Piraten braten

Die Vorberichterstattung zum Piratenparteitag an diesem Wochenende war hart, aber keineswegs herzlich.

Selten haben sich die Medien so über einen Shitstorm gefreut. Denn er war analog. Mit geballter Macht wurde in den traditionellen Medien in den vergangenen zwei Wochen gegen die Piratenbrut angeredet und angeschrieben. Nun ist endlich Parteitag, und es soll bestimmt kein innerer werden! Zur Vorstandswahl tritt auch eine Person an, die schon immer für Polarisierung gesorgt hat. taz und faz porträtieren die 26-jährige Piratin Julia Schramm als „Privilegienmuschi“ bzw. als „digitale Seele“. Lesenswert.

Carta-Autor Daniel Leisegang hat sich unterdessen beim diskursradio Gedanken über die binären Freiheitsvorstellungen der Piraten gemacht.