Netzlese

Vera Bunse

Ein Bundestagsleak, das keines ist

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Heute Morgen machte eine Meldung die Runde, Daten des Kunduz-Untersuchungsausschusses seien von Anonymous geleakt worden. Allerdings sind die Daten frei zugänglich – wenn man weiß, wo man suchen muss.

08.02.2012 | 

Auf seinem SZ-Digitalblog schreibt Johannes Kuhn:

Dass nun Anonymous mit einem Leak, das keines ist, Schlagzeilen machen konnte, blamiert nicht nur die Hobby-Hacker und voreilige Medien – es zeigt auch, dass wir eher mit solchen Veröffentlichungen rechnen, als mit freiwilliger Transparenz der Institutionen.

Die Bundesregierung kann der Idee der Open Data jedenfalls nichts abgewinnen, sonst würde sie sich um ein leicht auffindbares und einzusehendes Informationssystem bemühen. Was alles möglich ist, zeigt der britische Guardian, dem solche Daten zur Verfügung stehen.

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