger von Mitteleuropäern, dann ist man ganz schnell in der Rassismusdebatte….

  16. Art Vanderley |  24.12.2012 | 14:37 | permalink  

    ” Vor mir steht ein alter, gebrochener Mann. ”

    Das kommt sogar im Fernsehen rüber , trotz aller möglichen Kaschierung.

    Solange rechte Rassisten glauben , Leute wie Sarrazin könnten Kopf einer neuen “Bewegung” sein , sollen sie es ruhig glauben , gefährliche Demagogen sehen anders aus.

  17. Ingmar Wengel |  24.12.2012 | 14:39 | permalink  

    Sehr geehrte Frau Emina Benalia,

    darf die Grundrechtepartei Ihren Beitrag im Original veröffentlichen?

    Beste Grüße und Danke für’s Aufpassen,
    Ingmar Wengel (Bundessprecher)
    http://grundrechtepartei.de

  18. Klaus Jarchow |  24.12.2012 | 14:48 | permalink  

    @ Atheist: Auch die Christen sind mal sengend und mordend durch die Weltgeschichte gezogen (lies mal Hans Wollschläger über die Kreuzzüge). Als es nämlich statt aufgeklärten Lehrern nur Hierophanten gab, und statt der Universitäten nur Kirchen und Dome. Ich würde das also nicht an einer Religion festmachen, sondern an einer bäuerlichen und illiteraten Gesellschaft – wie sie z.B. in Pakistan durchaus noch existiert – wo die Menschen statt einer Schulbildung nur wundersame Priesterbildung erhalten und den jeweiligen Katechismus mit seinen Märlein von Hölle und Paradies auswendig daherplärren müssen.

    @ Marek Poltschek: Warum sollen Menschen denn nicht im Café sitzen, denen es qua Asylantenstatus verboten ist, hier zu arbeiten? Sollen die sich unter ihrer Bettdecke verkriechen?

  19. dr.do |  24.12.2012 | 14:57 | permalink  

    Ich halte es für möglich, dass Mathijs oben recht hat, denn Sarazzin hat bei anderen Auftritten einen zurückhaltenden, unaufdringlichen Eindruck gemacht. Es ist aber auch denkbar, dass ihn der shitstorm auf seine Veröffentlichungen etwas radikalisiert hat. Wer aber nicht stur in den Niederungen der Polemik hängen bleiben möchte, sollte schon versuchen, sich bei der Beurteilung seiner Thesen vom plakativen Eindruck zu lösen. Ob eine Autorin deutsch, russisch, französisch und englisch fließend spricht, kann mich zwar auch beeindrucken, aber was hilft das, wenn sie gelegentlich oder auch öfter unrecht hat? Der Sarrazin darf doch aussehen wie immer er will, er darf mit seinen Argumenten die versprengten Reste national orientierter Kritiker des Status quo bedienen, solange es ihm Spaß macht, das liefert doch keinerlei Hinweis darauf, ob er als Wissenschaftler oder Prophet recht behalten könnte oder nicht. Wenn die EU demnächst in ein widersprüchliches Agglomerat von rechts und links regierten Staaten zerfällt, und sich die jeweiligen Sympathisanten in Deutschland weiterhin nach außen orientieren und polarisieren, dann hat sich die Generalvermutung Sarrazins bereits zu 90% erfüllt. Und zwar ohne hier irgend jemanden als Sündenbock zu bemühen.

  20. Emina |  24.12.2012 | 15:21 | permalink  

    Vielen Dank für die vielen Kommentare! Das ist das beste Lob, welches man als Autorin bekommen kann. :)

    Zunächst möchte ich sagen, dass ich seit 12 Jahren in Deutschland lebe und das Land mein zu Hause geworden ist. Umso wichtiger finde ich es, dieses Land vor jeglicher extremer Gewalt zu schützen.

    Ich hatte das Glück in zwei Religionen, jüdischer und muslimischer, aufzuwachsen. Islam ist an sich eine friedliche Religion. Mein Vater hat mir sogar immer gepredigt, dass die Terroristen nicht den wahren Islam leben und von Muslimen verurteilt werden.

    Vor ein paar Tagen haben mir Freunde zum Hannukkahfest gratuliert. Gestern rief mich mein Vater an und wünschte mir ein besinnliches Weihnachtsfest. Heute Abend werde ich meinem Sohn die Weihnachtsgeschichte vorlesen. Das ist mein Bild von einem modernen Deutschland.

  21. öhm |  24.12.2012 | 16:22 | permalink  

    “Ich finde, die Migranten sollten hier weiterhin in dem Armutsstandard leben, in dem sie in ihrem jeweiligen Land leben würden”
    Ich finde, wir sollten das Kastensystem einführen: Wer arm ist soll arm bleiben.
    Wer reich ist soll wenn möglich reich bleiben.

    Der Mann ist doch nicht mehr ernst zu nehmen.

  22. Pete Peterson |  24.12.2012 | 16:34 | permalink  

    Schade dass der Kern an Inhalt in dem ganzen Trubel um einen verwirrten alten Mann meist unbeachtet bleibt.
    Die Frage ist doch: Warum erhalten solche Thesen Zustimmung und Zuspruch aus großen Teilen der Gesellschaft?
    Offensichtlich mischen sich bei diesem Mann vollkommen unhaltbare Ansichten welche zurecht und zum Glück auf harte Kritik stoßen, mit tatsächlichen Problemen unserer Gesellschaft.
    Wenn wir aus Empörung über diese rassistischen oder sogar nazionalsozialistischen Ansichten dazu übergehen auch die aufgezeigten Probleme zu leugnen, ist das ein Fehler. (Eine falsche Erklärung, ändert nichts an dem was zu erklären ist.)
    Ich glaube wir neigen aus Angst davor die Fehler der deutschen Nazi-Vergangenheit in irgend einer Weise zu wiederholen oft dazu auf eine eigenartige Weise rassistisch zu sein. Wir behandeln Menschen auffallend anderer Kultur mit einer Überbehutsamkeit und Diskriminieren sie so auf aus positiver Motivation heraus.
    Denn wir als Gesellschaft haben Werte auf die unser Zusammenleben aufbaut. Werte wie die Freiheit jedes einzelnen Menschen, welche mehr gilt als Religion und Konventionen. Wie Toleranz, Menschenwürde und die Rechtstatlichkeit.
    Es gibt allerdings auch Kulturen in welchen andere Werte wichtiger sind. Es ist nicht unser Recht und unsere Aufgabe andere Kulturen zu bekämpfen! Aber es ist unsere Pflicht unser menschliches und toleranzgeprägtes Wertesystem zu verteidigen, zu sichern und zu vertreten. Was als zwingende Konsequenz eines Selbstverständnisses, die Richtigen Werte zu vertreten, folgt.
    Wenn nun Menschen in unserer Gesellschaft leben, welche unser Wertesystem nicht anerkennen dann ist es unsere Pflicht diesen Menschen ihr Verhalten vorzuwerfen. Egal in welchem Land dieser Mensch geboren ist.
    Es ist unsere Pflicht Menschen zu kritisieren welche rassistisches Gedankengut vertreten.
    Es ist unsere Pflicht Menschen zu kritisieren welche die Frau als minderwertig betrachten.
    Es ist unsere Pflicht Menschen zu belangen welche unsere Gesetze missachten.
    Die Betonung liegt hier auf Mensch, egal welcher Herkunft.
    Wenn also Migranten ihren Kindern verbieten deutsche Partner zu wählen ist das Rassismus, genauso wie umgekehrt. Wenn Migranten ihre Religion über Geltendes Recht stellen, ist dies ein Verhalten welches unsere Gesellschaft zum Glück bereits überwunden hat.
    Wenn wir diesen Menschen diese Dinge nicht konsequent vorwerfen, dann nehmen wir Ihnen die Chance in unserer Gesellschaft akzeptiert zu werden. Wir entmündigen sie und sperren sie in einen Käfig aus falscher Toleranz.
    So entstehen Parallelkulturen welche wir in feiger Weise alle einstimmig tolerieren, mit denen wir aber dann doch lieber nichts zu tun haben wollen.
    Erst wenn wir ganz offen Kritik an solchem Verhalten äußern geben wir den Menschen welche zwar z.B. einen anderen Glauben besitzen aber unsere Werte in selber Weise vertreten die Chance dies zu zeigen. Wir würden nicht mehr zwischen Christ und Muslim unterscheiden sondern zwischen Gläubigen und Fanatikern egal welcher Glaubensrichtung.

