Andreas Grieß

Die Medienrevolution frisst ihre Kinder

 | 23 Kommentar(e)


Der Nachwuchs in den Medienunternehmen ist oft nur lobbylose Melkkuh. Der Ärger wird zu einer verlorenen Generation führen – oder einer Revolution.

29.12.2012 | 

Sie könnten die Hoffnungsträger der Medienhäuser in Zeiten des Umbruchs sein. Könnten. Doch die junge Generation von Medienschaffenden wird eher eine verlorene Generation sein. Die Zeichen, die das andeuten, verdichten sich. Während Verlagsbosse in teuren Anzügen darüber meckern, dass die Einnahmen einbrechen, arbeiten für sie dutzende Praktikanten, die im Monat weniger bekommen, als der Chef gerade am Körper trägt. Oftmals bekommen sie gar nichts.

Nicht nur, dass sie Praktikum an Praktikum reihen. Diese Praktika werden auch immer weniger wert. Denn während die einen noch unbezahlt ihren Chefs Twitter und das CMS erklären und im Abschlussgespräch hören müssen, dass das angedeutete Volontariat nun doch an jemand anderen geht – aber man gerne kostenlos weiter „Erfahrungen sammeln“ dürfe -, beenden die anderen ihr Praktikum und dürfen dann ansehen, wie die geknüpften Kontakte nur noch Bruchstücke wert sind, da die Redaktion samt Medium geschlossen wird.

Gleichzeitig darf ein Heer von studentischen Hilfskräften ohne Lobby das Rückgrat vieler Medien spielen. Die Welt kompakt wird weitestgehend von eigenen Journalistenschülern betrieben. Statt von unterbezahlten Arbeitskräften spricht man in der Branche aber lieber von praxisnaher Ausbildung. Ein Sechstel der FTD-Belegschaft waren Studenten und Doktoranden. Während die alteingesessenen Journalisten oft zumindest durch Forderungen von Gewerkschaften unterstützt und zum Teil von ehemaligen Konkurrenten umworben werden, stehen die entlassenen „Hilfskräfte“ häufig lobbylos da. (Bei der FTD hat sich ver.di eingeschaltet.)

Ohnehin stellt sich die Frage, warum es so häufig Journalisten sind, die entlassen werden, wenn die Einnahmen rückläufig sind. Ist es nicht die Anzeigenvermarktung, die primär von rückläufigen Anzeigen betroffen werden sollte? Oder die Geschäftsführung, die schlechte Zahlen verantworten muss? Klar, alle sitzen in einem Boot. Aber doch tun sich hier potentielle neue, innerbetriebliche Konfliktfelder auf. Im Fußball jedenfalls entlässt man, wenn die Ergebnisse nicht stimmen, meist den Trainer. Überraschend häufig hat man damit sogar Erfolg.

Der Trend ist klar: Es wird in Zukunft mehr Online geben. Und nachdem immer mehr Zeitungs-Journalisten entlassen werden, kann man davon ausgehen, dass immer mehr Online-Journalismus von Print-Journalisten gemacht werden wird. Ob das Innovationen voranbringt, darf bezweifelt werden. Die nativen Onliner werden derweil belächelt, sie sollen erst mal „richtigen Journalismus“ machen – aber davor doch nochmal kurz zeigen, „wo ich dieses Twitter einschalte“.

Um sich nach der Ausbildung zu beweisen, in der sie zum Teil Vorzeigeprojekte auf die Beine stellen, mit denen sich Verlage sonnen, bleiben den frischen Kräften oft nur Startups und Blogs außerhalb der großen Unternehmen. Damit holen sie zum Teil sogar Journalisten-Preise (Carta, FuPa, 2470media, OpenDataCity, …). Von großen Medien und konservativen Ausbildern werden sie dennoch gering geschätzt. Vielleicht aus Arroganz, vielleicht aus Angst. Gleichzeitig werden auch hierzulande US-Blogs wie selbstverständlich als Quelle in der Berichterstattung angegeben.

Was bei all dem entsteht, ist eine verlorene Generation. Vor Frust oder aus finanzieller Notwendigkeit wandert sie in andere Bereiche ab. Statt beim Medienwandel zu helfen, arbeitet sie in PR oder Webdesign. Und es stellt sich eine neue Frage. Nicht: Wie werden wir in zwanzig Jahren den Journalismus finanzieren? Sondern: Wer wird in zwanzig Jahren überhaupt Journalismus machen?

