Matthias Schwenk

Wenn Träume platzen: Das Apple iPad

 | 90 Kommentar(e)


Es hätte der ganz große Wurf werden sollen, der Tablet-Computer von Apple. Statt dessen ist das iPad nur ein hübsches Gadget, das weder dem Internet im Allgemeinen noch dem Mediensektor im Speziellen eine klare Richtung weist.

28.01.2010 | 

Die Erwartungen hätten größer nicht sein können und selbst ein James Bond, mit der Lizenz zum Töten, wäre daran gescheitert. Apple hat soeben seinen lang erwarteten Tablet Computer präsentiert, den iPad. Noch während die Vorstellung in San Francisco lief, sackte Apples Aktienkurs leicht ab und erholte sich erst wieder, nachdem die Preise für den iPad bekannt gegeben wurden: 499 USD (für die Einstiegsversion) sind für die Edelmarke mit dem Apfellogo ein Kampfpreis und so etwas wie das Eingeständnis, dass der ganz große Wurf nicht gelungen ist.

Steve Jobs hat mit dem iPad eindeutig den schon lang im Markt gehegten Erwartungen nach einem Tablet Device nachgegeben, ohne jedoch die richtige Antwort auf zwei entscheidende Fragen geben zu können: Auf der einen Seite steht die Frage, wie ein optimaler Tablet Computer auszusehen hat, auf der anderen geht es um nichts weniger als die Zukunft des Internet.

Das (oder der?) iPad ist zweifellos ein sehr schönes Gerät geworden und wird die Fans der Marke in Scharen zum Kauf animieren. Allerdings ist nicht zu übersehen, dass dem iPad die Formvollendung des iPhone abgeht: Während das iPhone wirklich ein Geniestreich war, weil sein Formfaktor und das Bedienkonzept absolut überzeugen können, stellen sich beim iPad schon von Beginn an Fragen: Warum muss der Bildschirm im 4:3-Format sein, wenn doch  Filme und Videos fast nur noch 16:9 veröffentlicht werden? Warum unterläuft dem Perfektionisten Steve Jobs der Lapsus, dass der Browser seines neuen Vorzeigeproduktes offensichtlich kein Flash darstellen kann?

Wie sich die vielen Applikationen aus dem App Store optisch auf der im Vergleich zum iPhone deutlich größeren Bildschirmfläche des iPad präsentieren werden, bleibt abzuwarten. So harmonisch ausbalanciert das iPhone war (und ist), so sehr fehlt dem iPad sichtlich der letzte Schliff und jene meisterhafte Beherrschung bis ins Detail, die sonst so typisch für die Produkte dieser Marke ist. Der iPad ist kein ausgereiftes Produkt und wurde zu früh auf den Markt geworfen.

Das zeigt sich auch beim Content, den Inhalten aus dem Internet. Denn das Internet steht in seiner Entwicklung an einer Wegscheide: Hier das offene und universelle Netz, das im Wesentlichen über Browser erschlossen wird, dort ein reguliertes und reglementiertes Netz von Applikationen, mit ihrer exklusiven Bindung an ganz bestimmte Geräte bzw. Softwarestandards.

Steve Jobs ist sich dessen wohl bewusst und hat mit dem iPad jede Festlegung vermieden. So verfügt das Gerät über einen Browser, mit dem sich alle Inhalte aus dem Internet darstellen lassen (so sie nicht in Flash programmiert sind). Daneben aber stehen die altbekannten Insellösungen iTunes und der App Store. Diese beiden bekommen auf dem iPad noch einen dritten Gesellen dazu, einen Markt und Reader für E-Books, genannt iBooks.

Die im Mediensektor vielfach erwarteten Lösungen für Zeitungen und Zeitschriften fehlen: Den Verlagen bleibt nur der schon bekannte Weg über Applikationen im App Store. Damit lassen sich zwar Paid Content Konzepte sehr gut umsetzen, zugleich aber macht sich jeder Anbieter, der diesen Weg beschreitet, vollkommen von Apple abhängig. Steve Jobs sieht dem offenbar gelassen entgegen, denn das erste Promotionvideo zum iPad spricht mit einem Lächeln vom “Gold Rush” und den unbegrenzten Möglichkeiten, die im Konzept der Applikationen liegen.