  23. stimmviech |  24.12.2012 | 16:41 | permalink  

    @emina: Gemäß dem Koran lebt Ihr Vater den falschen Islam, hätte er den Koran weisungsgemäß befolgt, hätte er Ihre Mutter, so sie nicht konvertiert ist, wohl töten müssen gemäß dem wahren Islam, der sein wahres Gesicht im Terror überall auf der Welt zeigt. Leider, so scheint es, hat Sarrazin wohl doch recht.

  24. Patrick H. |  24.12.2012 | 16:49 | permalink  

    Einige Äußerungen hier finde ich peinlich. Hier wird „der Islam“ an vielen Stellen in einen Topf geworfen mit Strömungen und Meinungen, wie man sie „bei uns Christen“ vor allem bei Ultraorthodoxen religiös-fanatischen Spinnern sieht, die wir vor allem aus den USA zu kennen glauben, die es hier aber eben auch gibt!

    Das Gerede, wir wären intolerant, weil wir „zu tolerant“ seien, finde ich verstörend. Dass wir tolerant wären ist doch letztlich eine Illusion! Ich weiß gar nicht, wo dieser Glaube herkommt, dass wir alle Immigranten mit besonderer Toleranz behandeln! Reden Sie doch alle mal mit diesen Menschen und hören sie sich an, welcher Ausgrenzung viele von ihnen Tag für Tag ausgesetzt sind. Zu glauben, wir alle wären tolerant, nur weil wir selbst glauben, frei von Rassismen zu sein, ist schon traurig. Erst wenn sich alle dem eigenen Rassismus bewusst wären, wäre es angebracht, anderen den ihren vorzuhalten. So weit sind wir aber nicht!

  25. florian |  24.12.2012 | 16:51 | permalink  

    Ich überlege streng, ob diese Behauptungen sachlich richtig sind.
    Zwei Kommentatoren behaupten das Gegenteil; ich nehme mal an, dass die Wahrheit dazwischen liegt und der Rest subjektiver Interpretation geschuldet ist.

    Die bisherigen öffentlichen Äußerungen von Herrn Sarrazin, und insbesondere sein “Buch”, lassen das Schlimmste erwarten.
    Ich würde nur zu gern ein persönliches Gespräch mit ihm führen, um zu erleben, ob das hier der Wahrheit entspricht und ob er diese Äußerungen in die Welt lässt, um Publikum zu generieren oder ob er solchen Wahnsinn tatsächlich glaubt.

    In gleicher Manier, in der er – Herr Sarrazin – kulturelle Hintergründe kausaliert, sage ich jetzt mal, – und diese Äußerung tut mir als selbst Betroffener in der Seele weh! – dass Fazial-Nervenentzündungen auch ein Symptom bzw ein Begleitsymptom anderer Erkrankungen sein können, die auch pathologische Veränderungen des kognitiven Nervensystems sein können; ich hoffe zutiefst, dass solche Äußerungen – wie eben die in diesem Artikel beschriebenen – durch eine Krankheit begründbar sind.
    Bevor wir darüber nachdenken, ob wir “Menschenrechte” zu “Deutschenrechte” (vgl Art 1 Abs 1 GG, verdeutlicht durch Art 3 Abs 1 GG: “Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich”, aufgrund Art 79 Abs 3 GG sind diese beiden “unabänderlich”) umtitulieren, sollten wir gründlichst ausdiskutieren, ob politisch Rechte denn die nötige (biologische) Sozialkompetenz mitbringen, um vor dem Gesetz als Mensch zu gelten.
    Wie gesagt: würde ich in gleicher Manier antworten. Das tue ich nicht.

  26. Fucking peasants, folks on the hill | merkungen |  24.12.2012 | 18:30 | permalink  

    [...] bemerkenswerter Artikel bei carta.info beschreibt eine Begegnung mit Thilo Sarrazin und sagt dem Leser eigentlich alles, was über den [...]

  27. dot tilde dot |  24.12.2012 | 20:17 | permalink  

    sarrazin hat recht: saufen kann in so einem zustand durchaus hilfreich sein. was auch sonst.

    .~.

  28. Heinz |  24.12.2012 | 22:33 | permalink  

    Naja eher schlecht.

    Die Autorin war eindeutig voreingenommen und hat einen entsprechend subjektiven “Bericht” verfasst -.-

    Etwas mehr Nüchternheit täte gut.

  29. Ali Schwarzer |  24.12.2012 | 23:21 | permalink  

    Ich glaube wir neigen aus Angst davor die Fehler der deutschen Nazi-Vergangenheit in irgend einer Weise zu wiederholen oft dazu auf eine eigenartige Weise rassistisch zu sein. Wir behandeln Menschen auffallend anderer Kultur mit einer Überbehutsamkeit und Diskriminieren sie so auf aus positiver Motivation heraus.

    @22, Pete: Sag mal, bist du vornüber in die Weihnachtsbowle gekippt??? Wir sind so furchtbar behutsam, dass z.B. schwarze Deutsche ständig von der Polizei kontrolliert werden (kann ja nicht deutsch sein), schwarze Deutsche Jobs und Wohnungen nicht kriegen (u.a. mit der Begründung, man könne DAS den Kunden/Nachbarn nicht antun), schwarze Deutsche in Clubs nicht kommen (weil die “Ausländer” die Qualität des Clubs senken), schwarze Deutsche von Kaufhaus-Securities argwöhnig betrachtet, wenn nicht gar verfolgt werden (weil die immer klauen), schwarze Deutsche ihren Job verlieren, weil ein Rentner nicht von “Negern” gepflegt werden will, und schwarze Deutsche nach Kräften von Kunden, Servicemitarbeitern und Behördenmitarbeitern usw. im F2F-Kontakt ignoriert werden.

    Ich rede hier jetzt nur von Deutschen, die nicht weiß sind. Wie weit reicht da eigtl. die Toleranz für Menschen, die nicht nur nicht weiß, sondern auch noch aus dem Ausland/aus einer anderen Kultur sind? In einer ohnehin schon feindseligen Situation fällt es natürlich auch leicht, die “Anderen” zu kritsieren. Überhutsamkeit? My ass!

  30. Martin |  25.12.2012 | 01:18 | permalink  

    Bei aller Abneigung gegen Sarrazin, wie ich sie weiter oben bereits zum Ausdruck gebracht habe: Nach nochmaligem Lesen wirft der Artikel ein paar leise Fragen auf.

    @Emina Benalia

    Sie schreiben, Sarrazin hätte Sie in der Tischrunde gefragt, ob Sie deutsch sprechen, obwohl Sie 2 Std. vorher bereits ein kurzes Gespräch mit ihm auf deutsch geführt hatten (“Sein Gang ist sehr steif, seine grauen Haare zerzaust, das Sprechen fällt ihm sichtlich schwer.”) Dieser senil wirkende Mann ist in seinem Vortrag später aber in der Lage, wie von Ihnen zitiert, grammatikalisch einigermassen komplexe Sätze von sich zu geben.
    Dann taucht hier ein Kommentar auf, der Ihre Aussagen in Zweifel zu ziehen versucht.
    Zuguterletzt dann noch das folgende “Zitat”, welches für Sarrazin durchaus zum Problem werden könnte:
    “Die Menschenrechte sollten in Deutschland nur für Deutsche gelten.”

