IGEL informiert: Ökonomische Folgen eines Leistungsschutzrechts für Presseverlage

Der Referentenentwurf liegt - nach fast drei Jahren - nun vor. IGEL, die Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht, lädt am Dienstag in Berlin zu einer Informationsveranstaltung mit Justus Haucap und Till Kreutzer ein.

Die Veranstaltung findet statt am 26. Juni von 11-12 Uhr in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft (DPG, Eingang Dorotheenstr. 100, 10117 Berlin), dazu kann man sich noch per Mail an Philipp Otto ([email protected]) anmelden. Auf dem Programm:

Nach langen Monaten der Begleitung und Berichterstattung geht es jetzt beim geplanten LSR richtig rund. Der Referentenentwurf ist da und viele, viele äußern sich. Das ist gut, denn die Kritik ist vielstimmig, fundiert und zeigt, dass alle Kritik, die im Vorfeld geäußert wurde, gerechtfertigt ist.

Nun geht es darum, Öffentlichkeit herzustellen und die Politik davon zu überzeugen, dass ein solches Leistungsschutzrecht für Presseverlage nicht kommen darf.

Es geht um die Bewertung der ökonomischen Folgen eines Leistungsschutzrechts für Presseverlage. Professor Dr. Justus Haucap, Lehrstuhlinhaber für Volkswirtschaftslehre an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und gleichzeitig Vorsitzender der Monopolkommission für die Bundesregierung, wird eine Bewertung vornehmen. Zudem wird Till Kreutzer seine rechtspolitische Analyse wie auch den IGEL vorstellen.