Das wirkt fast, als wollte er den Medienhäusern und Verlagen sagen: Seht zu wo ihr im Medienwandel bleibt, wir sind inzwischen ein 50 Mrd. USD-Unternehmen. Doch so einfach ist die Sache nicht. Verlage sollten sich deshalb sehr gut überlegen, ob und wie sie mit Apple kooperieren wollen. Am besten wäre es, sie suchten ihren Weg in die Zukunft direkt im Netz und nicht auf der Ebene von Applikationen oder in iTunes. Diesen Ansatz vertritt übrigens auch Jeff Jarvis, der vor wenigen Tagen erst in München bekräftigte, dass die Zukunft des Internet im Browser liegt.

Dies kann, gerade auch vor dem Hintergrund der in Europa immer lauter werdenden Begehrlichkeiten von staatlicher Seite nach Eingriffen und Regulierung im Internet (DeutschlandFrankreichItalien), nicht laut genug betont werden. Den Regierungen käme vermutlich ein “Applikationen-Internet” mit Zugangsbeschränkungen und Überwachungsmaßnahmen gerade recht. Den Prinzipien der Demokratie und freier Märkte liefe dies aber vollkommen zuwider.

Das Internet muss neutral und offen bleiben. Es braucht keine “Sowohl-als-auch-Geräte” und auch keine “Schauen-wir-mal-wohin-der-Hase-läuft-Strategie”. Das iPad könnte Apple deshalb Sympathien kosten, weil sein Grundkonzept (einmal mehr) kein klares Bekenntnis zu offenen Standards und einem offenen Internet darstellt.

Gut möglich ist aber auch, dass sich viele Konsumenten um so grundsätzliche Fragen gar keine Gedanken machen und bedenkenlos die Produkte aus dem Hause Apple kaufen werden. Denn eines beherrscht man bei Apple wie kaum irgendwo sonst: Das Marketing. Und da treffen sich auch wieder Steve Jobs und James Bond: Beide verkaufen sich und ihre Sache glänzend, egal ob mit oder ohne Lizenz zum Töten.

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90 Kommentare

  1. Richard Gutjahr |  28.01.2010 | 03:42 | permalink  

    Großartige Analyse! Ich würde sogar noch einen draufsetzen: Steve Jobs wirkte auf mich wie Barack Obama kurz vor seiner Rede zur Lage der Nation. Der Erwartungsdruck letztes Jahr war einfach zu groß. Das iPad wurde zu früh auf den Markt geworfen. Hoffentlich endet das nicht wie die Gesundheitsreform.

  2. Gk |  28.01.2010 | 08:07 | permalink  

    Aber schick isses.

    Insoweit denke ich, dass am letzten Absatz des Postings, 1. Satz was dran ist. ;)

  3. Tim Cole |  28.01.2010 | 08:13 | permalink  

    Die wichtigste Frage von allen hat Apple nicht beantwortet: Was soll das Ganze? Aber das kennt man ja von der Firma. Ich kann mich noch gut an die zuckersüßen Worte von Gaston Bastiaens erinnern, als er uns zum ersten Mal den Apple Newton vorstellte. Eines muss man den Appelianer ja lassen: Die glauben an das, was sie sagen. Und sei es noch so ein Stuss. Weitere Erinnerungen an den Newton unter http://tinyurl.com/y8osfps

  4. Jürgen |  28.01.2010 | 08:59 | permalink  

    Das wahr ja klar, jetzt treten wieder die ganzen Besserwisser ans Licht.

    Zeigen werden es die Verkaufszahlen und die werden vermutlich wieder irre sein.

    Apple bzw. Steve Jobs zeigen auf jeden Fall wie es geht, sie wecken Emotionen und dadurch haben sie Erfolg. Und dies kann kein anderes Unternehmen der Branche von sich behaupten.

    Only my 5 Cents.

  5. iSenf zum iPad oder Paid Content wird iContent « Blick Log |  28.01.2010 | 09:04 | permalink  

    [...] Carta: Wenn Träume platzen: Das Apple iPad [...]