    Hat Sarrazin das ernsthaft – wortwörtlich – so gesagt? Sind alle anderen genannten Zitate wortwörtlich so gesagt worden?

    Ich bitte Sie daher, sich gegebenenfalls nochmal etwas ausführlicher zu Sarrazins Aussagen Ihnen gegenüber zu äussern und die oben genannten Zitate zu bestätigen.

  31. Ein Genosse erklärt das Menschenrecht « Wut! |  25.12.2012 | 01:24 | permalink  

    [...] Thilo Sarrazin (SPD), ehemaliges Vorstandsmitglied der Deutschen Bank, ehemaliger Finanzsenator im B… [...]

  32. Pete Peterson |  25.12.2012 | 01:54 | permalink  

    @ ali: Ich habs wohl verkackt, das Ganze so zu formulieren dass es richtig verstanden werden kann… Im Grunde stört mich ja genau was du hier beschreibst.

    Alles was ich beschrieben hab sollte sich allein auf die Haltungen und Positionen beziehen, die in Diskusionen eingenommen werden. In der Praxis machen ja eben alle genau das was du beschreibst…
    Frag doch mal den Vermieter ob er etwas gegen schwarze hat. Nein, nein, das hat damit natürlich nichts zu tun.
    Oder frag mal nen Politiker der Mitbürger ausländischer Herkunft als vollkommen gleichwertig ansieht, ob er seine Kinder in Schulklassen oder Kindergärten gibt die 90 Prozent Migranten Anteil hat. Bestimmt!!!
    Und so is es mit fast allen die von sich Behaupten sie würden ja keinen Unterschied zwischen Menschen verschiedener Herkunft machen. Alle sind offiziell Tolerant, aber wollen im Alltag dann doch lieber nichts damit zu tun haben. Und genau das mein ich. Es sind offensichtlich Spannungen und Abneigungen vorhanden aber fast alle leugnen sie. Und warum, weil wir alle ganz brav gelernt haben dass wir als deutsche blos nichts von uns geben was in irgend einer Form als rassistisch ausgelegt werden kann. Absolute Scheinheiligkeit!
    Warum sagt der Politiker nicht dass seine Kinder nicht in so einen Kindergarten gehen, weil die seinem Eindruck nach die gewaltbereitschaft unter Migrantenkindern höher ist oder keine Ahnung was grad mal wieder stört?
    Warum sagen diese ganzen feigen Leute nicht was sie stört?
    Weil sie diese Menschen ja so furchtbar tolerieren, aber halt dann doch nur offiziell.
    Und dieses Verhalten ist absolut unfair. Wie soll sich denn der Großteil der Menschen, welche so aufgrund irgendeines Merkmals, in fälschlicher Weise über einen Kamm geschert werden gegenüber den Vorwürfen verteidigen?

    Und genau das mein ich. Wenn wir keine offene Diskusion führen in der Menschen äußern was sie stört, werden auch nie Missverständnisse aus dem Weg geräumt.

  33. Klaus |  25.12.2012 | 09:03 | permalink  

    Als ich den Teaser dieses Artikels bei rivva.de gelesen habe, hatte ich mit einer Satire gerechnet. Nicht mit einem Bericht.

    Ich glaube, mir wird schlecht.

  34. „Eine Frau Ihres Aussehens“: Eine Begegnung mit Thilo Sarrazin | SocialMediaPolitik | Scoop.it |  25.12.2012 | 09:21 | permalink  

    [...] Am 10. Dezember war Thilo Sarrazin im Amsterdamer Debattiertheater De Balie eingeladen, um über Europa und Migration zu diskutieren. Die Autorin dieses Texts kam dabei mit ihm ins Gespräch…. „Die Menschenrechte sollten in Deutschland nur für Deutsche gelten. Für Migranten sollten die Gesetze hres Herkunftslandes gültig sein.“…: „Die Armutsgrenze in Deutschland ist die Luxusgrenze in Libanon. Ich finde, die Migranten sollten hier weiterhin in dem Armutsstandard leben, in dem sie in ihrem jeweiligen Land leben würden.“  [...]

  35. Bahar |  25.12.2012 | 10:15 | permalink  

    Als Tochter einer Immigranten Familie möchte ich erwähnen, dass Sarrazin die Fortschritte der Immigranten nicht sehen möchte. Es scheint mir als eine absolute Unsicherheit Sarrazins mit Metaphern und Gedichten eine Rede zu halten, die in der NS Zeit kultureller Standard waren. Weiterhin möchte ich erwähnen, dass man in der Politik die Themen wie die staatliche Kriese niemals abhängig von den Immigranten machen kann. Der Einfluss der Immigranten arabischer Länder haben nicht einmal 5% Einfluss auf die verdammtem Kriesen, die Sarrazin ständig erwähnt. Schauen sie lieber mal auf die finanziellen Unterstützungen die sie den christlichen Staaten ( EU- Ländern) aufopfern. Das sind in den letzten Jahren durch die Kriesen anderer christlicher Länder wie z. B Griechenland bestimmt 30% Prozent der Staatskasse gewesen. Sowas übersieht man natürlich sehr schnell, da diese ja keine Araber oder Muslime sind. Sarrazin darf auch bezüglich der Bildung der Moslems sich keine Sorgen machen. So leid es mir auch für ihn tut, alleine an der Universität an der ich studiere, sehe ich jeden Tag mehr Immigranten Kinder als andere. Ich lebe gerne in Deutschland, denn ich bin hier geboren ( wie Millionen anderer Immigranten Kinder in Deutschland). Eine Rede mit der Bildungsrate aus den 60ern zu halten, sehe ich für eine politische Schwäche. Sie können Immigranten nicht hier her holen wenn sie diese brauchen und wieder abschicken wenn sie davon genug haben. Aber dafür braucht man ja auch etwas Mitgefühl und Moral um so weit denken zu können.Am Ende möchte ich hinzufügen, dass die Geburtenrate, die er erwähnt in Deutschland sehr niedrig ist. Die jüngerer Generation in Deutschland wird es irgendwann nicht mehr geben. Aber da soll er sich mal auch keine Sorgen machen. Wir liebennn Kinder !!!!!

  36. selda |  25.12.2012 | 10:21 | permalink  

    @stimmviech: “Gemäß dem Koran lebt Ihr Vater den falschen Islam” ist eine überaus unreflektierte Aussage, zumal die Tatsache, dass wir in einem bestialisch gewalttätigen Staat leben würden, würde das Christentum in unseren Breitengraden nach der Bibel gelebt werden, gerne mal außer Acht gelassen wird. Religion wird von den Menschen gemacht und gelebt – überall. Ich gehe stark davon aus, dass christliche Gelehrte per se keinen Unterschied zwischen “rechtmäßiger und unrechtmäßiger Gewalt” mehr machen, die Evolution anzweifeln und die menschenverachtenden Passagen der Bibel für nachahmenswert erachten, somit durch die Weltgeschichte mordend laufen. Und wenn jemand im Namen seiner Religion eine Gewalttat begeht, dann hat er als Mensch und nicht als Religiöser gehandelt. Genau solche Aussagen auf niedrigstem Niveau sind die Nahrung für den geistigen Brand, der durch unsägliche Gestalten wie Sarrazin in Gang gesetzt werden.

    Mit Verlaub, Sie haben diesen Artikel nicht verstanden, Stimmvieh. Aber ich gehe davon aus, dass Sie auch nicht wirklich das Bedürfnis danach haben.