Vielleicht fühlt sich diese Generation aber auch provoziert. Vielleicht will sie einfach nichts anderes machen als ihren Traumberuf. Vielleicht will sie beweisen, was in ihr steckt. Vielleicht wird sie einen Verbündeten finden. Vielleicht wird Google, wenn es von den Verlagen zu genervt sein wird, Geld in die Hand nehmen und mit den jungen Kräften hier etwas auf die Beine stellen. Vielleicht werden Innovation und der Wunsch, „es denen zu zeigen“, dafür sorgen, dass das Bisherige weggefegt wird in einem reinigenden Sturm. Revolutionen waren schon immer etwas Blutiges.

Das ist unwahrscheinlich und es ist unklar, ob es überhaupt klappen würde. Aber an manchen Tagen wünsche ich es mir. Diese Tage werden immer häufiger.
 

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23 Kommentare

  1. Klaus Jarchow |  29.12.2012 | 12:32 | permalink  

    Die Darstellung der Ist-Situation ist gelungen. Bei den Konsequenzen bin ich nicht ganz bei dir. Es macht m.E. keinen Sinn, auf ein Umdenken der Verleger zu hoffen. Leute in Chefetagen haben heute so viel Empathie wie ein Blecheimer – Gefühle für andere und gesellschaftliche Verantwortung werden jedem Absolventen einer Business-School als erstes ausgetrieben, weil es der betriebswirtschaftlichen Optimierung widerspricht. Das Resultat nennen sie dann ‘Individualismus’ und ‘Freiheit’. Die übliche FDP-Soße halt …

    Die glänzende Perspektive für junge Schreiber besteht derzeit folglich darin, entweder in einem Verlag einen Hungerlohn zu bekommen, oder außerhalb eines Verlags gleichfalls einen Hungerlohn zu erhalten. Das Problem von ‘Buridans Esel’ also – bloß ohne Heuhaufen. Die letztere Perspektive hat dabei den Vorteil, dass man nicht auch noch verspottet wird, während man jeden Morgen unter der Fußmatte hindurch den Prekariatslimbo tanzt.

    Angehende Journalisten und zukünftige ‘Medienschaffende’ verlassen in jedem Semester einige tausend die Universitäten und Akademien. Die Situation wird also absehbar nicht besser, weil erstens das Geschäftsmodell der Verlage gleichfalls ganz langsam zerfällt, und weil zweitens Ausbildungen einen langen ‘Bremsweg’ haben – bevor es sich also herumspricht, dass es besser wäre, Hufschmied zu lernen als etwas mit Publizistik zu machen, das dauert.

    Daran ist auch der Journalismus selbst nicht ganz unschuldig, der es noch immer liebt, sich als ‘sozialen Siegertypus’ zu inszenieren, was er längst nicht mehr ist. Unseren Lokaljournalisten hier vor Ort möchte man manchmal einen Euro in die Hand drücken. So ist deren soziale Situation – sie wurden ausgelagert in eine Lohndumping-Firma, um mit einem zehn Jahre alten Jetta (selbstfinanziert) zum Berichtstermin zu juckeln. Heirat oder Hausbau bei deren Monatsverdienst ausgeschlossen.

    “Go west, young man” hieß unter diesen Umständen mal der Slogan der amerikanischen Free-Soil-Bewegung. Die jungen Leute ließen die knauserigen Arbeitgeber an der Ostküste und an den Großen Seen zu deren Verzweiflung einfach Arbeitgeber sein – und sie zogen los. Der ‘neue Westen’ ist heutzutage natürlich nicht mehr geographisch zu verorten, es ist die Weite des Netzes.

    Bevor jetzt Klagen über die Unausweichlichkeit hoher Lebenshaltungskosten ertönen – man muss als ‘Netizen’ gar nicht in Berlin, München, Köln oder Zürich leben, das Netz macht jeden im Prinzip ortsunabhängig. Der demographische Wandel ist nämlich zweischneidig, er lässt einerseits in den It-Cities die Preise explodieren, andernorts aber die Lebenshaltungskosten auch in den Keller rauschen. Zum Beispiel im Aller-Leine-Tal, wo ich lebe. Komplett renovierte Einfamilienhäuser gehen hier für 50.000 Euro über den Tisch, Summen, die auch heute noch die Sparkasse einem jungen Menschen vorstrecken würde, bei historisch niedrigen Zinsen. Und das Internet funzt längst auch im provinziellen Raum.

