Die Kampfrhetorik vom “Diebstahl geistigen Eingentums”

Neusprech, Kampfrhetorik, geistiges Eigentum und Raubkopierer – wenn es um Filesharing und Immaterialgüterrecht geht, gibt es fast immer hitzige Diskussionen, so auch aktuell in einigen Blogs.

Eine lebhafte Diskussion wird gerade über den Sinn und Unsinn von “Geistigem Eigentum” und die (Un-)Möglichkeit diese zu stehlen geführt:

Marcel Weiß fordert korrekte Begrifflichkeiten und die Unterscheidung von Eigentum und Urheberrecht an immateriellen Gütern:

Die Gleichsetzung von unautorisiertem Filesharing und Diebstahl ist ein Ausdruck der Kampfrethorik der Rechteverwerter. Deshalb ist es besonders ironisch, wenn Sascha Lobo denen, die um korrekte Bezeichnungen bitten, “Newspeak”, also propagandistische Verfälschung der Sprache, vorwirft.

Tatsächlich sprechen wir hier von verschiedenen Dingen. Bei immateriellen Gütern kann es immer nur um Nutzungsrechte gehen, die von einander auch losgelöst werden können – eben weil immaterielle Güter sich massgeblich von materiellen Gütern unterscheiden

Er hat außerdem einige schlaue Zitate zum “Diebstahl geistigen Eigentums” zusammengetragen. Sehr lesenswert.