    Die Konfrontation mit Menschen, die u.a. einem gut zusprechen, weil man ja so akzentfrei und vorbildlich Deutsch spreche, lässt auch mich meinen Würgereiz nicht mehr verbergen. Weil die Haltung einem Menschen gegenüber bereits in solch kleinen und doch gewaltigen Situationen sehr deutlich wird. Weil man das Gefühl einer intellektuellen und menschlichen Degradierung nicht los wird. Weil es auch Rassismus ist, wenn er als “Kompliment” empfunden wird. Weil man sich mit lustigen Legobausteinen die Welt zurechtschönt und gerne vergisst, dass das Menschen sind, über die man spricht. Über den Rest möchte ich hier gar nicht mehr scheiben, meine Empörung darüber ist Fundament für diesen Kommentar.

    Ich bin dankbar für diesen Artikel, liebe Emina. Und ich bin dankbar über jedes Elternhaus, das seinem Kind über alle Grenzen hinweg Respekt, Liebe und Aufrichtigkeit schenkt und beibringt.

  37. dr.do |  25.12.2012 | 11:21 | permalink  

    Wer im Ausland mit Ausländern an einem Tisch sitzt, weiß ja nicht, ob die zufällig alle Deutsch sprechen. Vielleicht war es ja Sarrazins größte Befürchtung, Frau Emina Benalia hätte ihn verstanden?

    Ob Deutschland nun im internationalen Vergleich eine besonders intolerante oder gar rassistische Gesellschaft beherbergt, vermag ich nicht zu beurteilen. Dass es aber eine Entwicklung vom verklemmten Chauvinismus der Vergangenheit zum Positiven gibt, ist unübersehbar. Die totale Toleranz macht ja verwundbar und auch anfällig für radikale Wandlungen. Während streng definierte Toleranzgrenzen in einem Staat nicht nur stabilisieren sondern auch propagandistisch einen Grad an Willkür demonstrieren. Mit dem Verbot einer Partei oder eines Vereins geht eine Gesellschaft gerade ein Stück auf die totalitäre Diktatur zu, die von extremen Randgruppen als Ideal angesehen wird. Es ist eben nur ein kleines Stück, aber der Bürger weiß ja nie, ob man im Laufe der Zeit andere, unvermeidlich an den Rand gedrängten Überzeugungen ähnlich behandeln wird.

    Wenn Herr Sarrazin als Prophet ein Metaphysiker ist, wird er sich im Falle des Nichtzutreffens seiner Vorhersagen mit großem Aufwand herausreden, ist er ein Wissenschaftler, wird er sich entschuldigen und seinen Irrtum bedauern. Vielleicht sagt er ja demnächst etwas zum nahen NPD-Verbot, das ihn näher charaktierisiert.

  38. Hinterwäldler |  25.12.2012 | 11:54 | permalink  

    Thilo Sarazzin ist nicht nur eine der großen Peinlichkeiten der SPD, sondern eine unserer ganzen Nation. Ich schäme mich für seine Auftritte und auch dafür, mit ihm als Deutscher in Verbindung gebracht zu werden.

    Eigentlich gehört er in die NPD. Dann hätten die Verfassungsrichter im nächsten Jahr einen weiteren Grund diese Partei zu verbieten. So aber steht ihm auch nach einem NPD-Verbot das verfassungsmäßige Recht zu, seine Meinung und sei sie noch so dümmlich und gemeingefährlich, zu verbreiten.

  39. Kai |  25.12.2012 | 12:22 | permalink  

    Ich halte es für unnötig immer wieder zu erwähnen, dass er “alt, gebrochen, unsicher, stotternd” etc. antwortet. Was soll das? Lassen Sie doch die Argumente für sich sprechen, ohne solche herablassenden, subjektiven Bewertungen.

    Inhaltlich stimme ich Ihnen natürlich größtenteils zu, Sarrazin macht sich einfach wichtig indem er laut ausspricht, was, leider, ein durchaus ernstzunehmender Teil der Bevölkerung denkt.

  40. Jauche Günther |  25.12.2012 | 12:35 | permalink  

    Von welcher der folgenden Personen stammt dieser Satz? „Die Menschenrechte sollten in Deutschland nur für Deutsche gelten.”
    A) Udo Pastörs
    B) Heinrich Himmler
    C) Franz Josef Strauß
    D) Thilo Sarrazin
    (Empfohlen für die Gewinnstufen >64k€)
    Kann man auch wunderbar als Straßenumfrage gestalten.

  41. gelegentlich |  25.12.2012 | 13:01 | permalink  

    @stimmviech
    Nachdem ich von Ihnen zum Thema Mollath teilweise brillante Kommentare woanders gelesen hatte müssen Sie ausgerechnet zum Heiligen Abend tief ins Klo greifen und damit diesen ,,entweihen”. So ein Schwachsinn, sorry. Freuen wir uns doch gemeinsam darüber, dass weltweit die Mehrheit der Christen nicht nach ,,ihrem Buch” lebt und die Mehrheit der Muslime das auch nicht tut. Wie kommt eigentlich so ein realitätsferner, haßangetriebener Schwachfug in Ihren Kopf? Ein Rätsel.
    Zu Sarrazin ist sachlich nichts zu sagen, weil er in der Sache nichts zu sagen hat. Man hat zurecht Hohmann aus der CDU Hessen geworfen, u.a. weil sein Denken im 3. Reich stehen geblieben war. So sprach er heute (!) noch von ,,dem Russen”, ,,dem Polen” und so weiter – wie es Sarrazin mit ,,den muslimischen Migranten” auch tut. Benutzen wir unser Gehirn werden wir von selbst konkret und brauchen nicht mehr solche nur gruppenbezogenen, irreführenden Hilfsplaketten für Gehirngeschrumpfte.

  42. Gast |  25.12.2012 | 15:11 | permalink  

    Vielen Dank an die Autorin für diesen eindrücklichen Bericht. Interessant auch einige Kommentare, die der Autorin Vorurteile (!) vorwerfen und den Rassisten Sarrazin verteidigen, wahrhaft erstaunlich, manche Wahrnehmungen…
    Zu Sarrazins Verfassungsfeindlichkeit: Er weiß selbst, dass seine “Vorschläge” zum kompletten Zuzugsstopp aus dem Nahen/Mittleren Ostern, der Türkei und Afrika gegen das GG verstoßen. In seinem Buch schreibt er dazu:
    “In solch grundsätzlichen politischen Fragen ist nichts alberner als der Hinweis, dieses oder jenes sei rechtlich nicht möglich. Was vernünftig ist, ist stets auch möglich. Das Grundgesetz ist schon für weitaus unbedeutendere Fragen geändert worden”. (S. 329).

    “Besteht der politische Wille, eine vernünftige Maßnahme durchzusetzen, so wird sich ein Weg finden, sie verfassungsgerecht zu gestalten – notfalls, indem man die Verfassung ändert” (S. 378).

  43. Domi |  25.12.2012 | 15:16 | permalink  

    Ich kann es Ihnen nachfühlen. Das wäre, als wenn ich aus Sarrazins Nachnamen eine Herkunft konstruieren würde. Migrierte Hugenotten als Vorfahren? Vermutlich so abwegig wie eine Ahnenschaft aus dem Sarazenenland*.

    Einen “faschistischen Franzosen” karikiert Volker Pispers in einer kabarettistischen Tragikomödie.

    http://youtu.be/dgR_rhXXuUA

    *) http://de.wikipedia.org/wiki/Sarrazin

  44. Miranda |  25.12.2012 | 15:20 | permalink  

    Vielleicht zeigt das Verhalten Sarrazins auch, wie Vorurteile und Stereotype “funktionieren”. Obwohl er unter zwei Augen mit der Autorin den Rahmen eines Begrüßungsgesprächs einhalten konnte, sprang in der Gruppensituation in seinem Hirn wie ein Reflex diese unsägliche Idee hervor, dass er von mangelnden Deutschkenntnissen der Autorin ausgehen müsste. Unbeirrbar durch die vorhergehende Erfahrung des Begrüßungsgesprächs. Klar kann das ein Teil von Gedächtnisproblemen sein, aber auch den eingeschliffenen Reflex zu absolut lächerlichen Vorurteilen darstellen.

