Carta e.V. nimmt die Arbeit auf

Ein Jahr nach dem Tod von Robin Meyer-Lucht hat der gemeinnützige Verein Carta e.V. seine Arbeit aufgenommen. Sie, liebe Leserinnen und Leser, sind herzlich eingeladen, uns zu unterstützen.

Vor einem Jahr, am 16. September 2011, ist Carta-Gründer Robin Meyer-Lucht gestorben. Seine klugen Analysen, seine Ideen und leidenschaftlichen Debattenbeiträge haben den medienpolitischen Diskurs, nicht nur auf Carta, vorangetrieben. Um das von ihm begonnene Werk fortzusetzen, haben wir am 26. Januar 2012 die Website neu gestartet.

In einem zweiten Schritt haben wir im Mai 2012 den Verein Carta e.V. gegründet, dessen Gemeinnützigkeit inzwischen anerkannt ist. Der Verein hat in diesen Tagen seine Arbeit aufgenommen.

Carta e.V. engagiert sich für einen offenen, unabhängigen und diskursiven Informations- und Meinungsaustausch im deutschsprachigen Raum. Der Verein will mit Online-Publikationen, Veranstaltungen und der Förderung von journalistischen Talenten einen Beitrag zu einer informierten, teilhabenden Öffentlichkeit leisten:

  1. Er fördert die Entstehung und Verbreitung von Beiträgen, die den sich vollziehenden Strukturwandel der Öffentlichkeit thematisieren.
  2. Er führt in unregelmäßigen Abständen Diskussionsveranstaltungen durch, die insbesondere die Meinungs- und Medienfreiheit und die medialen, politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen thematisieren.
  3. Er vergibt Robin Meyer-Lucht-Stipendien für jeweils ein Jahr an junge Publizisten. Diese Stipendien sollen zur publizistischen Eigeninitiative anregen und praktisches publizistisches Wissen vermitteln.

Der Verein hat gegenwärtig neun Mitglieder. In den Vorstand für die nächsten zwei Jahre wurden gewählt: Jan Krone (Professor an der FH Sankt Pölten), Tatjana Brode (Online-Journalistin, Carta Verlag) und Angela Gerigk (Rechtsanwältin). Ein wissenschaftlicher Beirat unterstützt die Arbeit des Vereins.

Carta e.V. steht offen für Fördermitgliedschaften und Spenden, welche die Unabhängigkeit des Vereins und dessen Ziele unterstützen. Denn nur mit Ihrer Unterstützung kann das Projekt Carta auf Dauer bestehen.