Leistungschutzrechte? Wofür denn?

Die Verleger sehen sich dem Internet "schutzlos" ausgesetzt. Stimmt nicht, meint Thierry Chervel: Viele Zeitungsinhalte würden längst hinter Zahlschranken versteckt.

Thierry Chervel erklärt aus täglicher Perlentaucher-Erfahrung, mit welchen Mitteln sich Zeitungsverlage schon heute erfolgreich gegen eine “schutzlose” Verwendung ihrer Inhalte wehren. Viele Zeitungen würden ihre Inhalte gar nicht mehr online stellen, andere würden sie geschickt verstecken.

Sein Fazit:

Es ist bei näherem Hinsehen skandalös, wie die Zeitungsverleger die Poltiik und die Öffentlichkeit desinformieren – und das als angeblich vierte Gewalt, die Transparenz herstellt! Dabei fahren sie eine doppelte Strategie: Gegenüber der Politik jammern und zetern sie, auf ihren eigenen Medienseiten schweigen sie zum Thema. Die Debatte lassen sie gar nicht stattfinden. Zum Glück gibt’s das Internet.

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