    Für mich muss das kein Widerspruch zu den einzelnen widersprechenden oder kritischen Bemerkungen in den Kommentaren sein,denn genauso funktionieren unsere Vorurteile: in derselben Situation gehen wir mit unterschiedlichen Menschen sehr verschieden um, spiegeln verschiedene Dinge, können uns nah fühlen oder auch komplett fern von dem jeweiligen anderen, je nachdem. Das, was einem Sarrazin bekannt vorkommt (nach seinem enggleisigen Denken) wird wenig Reaktion bei ihm auslösen, was ihm aufgrund seiner Vorurteile fremd vorkommt, wird ihn dazu bewegen, Vorurteile zu aktivieren, und schon stimmt seine Welt wieder, er hat keinen Anlass, etwas zu hinterfragen, aber die soziale Situation ist blockiert.

    Insofern fand in der beschriebenen Situation keine sinnvolle Kommunikation statt, und die von den Vorurteilen Betroffenen werden das auch so empfunden haben.

    Derjenige, der nicht in den Fokus von Vorurteilen gerät, wird eben nichts wahrnehmen (und nichts zu kritisieren haben) oder bestenfalls durch Empathie mit anderen mitempfinden können.

    Und außerdem unterscheiden wir uns darin, in welchen übergeordeten Kontext wir Informationen setzen. Menschen,die durchaus empathisch sein können, verzichten in anderen Situationen darauf, einen Metakontext mitzudenken, der eine Bewertung des Verhaltens anderer überhaupt erst stringent macht. Was Einigen als Vorwarnung und wichtige Anzeichen auf gesellschaftliche Verhältnisse gilt, sagt anderen so lange nichts, bis sie zehn/zwanzig Jahre später verstehend zurückblicken, nur dann ist es eben zu spät.

    Und in diesem Sinne denke ich immer mit, dass wir heute über Probleme reden, die vor vielen Jahren hier in Deutschland durch mangelnde Integrationsmöglichkeiten entstanden sind. Da überlagern sich die Konsequenzen einer Integrationsverweigerung durch die Gesellschaft (bevor Migranten auf die Idee kamen, sich bewußt abzuschotten) mit den Konsequenzen dieser gesellschaftlichen Fehlentwicklung. Mir wäre wichtig zu wissen, was damals hätte passieren müssen, damit wir heute dieser Problematik nicht gegenüberstehen würden: Problembezirke in Städten, geringe Integration im Bildungsbereich und zu allem Überfluss auch noch rechtspopulistisches Denken und Handeln…

    Und dann steht ein Sarrazin nach vielen Jahren des Integrationsverweigerns mit seinen Vorurteilsreflexen unflexibel und starr dar, stellvertretend für alle, die sich nie mit den “Fremden” näher befassen wollten und nichts anderes mehr wahrnehmen als Gründe, bei dieser Abwehrhaltung zu bleiben.

    Eine andere Erfahrung mit meiner Mutter und Deutschen türkischer Herkunft:
    Meine Mutter war in den 70er und 80er Jahren so “verrückt” uns Kinder anzuweisen, zu den Geburtstagen ganz bewußt zwei “Ausländer” einzuladen, und natürlich hat das was von “Diskriminierung”, der “Quotenausländer” auf dem Geburtstag zu sein – sie wurden allerdings besonders achtungsvoll und aufmerksam behandelt. Meine Mutter wollte auf eine gewisse (konservative) Art, dass unsere Migrantenfreunde von unserer Kultur etwas miterleben, und sie war überzeugt davon, dass diese Werte so toll sind, dass die Kinder gar nicht anders können, als davon angezogen zu werden. Um Anreize zu geben, warum es Sinn machen könnte, die Anstrengung einer Anpassung an den westlichen Kulturkreis auf sich zu nehmen und sich dadurch als Teil der Gesellschaft zu fühlen. Meine Mutter hat immer Freiheit und Selbstbestimmung mit diesen Werten assoziiert, den Grundgesetzen, der demokratischen Struktur der Gesellschaft.
    Ach ja, und jetzt fällt mir ein, dass wir zu einer türkischen Familie jeden Nikolaus mit Süßigkeiten zu Fuß durch das Dorf gegangen sind, um sie zu beschenken (´unsere Traditionen sind so schön für Kinder, sie müssen sie kennenlernen, um sie bejahen zu können`).
    Ich hab mir immer gedacht, dass es sehr beschämend sein kann, so bedacht zu werden. Die türkische Familie fuhr dann später durchs Dorf, um uns ihre traditionellen Süßigkeiten vor die Tür zu legen, so dass das Ganze nicht so einseitig war mit der Kulturgeglückung. Meine Mutter wird von den ehemaligen Kindern dermaßen geliebt, das war schon schön zu sehen. Und darüber hinaus haben die Kinder genau dieser Familie tatsächlich studiert und einer promoviert, und sagen deutlich, dass sie diesen Mut nicht gehabt hätten, wenn meine Mutter nicht mit vereinzelten Aktionen, dafür aber konsistent mit ihrer Zuwendung und klammheimlichen “Sozialisationsmission” aufgetaucht wäre.
    Mein vorsichtiges Fazit: Integrationversuche durften damals auch ein wenig holprig sein, haben damals durch so etwas wie Patenschaft und menschliche Zuwendung funktioniert, Religion spielte damals eine ganz kleine Rolle – und zwar auf der deutschen Seite.
    Wie kommt meine Mutter darauf, die Sorgen von Migranten wahrzunehmen? Sie selber ist in der Nachkriegszeit durch Deutsche als Flüchtling dermaßen kalt und unbarmherzig behandelt worden, sie weiß aus eigener Erfahrung, wie Ausgrenzung und Stigmatisierung gnadenlos in gesellschaftlichen Strukturen umgesetzt werden und auf Kinder wirken, hat darauf keinen Bock und weiß, dass man sich anstrengen muss, wenn man will, dass es anders läuft.

    Wie könnte gelungene Integration heute funktionieren? Prinzipiell ähnlich: Menschen einladen, umsorgen, als Menschen wahrnehmen, die sich entwickeln, authentisch bleiben, zu seinen Werten stehen, sich mitfreuen. Patenschaft, Zuwendung, Hemmungen abbauen, um anderes Verhalten leben zu können. Es kämen noch andere Aspekte dazu: sich abschauen zu können, wie mutig und selbstbewußt Menschen sein können, um ihre Ziele zu erreichen, trotz massiver Hürden.

    Ok, soweit meine Weihnachtsgeschichte ;-). Es bleibt uns nichts anderes übrig, trotz der bestehenden Fehlentwicklungen wieder von vorne anzufangen, auf Menschen zuzugehen und Schweigen sowie Nichthandeln zu überwinden. Es kann sein, dass es heute nicht mehr so “einfach” ist wie damals, als noch keine beidseitig verfestigten Fronten in der Geselschaft etabliert waren, Aufstiegsneid, Fremdenfurcht, Verteilungskämpfe.

