Netzlese

Vera Bunse

The BBC is experimenting with Perceptive Media –

 | 4 Kommentar(e)


- und es könnte Fernsehen für immer verändern: “Erinnern Sie sich daran, wie Intel eine Museumsausstellung Ihres Lebens mit Ihren Facebook-Daten erstellt hat? Oder wie Google Ihren Geburtsort in das Arcade-Video “Fire The Wilderness Downtown” eingebaut hat?”

09.02.2012 | 

Ian Forrester aus der Entwicklungsabteilung der BBC hat gestern eine neue Idee vorgestellt, die sich in der frühen Versuchsphase befindet: Perceptive TV, das mitdenkende Fernsehen:

Here’s how it would work – a TV signal would be sent, as normal, to your set-top box or TV. However, the hardware in your living room would be able to modify that signal with information about you, to create a subtly different version of what you were watching, personalised for you.

 
(So würde es funktionieren: Wie gewohnt würde das Signal an Ihre Set-Top-Box oder Ihren Fernseher geschickt. Doch die Hardware in Ihrem Wohnzimmer würde das Signal mit Informationen über Sie anreichern, um eine personalisierte Version der Sendung zu erstellen.)
 

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4 Kommentare

  1. Tassilo Pellegrini |  14.02.2012 | 21:35 | permalink  

    Interesting! Vielleicht als Hintergrundinfo: die BBC experimentiert schon sehr lange mit Content Enrichment durch Contextual Data, allerdings vornehmlich für ihre Online Angebote. Aktuelle Entwicklung bei BBC Sports: http://www.bbc.co.uk/blogs/bbcinternet/2012/02/launching_bbc_sport_new.html

  2. vera |  15.02.2012 | 02:41 | permalink  

    Artigen Dank. Hatte das zum Teil letztes Jahr schon an den Beispielen von Sportberichten aus den USA verfolgt, mich aber noch nicht näher damit beschäftigt.

  3. Paul Ney |  25.02.2012 | 03:27 | permalink  

    Interessant! Man wird richtig neugierig, wenn man von solchen Überlegungen und Experimenten hört. Aber man weiß und sagt noch nicht genau, auf der o.a. thenextweb.com-Seite steht auch “Forrester wouldn’t say precisely”… Siehe auch
    [[cubicgarden.com/2012/02/08/very-early-stage-thinking-around-perceptive-media/]]

    Heute muß man bereits gegen die “ich weiß, was du brauchst” Besserwisserei hier&da ankämpfen… ;-) Beispiel Website-Infos:
    Man will etwas unbedingt von der englischen Website eines “global player” Herstellers “xcompany.com” erfahren. Da ermittelt “xcompany.com” den Landes-Standort des Surfers automatisch, schickt ihn auf die Website in der Landessprache des Surfers “xcompany.de” (landing page) und preist ihm die (geilen!) computer-übersetzten Infos an!!! Der Surfer will sich aber gründlich auf Englisch informieren und muß oft lange Klicken, um auf “xcompany.com” zu kommen und auch dort zu bleiben… Oft ist unbedingt “xcompany.de” nötig, aber die Site kann man direkt ansteuern. (Nota bene: “xcompany.com” und “xcompany.de” sind fiktive Adressen in diesem Kommentar.)

    (nicht-klickbare Links in [[+]]-Klammern)

  4. Matthias Schwenk |  26.02.2012 | 13:14 | permalink  

    Den hier zitierten Text über die BBC habe ich gelesen, bevor ich meinen Tweet mit der Frage nach Perceptive Media losschickte. Mir wurde nämlich nicht klar, worin die Anreicherung bestehen soll. Aber offenbar müssen wir uns da noch in Geduld üben und abwarten, was von der BBC darüber im Lauf der Zeit bekannt gemacht wird…

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