    Nicht weit von hier ist derzeit bspw. ein komplettes Bahnhofsgebäude mit sieben Wohnungen für ‘nen Euro auf dem Markt, steckt jede von sieben Parteien einer künftigen Eigentümergemeinschaft noch zehn- oder zwanzigtausend Euro hinein, dann gibt’s eine perfekte Wohnung und dazu noch einen riesigen Ex-Wartesaal für das gemeinsame Start-Up-Unternehmen. D.h. Leben und Arbeiten ohne ständige Fahrtkosten – und im Falle eines Falles sind Hamburg, Hannover und Bremen auch nur jeweils eine Fahrstunde entfernt. Wem’s dabei an Kultur fehlt – der muss es halt machen wie einst die Hippies, er schafft sich selber ‘ne Kultur.

    Man muss so zu denken lernen … und überholte Lebensmodelle vielleicht mal revidieren. Die alten Wege sind nicht mehr gangbar.

  2. Vera Bunse |  29.12.2012 | 12:52 | permalink  

    @Klaus
    Ich bin ja gespannt, was aus den zarten Stimmchen wird, die in den letzten Tagen in einem Atemzug etwas von journalistischer Qualität und gut besetzten Redaktionen gewispert haben. Komischerweise alle etwa unser Baujahr, also keine Menschen ohne Erfahrung und Marktkenntnis. Die Prozessoptimierer laborieren vermutlich noch eine Weile an den Segnungen des Neoliberalismus und schwören auf Paywalls und ähnliche Totgeburten (heute in diesem Affentheater: Braunschweiger Zeitung).

  3. Klaus Jarchow |  29.12.2012 | 13:12 | permalink  

    @ Vera: Öhem – es war ja schließlich Weihnachten. Da glauben manche auch ans Christkind. ;-)

  4. Vera Bunse |  29.12.2012 | 13:29 | permalink  

    @Klaus
    Keese ist aber wohl eher der Weihnachtsmann :]

  5. Darius Matuschak |  29.12.2012 | 14:40 | permalink  

    Sehr interessanter Artikel, gerade für jemanden wie mich, welcher selber einmal den Journalisten-Beruf ergreifen möchte.

    Die momentane Situation ist wirklich kritisch, viel häufiger reiben sich die 60er Generation und meine, doch meist ist es eben doch der ältere Herr welcher am längeren Hebel sitzt, und sich dann den Innovationen verweigert – Meiner Meinung nach aus Angst. Angst davor selbst von diesen Innovationen ausgehebelt zu werden.

    Im Internet ist fast jeder gleich, da kommt es auf Qualität und nicht den Mercedes vor der Tür oder den Chefsessel an. Und der Online-Journalismus wird nun mal von primär jungen Leuten angeführt, doch anstatt sich zusammenzusetzen und die gemeinsamen Erfahrungen zu teilen und so dass bestmögliche Produkt herauszubringen trifft man auf Verweigerung.

    Eine kritische Phase? Ja. Eine verlorene Generation? Nein, zumindest nicht ganz. Meine Generation weiß wie man mit den modernen Medien zu arbeiten hat, weiß wie man die sozialen Netzwerke und Youtube zum eigenen Vorteil nutzen kann. Und eben auch dass man im Internet schnell eine große Leserschaft zu Themen findet, welche im Print- bzw Fernseh-Journalismus gar nicht oder nur negativ angesprochen werden, ob Videospiele, dass Internet oder andere Jugendkultur-Themen.

  6. Vera Bunse |  29.12.2012 | 14:56 | permalink  

    @Darius

    Und der Online-Journalismus wird nun mal von primär jungen Leuten angeführt, doch anstatt sich zusammenzusetzen und die gemeinsamen Erfahrungen zu teilen und so dass bestmögliche Produkt herauszubringen trifft man auf Verweigerung.

    Lebst du in einem anderen Internet als ich (und wohl die meisten hier)?