  45. Uri |  25.12.2012 | 15:42 | permalink  

    Sarrazin ist einfach eine unangenehme, Vorurteile und Ressentiments gezielt befördernde Person. Ihn interessiert offenkundig ausschließlich sein eigener monetärer Vorteil.
    Auf Ihren Beitrag wurde auch beim jüdischen Internetmagazin haGalil verwiesen:
    http://www.hagalil.com/archiv/2012/12/19/juden-veredeln/comment-page-1/#comment-43259
    Und auf diesen Beitrag sei ergänzend verwiesen:
    http://www.hagalil.com/archiv/2010/08/29/sarrazin-6/

  46. Lothar Schnitzler |  25.12.2012 | 15:58 | permalink  

    Liebe Frau Emina Benalia,

    bei Thilo Sarrazin hilft nicht einmal Fremdschämen. Wie er pysisch auf andere Menschen wirkt, ist unwichtig, was er sagt von großer Bedeutung. Auch wenn ich sein krudes Weltbild nicht teile. Leider scheinen Xenophobie und Antisemitismus in Deutschland unausrottbar. Nur so lässt sich die öffentliche Resonanz auf seine unsägliche Schreibe erklären. Menschen mit ihrem soziokulturellen Hintergrund sind für unsere multikulturelle Gesellschaft unverzichtbar. Deshalb: schreiben sie weiter emotional und engagiert.

  47. Hardy Prothmann |  25.12.2012 | 16:30 | permalink  

    Guten Tag!

    Die Konzentration auf Sarrazin reicht nicht. Man muss auch die anderen benennen, die aus seiner Welle aus Hass, Schmutz, Vorurteilen und Dumpfsinn mitschwimmen.

    http://www.rheinneckarblog.de/04/geprothmannt-sie-wollen-klartext-reden-kein-problem-wie-thilo-sarrazin-das-dumme-in-manchen-deutschen-reaktioniert/3051.html

    Schöne Tage wünscht
    Hardy Prothmann

  48. YeRainbow |  25.12.2012 | 16:37 | permalink  

    Sarrazin, der schon zugegeben hat, daß er sich seine Statistik selbst ausdenkt, wie sie ihm paßt?
    http://scienceblogs.de/plazeboalarm/index.php/sarrazin-baut-sich-die-statistik-selbst/

    Der mann, der lustig über Genetik schwurbelt, aber schon bei den Mendelschen Regeln scheitert?
    Blöd. Einfach nur blöd. Schade, daß es ihm selbst gar nicht auffällt…

  49. stimmviech |  25.12.2012 | 17:05 | permalink  

    Von der Redaktion gelöscht. Vgl. http://carta.info/kommentarkodex/

  50. Gast |  25.12.2012 | 17:20 | permalink  

    @ Stimmviech:
    Achja, der Herr Volkmar Weiss, einer von Sarrazins Hauptquellen für dessen rassistische Intelligenzthesen. Zur politischen Einordnung des Herrn Weiß, der sich selbst gern “Der Psychohistoriker” (!) nennt sollte man wissen, dass sich der Mann von der NPD Sachsen als Sachverständiger in eine Enquete-Kommission des Landtages berufen ließ, in seiner Freizeit gern Romane über fiktive SS-Reiche schreibt und meint, Türken hätten bloß einen durchscnittlichen IQ von 85 Punkten und dies sei Ausdruck der genetischen Qualität der türkischen Bevölkerung.

    Na herzlichen Glückwunsch, da haben Sie Sarrazin ja ne erstklassige Autoriotät an die Seite gestellt ;-)

  51. stimmviech |  25.12.2012 | 17:36 | permalink  

    @gast: Einen Beleg für die Falschheit der Weiss’schen Thesen vermisse ich. Vermutlich sehen Sie seine Tätigkeit für die NPD als Widerlegung seiner Thesen, so wie die Blogautorin Alter und Krankheit von Sarrazin als Beleg dafür sieht, daß seine Überlegungen falsch sein müssen. Ich finde, wir haben in Richtung Kulturuntergang schon einiges an Weg zurückgelegt.

  52. Froschschutzmittel |  25.12.2012 | 17:57 | permalink  

    @ YeRainbow
    “Blöd. Einfach nur blöd. Schade, daß es ihm selbst gar nicht auffällt…”

    Korrekt!
    Schade nur auch, dass es auch vielen anderen seines Publikums nicht auffällt! Das ist was mir wirklich Sorgen macht. Anscheinend ist der Wunsch sich selbst in der erhöhten Gruppe zu befinden, indem man andere kategorisch abwertet, sehr weit in unserer Gesellschaft verbreitet. :-(

  53. Gast |  25.12.2012 | 17:57 | permalink  

    @ Stimmviech:
    Zum einen hat die Autorin nicht Sarrazins körperliche Verfasstheit als Beleg für die Unrichtigkeit seiner Thesen angeführt, zum anderen habe lediglich darauf verwiesen, dass Volkmar Weiss (auf den sich Sarrazin und Sie positiv beziehen) sich politisch für die Neonazipartei NPD engagiert.

    Desweiteren haben Sie sich in der Diskussion bisher dadurch ausgezeichnet, den Vater der Autorin zu diffamieren und Sarrazins menschenfeindliche Aussagen zu verteidigen. Und darum geht es:
    Wenn Sarrazin fordert, dass Menschenrechte in der BRD nur für Deutsche gelten sollten, dann ist das ganz klar rechtsradlkale Propagandaga. Kein Wunder, dass die NPD Sarrazin zum Ausländerbeauftragten machen wollte.
    Hier wächst ganz eindeutig immer mehr zusammen, was auch zusammen gehört.

  54. dr.do |  25.12.2012 | 18:12 | permalink  

    Wenn Kai oben schreibt, Sarrazin mache sich wichtig indem er laut ausspricht, was, leider, ein… ernstzunehmender Teil der Bevölkerung denkt – dann ist es doch schon deshalb wichtig, was er sagt oder schreibt oder etwa nicht?

    Ich habe auch ein Problem mit dem oben von Miranda skizzierten Integrationsbegriff. Wann ist denn ein Muslim integrationsbereit? Wenn er seine Frau ohne Kopftuch auf die Abendschule gehen läßt? Oder wenn er zu jeder Familienfeier ein Besäufnis veranstaltet? Wenn ich als junger Mensch die Gelegenheit gehabt hätte, in den englischsprachigen Raum auszuwandern, dann hätte ich das getan mit dem festen Vorsatz, ungefähr so zu werden, wie die Menschen im neuen Heimatland. Von den eingewanderten Muslimen in Deutschland verlangt das niemand. Die dürfen selbst nach langem Aufenthalt hier immer noch an der Türkei orientierte Nationalstaatler bleiben. (Das “orientieren” entfaltet hier eine besondere Bedeutungsschwere, fällt mir gerade auf.) Niemand von den vielen Naturtalenten in Sachen Toleranz erklärt, wie man damit anders umgeht, als dem zunächst das ganze Paket deutschnationalen Denkens entgegen zu setzen. Nicht aus Vorurteil oder Xenophobie, sondern weil es logisch nahe liegt. Die Linken insbesondere haben gar keine eigenen Konzepte angeboten, die zehren ja überwiegend von ihreren verschiedenen Antihaltungen. Der Sarrazin dagegen hat ernsthaft versucht, diese Problematik zu bearbeiten, ich glaube nicht daran, dass ihm irgendwelche Vorurteile dabei vordergründig wichtig waren. Die sind ihm halt passiert. Schon die Tatsache, dass er diesen gewaltigen Diskurs darüber ausgelöst hat, rechtfertigt es, ihm eine große Bedeutung bei der Bewältigung dieses Themas zuzusprechen. Und dass seine Thesen falsifizierbar sind, spricht ebenfalls für ihn. Jetzt können ja die vielen Kapazitäten kommen, die noch 12 Jahre auf Staatskosten studiert haben und bessere Analysen anbieten. Das ist nur zu begrüßen. Nur zu!

  55. stimmviech |  25.12.2012 | 18:16 | permalink  

    @gast : keinesfalls habe ich den Vater der Autorin diffamiert, denn es zeichnet ihn ja aus, dem wahren Islam zuwiderzuhandeln.Sarrazins Thesen sind ein Teil der Weiss’schen Thesen. Weiss geht aber über den social engineer Sarrazin hinaus, denn er akzeptiert ja den Untergang der Aufklärungskultur.

