Netzlese

Vera Bunse

Tolles OpenData-Projekt: Der Zugmonitor

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Eine interaktive Karte zeigt Verspätungen an: “Der Zugmonitor bietet einen Service, den die Bahn bislang nicht für nötig hielt, zu liefern.” Ein Paradebeispiel für die Verwendung von OpenData.

13.03.2012 | 

Die Süddeutsche hat in Zusammenarbeit mit Open Data City ein neuartiges wie nützliches Projekt verwirklicht: Zugmonitor, eine interaktive Karte, die in Echtzeit Zugverspätungen anzeigt. Dahinter liegt eine mächtige Datenbank. Der Datenjournalist Lorenz Matzat hat bei der Erstellung mitgewirkt und beschreibt bei Netzpolitik Die vier Dimensionen des Zugmonitors auch als Selbsthilfe:

Wir hoffen, dass der Zugmonitor veranschaulicht, was das Bereitstellen von Datensätzen der öffentlichen Hand bedeuten kann. Man denke nur an Bereiche wie Energie, Gesundheit usw. usf. – Die Bahn kann nur gewinnen, wenn sie selbst die Fahrplandaten, den Zugang zu Preis- und Buchungssytemen sowie aktuellen Zugdaten uneingeschränkt freigibt. Das dürfte ihr mehr Kunden bringen als weniger. Die Innovationen, was aus diesen Daten alles gemacht werden kann, bleibt dann nicht mehr Sache von bahninternen Abteilungen oder extern beauftragen Agenturen. Sondern die Ideen werden von dort kommen, wo die Bahn täglich millionenfach genutzt wird: Aus der Gesellschaft.

 

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