ZEIT ONLINE startet digitalen Briefkasten

| 31.07.2012 | 6 Kommentare

Künftig soll man bei ZEIT online vertrauliche Mitteilungen anonym und sicher 'abwerfen' können. Noch nicht einmal ein - möglicherweise verräterischer - Klick ist dazu notwendig.

Chefredakteur Wolfgang Blau sagt allerdings ausdrücklich, es solle sich nicht um eine Leaking-Plattform handeln, sondern die so erhaltenen Daten dienten lediglich der journalistischen Information und Aufbereitung.

Wir haben heute bei ZEIT ONLINE einen digitalen Briefkasten gestartet, mit dem Sie uns anonym und sicher Dokumente und Nachrichten schicken können. Interne Papiere, Verträge, Datenbankauszüge – wenn Sie meinen, dass die Öffentlichkeit von diesen Dokumenten erfahren sollte, haben Sie nun die Möglichkeit, uns davon in Kenntnis zu setzen.

Gleichzeitig lädt Blau ein, den Open-Source-Code auch auf der eigenen Website zu verwenden:

Vor allem würden wir uns aber freuen, wenn Sie den digitalen Briefkasten auch auf Ihrer Site einsetzen – egal, ob Sie ein Blog betreiben, eine Non-Profit-Organisation ins Netz bringen oder ein Medienunternehmen repräsentieren. ZEIT ONLINE setzt seit vielen Jahren auf Open-Source-Software, etwa beim CMS sowie bei unserer Kommentar- und Blog-Technologie. Es ist uns deshalb ein Anliegen, der Open-Source-Community bei dieser Gelegenheit etwas zurückzugeben.