  56. Gast |  25.12.2012 | 18:26 | permalink  

    @ Stimmviech:
    Wenn Sie weiterhin über den Nazi-Scheiß des Herrn “Psychohistorikers” (vgl. Kommentar #49) und einen angeblich “wahren Islam” diskuttieren wollen, empfehle ich ihnen das rassistische Hetzblog PI, dort kommen Ihre Ansichten dazu jede Wette sogar besonders gut an.

    Sollten Sie sich aber tatsächlich zum Thema des Artikels: Der Kritik an Sarrazins Rassismus und die stillschweigende Zustimmung weiter Teile der Bevölkerung zu dessen “Thesen” äußern wollen, nur zu!

  57. Dunning |  25.12.2012 | 18:28 | permalink  

    Zu Sarrazin ist ja alles gesagt worden, keinen weiteren Kommentar wert dieser Idiot, aber dieser Artikel macht einen seltsamen Eindruck auf mich. Warum diese Verstörtheit und Betroffenheit bei seinen Kommentaren? Was hat die Autorin von ihm erwartet? Begibt Sie sich in seine Runde nur damit Sie sich nachher schön öffentlich darüber aufregen kann? Die einzigen wortgetreuen Zitate werden als menschenverachtend, realitätsfern, als Hass und Hetzerei bezeichnet obwohl sie (vielleicht nicht der Meinung der Autorin entsprechend) aber trotzdem mehr oder weniger harmlos sind. Das Ganze wirkt ehrlich gesagt fingiert, künstlich und unglaubwürdig.

  58. Lesepflicht: „Eine Frau Ihres Aussehens“: Eine Begegnung mit Thilo Sarrazin | Der Nachrichtenspiegel |  25.12.2012 | 18:48 | permalink  

    [...] weiterlesen … [...]

  59. stimmviech |  25.12.2012 | 18:48 | permalink  

    @gast : Im Unterschied zu den stillen deutschen Rassisten bin ich ja ein bekennender Rassist: die Gene bestimmen nicht nur das Aussehen, sondern auch Temperament und Intelligenz der verschiedenen Ethnien. Diese Erkenntnis kombiniert mit dem Wissen um deutlich niedrigere Fortpflanzungsraten Intelligenter bilden ja den Kern der Argumente von Weiss und damit auch Sarrazin. Gerade linke Gutmenschen sind übrigens still-rassistisch. Ihre Kinder findet man in Berlin häufig auf Privatschulen, auf den Schulen mit 90% Migrationshintergrund bei den Schülern wurden sie noch nicht gesichtet.

  60. Gast |  25.12.2012 | 19:06 | permalink  

    Mit bekennenden Rassisten erübrigt sich jede sinnstiftende Diskussion.

    Sarrazin sollte sich am Kommentator “Stimmviech” ein Vorbild nehmen und sich ebenso offen bekennen, dann wäre es für die breite Mehrheit deutlich leichter, seine Hasstiraden gegen Muslime, Migranten, sozial Schwache usw. auch als das zu erkennen, was sie sind: blanker und menschenverachtender Rassismus. Vielen Leuten muss man leider immer noch selbst bei so offen zu Tage tretender Menschenfeindlichkeit erklären, wohin so ewtwas führen kann.

  61. Begegnung mit Sarrazin « der zweite knall |  25.12.2012 | 19:34 | permalink  

    [...] Am 10. Dezember war Thilo Sarrazin im Amsterdamer Debattiertheater De Balie eingeladen, um über Europa und Migration zu diskutieren. Emina Benalia, als Tochter einer jüdischen Mutter und eines muslimischen Vaters in Usbekistan gebor…: [...]

  62. stimmviech |  25.12.2012 | 20:14 | permalink  

    @Dunning : Kommentator 7 weist ja darauf hin, daß er die Darstellung der Blogautorin aus guten Gründen-er war dabei-anzweifelt. Unter Umständen ist dieser Blogbeitrag also ein islamtypisches Stück Taqiyya.

  63. Jake |  25.12.2012 | 20:21 | permalink  

    @ stimmviech

    Gut, dass ich mich nicht vor deiner Bekennung mit dir befasst habe.
    Da haette ich mich nachtraeglich ueber jeglichsten Nannoverlust an Fingerkuppen geaergert.

  64. stimmviech |  25.12.2012 | 20:39 | permalink  

    Von der Redaktion gelöscht. Rassismus und/oder persönliche Beleidigungen finden bei carta.info nicht statt. Vgl. http://carta.info/kommentarkodex/

  65. Hat der sie noch alle? | POLITBLOGGER |  25.12.2012 | 20:44 | permalink  

    [...] Als Benalia kürtlich im Amsterdamer Debattiertheater De Balie eingeladen war, kam es zur ihrer ersten Begegnung mit Thilo Sarrazin. Benalia wird sie wohl nie [...]

  66. dr.do |  25.12.2012 | 21:05 | permalink  

    Ganz offensichtlich hätten Emina Benalia und engagierte Kommentatoren hier den Herrn BP Gauck als Gesprächspartner vorgezogen. Der tut nämlich genau das Gegenteil wie der Sarrazin. Der trägt ständig einen riesengroßen Blumenstrauß an Freundlichkeiten und positiven Vorurteilen vor sich her und beehrt jeden damit, der ihm über den Weg läuft, von den “Friedens”-Soldaten in Afghanistan über die Armen und Bedürftigen, die Muslime und Katholiken, ob Homos oder Dalai Lama, ob Juden, Punks, Papst oder Kapitalisten, ob Waffenhändler oder Amokläufer, Mönch oder Missbrauch, jeder kann sich seines verschwenderischen Trosts gewiß sein. Aber davon ist ist nichts falsifizierbar. Das ist so flüchtige Realität wie ein Kringel Zigarettenrauch. Aber trotzdem meinen alle, damit könnten sie tatsächlich etwas anfangen. Mir erscheint das viel gefährlicher als ein Sarrazin, der manchmal nicht weiß, was er sagt. Es sind Charismatiker wie Herr Gauck, die die Massen ergreifen und in den Abgrund treiben können.

  67. Christian Stahl |  25.12.2012 | 21:25 | permalink  

    Da ich selbst CARTA-Autor bin, habe ich mich bisher in der erstaunlichen Debatte bewusst zurückgehalten. Wie so häufig schaffen es Einzelne, eine sehr kluge und intensive Diskussion über einen hervorragenden Bericht durch dummdreiste Äußerungen und Unterstellungen zu torpedieren. So weit so ärgerlich. Aber das, was der oder die Person mit Decknamen “Stimmviech” schreibt, geht eindeutig zu weit. Die unglaublichen Beleidigungen der Autorin sind ebenso nicht hinnehmbar wie sein/ihr Plädoyer für einen “moderaten Rassismus”.

    Es lohnt sich, im Strafgesetzbuch nachzuschlagen. § 130, Volksverhetzung, ist sehr klar und unmissverständlich:

    “Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, 1. gegen eine nationale, rassische, religiöse oder durch ihre ethnische Herkunft bestimmte Gruppe, gegen Teile der Bevölkerung oder gegen einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung zum Hass aufstachelt, zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen auffordert oder 2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er eine vorbezeichnete Gruppe, Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet,

    wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.”

    Achja, “Stimmviech”, das ist deutsches Strafrecht. Sie sind gemeint.

  68. stimmviech |  25.12.2012 | 21:41 | permalink  

    Ich glaube nicht,daß meine Ausführungen den 130 er verwirken. Bekannte deutsche Publizisten wie Hendrik M. Broder , Ralph Giordano und nicht zuletzt Sarrazin kritisieren den Islam mit ähnlichen Argumenten.