  7. Darius Matuschak |  29.12.2012 | 15:21 | permalink  

    @Vera Also die breite Masse an Lesern (Nicht speziell auf diese Seite sondern dass gesamte Internet bezogen) ist sehr häufig unter 30. Natürlich gibt es auch ältere welche dass Medium perfekt adaptiert haben, nur die klare Mehrzahl liegt, zumindest meiner Meinung nach, bei unter 30jährigen.

    Kann natürlich auch sein dass ich andere Themen verfolge. Online-Magazine welche den möglichen 2013 Fall des DAX behandeln werden eben eine etwas ältere Leserschaft an sich ziehen ;)

    Und die geschilderte Erfahrung habe ich selbst gemacht…

  8. Klaus Jarchow |  29.12.2012 | 15:33 | permalink  

    @ Darius: Anno 1990, als Modems noch knatterten und fiepsten, da mag das Internet mal ‘jung’ gewesen sein. Das ist aber 22 Jahre her … diese Pioniere von damals könnten längst wie Opa vom Krieg erzählen.

    Der DAX fällt übrigens nicht, der geht gerade durch die Decke … da können die Wirtschaftsredaktionen unken, so viel sie wollen. Die Bubble-Gefahr ist immer dann am größten, wenn Handelsblatt und Co. plötzlich jubeln. Man muss diesen Journalismus als ein verkehrtes Orakel betrachten, als so etwas wie Korfs Lampe …

  9. Wolfgang |  29.12.2012 | 17:23 | permalink  

    Der Artikel beschreibt treffend die Situation des Journalisten-Nachwuchs. Leider ist es so.
    Der Journalismus der Zukunft wird anders aussehen als derjenige, den wir bisher kannten. Allerdings ist das vornehmlich nicht die Schuld von Verlegern oder Managern, sondern führt sich auf eine radikal veränderte Mediennutzung der Kunden und neue digitale Wettbewerber zurück.
    http://stockpress.de/2012/12/27/medientrends-2013-was-bringt-das-neue-jahr/

  10. Erbloggtes |  29.12.2012 | 18:23 | permalink  

    Prima Artikel! Die Überschrift ist aber falsch. Denn meist führt eine “verlorene Generation” zu einer Revolution. Und dabei frisst dann nicht die Revolution ihre Kinder, sondern die Kinder suchen was zu fressen und machen daher eine Revolution. Und da gilt dann, was auch im Moor gilt: Des Ersten Tod, des Zweiten Not, des Dritten Brot.

    Hufschmied und Einfamilienhausbesitzer im Aller-Leine-Tal. Eine Lebensperspektive, über die ich noch nie nachgedacht hatte. Danke für die Anregung!

  11. Ausbeutung II « efras zonk |  29.12.2012 | 18:31 | permalink  

  12. Thomas |  29.12.2012 | 19:10 | permalink  

    Die Revolution ist imo schon gelaufen, die meisten Leute haben wie ich keine Lust, von Brot, Wasser und Butter zu leben und haben sich anderswo Jobs besorgt. In meinem Blog kann ich meiner journalistischen Leidenschaft frönen, as reicht mir schon. Ich sehe das Problem auch ein wenig anders. Die Babyboomer also die Geburtsjahrgänge bis 197 haben die inteessanten, festen und gut bezahlten Stellen besetzt, für unter 40 jährige ist es praktisch unmöglich, eine gut bezahlte Stelle zu ekommen und zwar überall, nicht nur im Journalismus. Das wird sich frühestens in zehn Jahren ändern, wenn das Gros dieser Generation in Rente geht. Ihre Kinder kriegen dann wieder tolle Jobs, weil es sonst niemanden mir gibt, aber unsere Generation wird weder brauchbare Jobs noch vernünftige Renten bekommen.

  13. Die Medienrevolution frisst ihre Kinder — Carta | Journalismus 2.0 | Scoop.it |  29.12.2012 | 23:11 | permalink  

    [...] Im Internet ist fast jeder gleich, da kommt es auf Qualität und nicht den Mercedes vor der Tür oder den Chefsessel an. Und der Online-Journalismus wird nun mal von primär jungen Leuten angeführt, doch anstatt sich …  [...]

  14. Musenrössle |  29.12.2012 | 23:39 | permalink  

    @Thomas:
    Also die Story, daß wir wegen zurückgehender Kinderzahler bald Arbeitskräftemangel haben werden höre ich schon so lange ich zurückdenken kann… also seit über 30 Jahren.

