Die „Berliner“ hat den GEMA-Geschäftsbericht gelesen. Upps.

| 26.06.2012 | Ein Kommentar

Alle meckern über die GEMA. Die Berliner Zeitung hat sich die Mühe gemacht, hinter die Kulissen zu blicken und einige hoch interessante Zahlen zusammenzutragen. Da wird man wohl noch meckern dürfen ...

„Das Jahr 2010 war gut für die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, kurz Gema“, stellt die Berliner Zeitung fest. Denn:

Laut Geschäftsbericht hat sie rund 863 Millionen Euro erwirtschaftet und davon 735,9 Millionen Euro an ihre Mitglieder und andere Rechteinhaber ausgeschüttet. Etwa 127 Millionen Euro hat die Gema 2010 selbst verbraucht für ihre mehr als 1000 Mitarbeiter, den Unterhalt der beiden Generaldirektionen in Berlin und München sowie der sieben Bezirksdirektionen. Und die Gehälter des Vorstands wollen schließlich auch bezahlt werden. Der Vorstandsvorsitzende Harald Heker erhielt 484000 Euro, den Vorstandsmitgliedern Rainer Hilpert und Georg Oeller wurden 332000 Euro und 264000 Euro überwiesen. Die pensionsvertraglichen Bezüge der früheren Vorstände betrugen 554000 Euro.

Der Bericht für 2011 liegt auch bereits vor. Interessant ist der Punkt „Wertpapiere des Anlagevermögens“ (S. 44) sowie S. 48; die „Ergänzenden Angaben“ auf S. 50 und die „Zusammensetzung des Vorstands“ auf S. 51. Seite 53 erklärt, wie die Werte unter „Anlagevermögen“ zustande kommen. Doch, das hat was.

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