  69. gelegentlich |  25.12.2012 | 22:20 | permalink  

    @Stimmviech
    Von einem Weißen, der ja angeblich über eine höhere Intelligenz verfügt, ist zu verlangen dass er auch ein arbeitsfähiges Gedächtnis betreibt.
    Dieses Fischereibeispiel von Ihnen wurde schon in einem anderen Blog, Sie wissen in welchem, ,,versenkt”. Zur Intelligenz gehört auch die Anerkennung von Niederlagen.
    ,,Denn die Leugnung rassebedingter Unterschiede ermöglicht erst die extremkapitalistische Ausbeutung…”. Bei Homo sapiens kennt die Wissenschaft keine ,,Rassen”. Das ist ein vorwissenschaftlicher Begriff, vor der Aufklärung, eine Art Verständniskrücke für die Menschen mit geringer Intelligenz und Beobachtungsgabe, die sich in dieser Welt nur mit Hilfe grobschlächtiger Krücken und Gruppenbildungen zurecht finden können. Und im politischen Raum, über den reden wir hier, spielt dieser angemaßte Begriff eh keine Rolle, weil wir vor dem Gesetz alle gleich sind (sein sollten). Also schluß mit diesem Schwachfug.
    Weiss kann offenbar lesen und schreiben und kämpft um das, was ihm fehlt: die Anerkennung der Fachwelt. Da können Sie ihm auch nicht helfen.

  70. ulky |  25.12.2012 | 22:37 | permalink  

    Ich schätze normalerweise die Debatten in CARTA sehr. Aber das was hier läuft ist – einschließlich des ursprünglichen Beitrags von Frau Benalia (und von Ausnahmen abgesehen) – einfach unterirdisch schlecht. Da werden Vorurteile aus 2. und 3. Hand wiedergekäut, manches zeigt einfach nur, wie selektive Wahrnehmung funktioniert … am besten wäre es, diesen Beitrag samt der Kommentare erst einmal in den Kühlschrank zu legen und dann in aller Ruhe ein wenig Sarrazin im Original zu lesen und sich eine eigene Meinung zu bilden …

  71. Vera Bunse |  25.12.2012 | 23:41 | permalink  

    Aus naheliegenden Gründen schließen wir die Kommentare.

  72. Thilo Sarrazin bepleitte in Amsterdam permanente Untermenschen-status voor migranten! | KRAPUUL.NL |  26.12.2012 | 11:00 | permalink  

    [...] debat-theater De Balie, waar ze voor het eerst van haar leven Thilo Sarrazin ontmoette. Het werd een onvergetelijke gebeurtenis voor haar: ‘Spreekt U Duits?’ vroeg Thilo langzaam en met nadruk tijdens het diner. Aan tafel [...]

  73. Umleitung – Presseschau vom 25.12.2012 » xtranews - das Newsportal aus Duisburg » Duisburg, Presseschau, Umleitung |  26.12.2012 | 12:22 | permalink  

    [...] Carta, 24.12.2012 [...]

  74. lesenswert: begegnung mit sarrazin « Notizen aus der Unterwelt |  26.12.2012 | 15:00 | permalink  

  75. Sarrazin braucht ein frisches Getränk | MondoPrinte |  27.12.2012 | 12:56 | permalink  

    [...] schnüffeln, nur um mich dann zu beschweren, dass sie stinkt?” Apropos Müll: Emina Benalia schreibt über eine Begegnung mit Sarrazin, die ihr anlässlich eines Auftritts dieses großen deutschen [...]

  76. Aufgelesen 28.12.2012 |  28.12.2012 | 15:10 | permalink  

    [...] Thilo Sarrazin ist da natürlich schon einen Schritt weiter: Im Onlinemagazin Carta wird eine Begegnung mit Thilo Sarrazin geschildert, der unter anderem fordert, für Migrant*innen in Deutschland sollten keine [...]

  77. Vor einigen Wochen… « Monstermeute & Zeuchs |  28.12.2012 | 21:48 | permalink  

    [...] Und Sarrazin hat wieder einige sehr fragwürdige Äußerungen von sich gegeben. Der Mann ist übrige… [...]

  78. Anonymous |  29.12.2012 | 10:19 | permalink  

    [...] [...]

  79. die ennomane » Blog Archive » Links der Woche |  30.12.2012 | 12:00 | permalink  

    [...] „Eine Frau Ihres Aussehens“: Eine Begegnung mit Thilo Sarrazin: [...]

  80. Die Links der Woche (VII) | just another weblog :: Christian Fischer – fine bloggin' since 2001 |  30.12.2012 | 14:49 | permalink  

    [...] auch welche, die diese niederträchtige Stimmung übernehmen und in den Alltag verbreiten. „Eine Frau Ihres Aussehens“: Eine Begegnung mit Thilo Sarrazin (carta.info) »„Sprechen Sie Deutsch?“ fragt er während des Abendessens langsam und so deutlich er [...]

  81. Wochenlinks 2012-KW51/52 | roccostorm |  30.12.2012 | 18:52 | permalink  

    [...] Und jetzt etwas unappetitliches, zum Weihnachtsessen wieder los werden: Eine Begegnung mit Thilo Sarrazin [...]

  82. Netzfunde vom 21.12. bis zum 31.12. | "Nächstens mehr." |  31.12.2012 | 15:32 | permalink  

    [...] „Eine Frau Ihres Aus­se­hens“: Eine Begeg­nung mit Thilo Sar­ra­zin — Carta — „Eine Frau Ihres Aus­se­hens“: Eine Begeg­nung mit Thilo Sar­ra­zin (via Publis­hed arti­cles) [...]

  83. Hinweise des Tages | NachDenkSeiten – Die kritische Website |  03.01.2013 | 09:34 | permalink  

    [...] Quelle: Carta [...]

  84. Carta: „‚Eine Frau Ihres Aussehens‘: Eine Begegnung mit Thilo Sarrazin“ | Amyklai |  03.01.2013 | 12:10 | permalink  

    [...] „Eine Frau Ihres Aussehens“: Eine Begegnung mit Thilo Sarrazin — Carta [...]

  85. Linkgebliebenes 6 « kult|prok |  03.01.2013 | 18:04 | permalink  

    [...] weiterhin um die Integration von Andersdenkenden, Andersglaubenden und Andersaussehenden verdient. Emina Benalia hat da eine Geschichte auf Lager, die mich einfach nur zu absoluter Bewunderung verleitet. Nicht [...]

  86. Die Bibliothek ist ein seltsamer Ort voller Zombies. | Erdbeerfleisch |  13.01.2013 | 22:27 | permalink  

    [...] „Eine Frau Ihres Aussehens“: Eine Begegnung mit Thilo Sarrazin – Widerlich! Ekelhaft! [...]

  87. Weswegen ich Angela Merkel eine weitere Wahlperiode ermöglichen werde | Bandschublade |  14.01.2013 | 07:58 | permalink  

    [...] geben wird) irgendwelche linken Programmpunkte zu verstecken. Ich wähle die SPD auch nicht wegen Sarrazin und Buschkowsky. Wegen Thierse, der alle Probleme des Neoliberalismus wegwischt mit einem billigen [...]

  88. Links 2013-01-15 | -=daMax=- |  15.01.2013 | 17:45 | permalink  

    [...] carta: "Die Menschenrechte sollten in Deutschland nur für Deutsche gelten." sagt Thilo Sarrazin. [...]

  89. Aufgelesen und kommentiert 2013-01-21 |  21.01.2013 | 22:41 | permalink  

    [...] besser, eine neonazistische kriminelle Vereinigung zu gründen, als Neonazis zu blockieren." Eine Begegnung mit Thilo Sarrazin Am 10. Dezember war Thilo Sarrazin im Amsterdamer Debattiertheater De Balie eingeladen, um über [...]

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