    Ich glaube nicht, daß ich das noch erleben werde. ;-)

  15. Nik |  29.12.2012 | 23:55 | permalink  

    Worüber schreibt denn der Autor? Ich kann überhaupt nichts revolutionäres in der Medienlandschaft erkennen und ich erhoffe mir das auch gar nicht. Vielmehr wünsche ich mir eine mediale Vielfalt, desweiteren eine kritische Herangehenweise und wirklich relevante Nachrichten. Was ich stattdessen vorfinde sind Banalitäten, wichtige Ereignisse wirken einheitsbreiig und gleichgeschaltet, immer wieder die gleiche Meldungen, die gleichen Meinungen und sogar die gleichen Bilder.

  16. Erbloggtes |  30.12.2012 | 02:56 | permalink  

    @Nik: Frühere Revolutionen sind meist auch nicht ausgebrochen, weil sich die Beteiligten etwas Revolutionäres gewünscht hätten. Sie wollten oft bloß selbstverständliche Mindeststandards, die sie aber in den alten Zuständen nicht bekommen konnten. Selbstverständliche Mindeststandards wie mediale Vielfalt, kritische Berichterstattung und relevante Information werden heute vom Qualitätsjournalismus jeden Tag unterboten. Und da ist der absolute Basisanspruch auf Wahrhaftigkeit noch gar nicht erwähnt.

  17. Klaus Jarchow |  30.12.2012 | 11:27 | permalink  

    Ich setze mal diesen Link, weil’s gerade passt und weil der Spiegelfechter sich hier mal die Mühe gab, die rhetorischen Tricks des selbsternannten Qualitätsjournalismus auseinander zu klamüsern, wo doch zumeist nur Vermutungen und Hirnflatulenzen zu Fakten aufgeblasen werden, um ‘Quote’ zu erzielen oder überhaupt etwas zu schreiben zu haben. So geht’s halt zu auf den Hinterbänken der Wolf-Schneider-Schule: Nach außen zweireihern, nach innen die eigenen Standards anreihern …

  18. Nik |  30.12.2012 | 14:15 | permalink  

    @Klaus Jarchow:
    Eine treffende Analyse, vielen Dank für den Link.

  19. JUICEDaniel |  30.12.2012 | 20:51 | permalink  

    Ohne die vorigen Kommentare gelesen zu haben: Schöner Artikel, gefällt mir. Nur das mit Google hinterlässt einen faden Beigeschmack, finde ich. Hätte nicht sein müssen. Ansonsten ein guter Anstoß zu einer wichtigen Gesprächsrunde.

  20. Gut, dass es das Medienjahr 2012 gab » YOUdaz.com |  31.12.2012 | 09:01 | permalink  

    [...] Ein neuer Jahrgang an Volontären, Journalistenschülern und Hochschul-Alumni ist ausgebildet und hat bereits in der Ausbildung bewiesen, konkurrenzfähige Produkte erstellen zu können, und bringt nun sein Wissen in die Unternehmen ein (wenn man sie lässt) [...]

  21. Berufswunsch Journalist? | Tanz-Michel |  01.01.2013 | 13:38 | permalink  

    [...] So in etwa schreibt Andreas Griess in seinem bitter-realistischen Artikel mit dem Titel Die Medienrevolution frisst ihre Kinder auf. Mehr → carta.info [...]

  22. kanzlerr |  04.01.2013 | 14:32 | permalink  

    Einziges Mittel ist ein unmittelbarer und allumfassender Lieferstopp
    aller un- und unterbezahlten Medienmitarbeiter.

    Dazu braucht es nur eine Auffanggesellschaft.

    Wenn von einem Tag auf den anderen jene welche die Arbeit machen
    die klassischen Medien nicht mehr beliefern und den Lohnentgang
    von einem Onlinemedium ersetzt bekommen auf dem dann die Arbeit dargestellt wird kollabiert der Medienbetrieb innerhalb eines Monats.

    Nichts wäre wünschenswerter

  23. Erbloggtes |  04.01.2013 | 14:35 | permalink  

    @kanzlerr: Guter Vorschlag. Ungefähr das würde bei Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens mit Sicherheit passieren. Besser Bloggen, was man will, als Zeitungszwangsarbeit für bloß ein Butterbrot mehr.

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