  6. Gk |  28.01.2010 | 09:11 | permalink  

    Ergänzung aus schlichter Konsumentinnensicht:

    Der normale Nutzer träumt schon, aber nicht unbedingt bei der Nutzung von technischen Geräten oder noch weniger von diesen – nüchtern betrachtet.

    Das iPad kostet in der einfachsten Version gut 350,00 €. Im eBook-Bereich finde ich http://txtr.com/ ganz spannend (lange Laufzeit, gutes Display, Onlinezugang inklusive etc.). Das iPad ist in Farbe! Die gewohnte Apple-Umgebung kann genutzt werden, iTunes etc.

    Wenn denn Verleger auf die Idee kämen, Cicero, Wirtschaftswoche, Spiegel u. a. bei einem Abo mit einem verbilligten iPad anzubieten, dann würde der iPad-Konsum zusätzlich angeheizt werden. Die fehlenden Verleger-Apps dürften schnell programmiert sein, ebenso Flash. An der Akkulaufzeit kann Apple arbeiten.

    Der schlichte Konsument neigt vielleicht doch zu einem Tablet-PC in Farbe. Und die sich gebeutelt gebende Verlegerbranche kann das iPad als kostengünstigen Vertriebsweg nutzen. Daneben sollten sich Verlage zusammen tun und ein geschlossenes (!) Online-Portal für 5 € (?), Schüler, Studenten, Auszubildende, Arbeitslosengeld II-Empfänger haben einen Gratis-Zugang, kreieren. Eine Zusammenarbeit mit Suchdiensten böte sich an.

  7. Andreas |  28.01.2010 | 09:12 | permalink  

    “Der iPad ist kein ausgereiftes Produkt und wurde zu früh auf den Markt geworfen.” Mit welcher Begründung kann man diesen Standpunkt festigen? Schon getestet? Wohl von der Apple Euphorie anstecken lassen und die Revolution des Internets erhofft, jetzt aber enttäuscht? ;) Es ist ein Tool das eine Lücke schließt zwischen ultramobil (smartphone) und kompakter Desktop (Laptop). Das macht es scheinbar sehr gut UND es wird eine neue Zielgruppe finden, abseits des Apple Fanboys und der “möchtergern-neu-geekigen” Blogger: Die Techniklaien aka Offliner. Daher ein “well done” und hoffen wir auf einen Messias für die Open-Source Fraktion.

  8. Apples iPad: Nur Revolution in XS? | marxkapital |  28.01.2010 | 09:13 | permalink  

    [...] Kinder, zufriedene Kinder, Kinder mit zu großen Erwartungen und spätestens am nächsten Tag nörgelnde Spielkameraden, die aus den unterschiedlichsten Motiven etwas zu kritisieren haben. Aber zurück zum Wesentlichen: [...]

  9. @umfragen |  28.01.2010 | 09:24 | permalink  

    Ich kann mich der Analyse des Autors nicht anschliessen. Ja, der erhoffte große Wurf ist das iPad noch nicht – nicht in der Version wie wir sie gestern sehen konnten.

    Aber unterschätzen darf man es trotzdem nicht. Die fehlende Flash-Unterstützung ist ein Thema für das Betriebssystem – iPhone OS 3.x fehlt Multitasking und eine sichere Sandbox für Plugin’s wie Flash.

    Das wird kommen, Steve konnte aber sicher nicht noch mehr Ankündigen in eine Show packen. Was kommt ist iPhone OS 4.0 und ein neues iPhone – “das fehlende Auge” für den iPad.

    Verlage haben es mit dem Apple iPad leicht. Das eingesetzte “ePub-Format” ist offen und kann damit nicht nur auf Apple-Devices verwendet werden. Eine Festlegung auf Apple und ein proprietäres Format ist damit nicht notwendig. Auch Magazine lassen sich so umgestalten, dass Doppelseiten nicht mehr notwendig sind. Der Clu, die großen Bilder und Überschriften kann man problemlos in einem iPad Format präsentieren und bis auf 100% skalieren.

    Amazon verkaufte 2009 mehr e-books als gedruckte Bücher. Wetten das Apple dies innerhalb von 18 Monaten toppt?

    Mein Handelsblatt würde ich gerne auf dem iPad lesen, den Spiegel, die iX und Geo auch. Aktuelle News, Video-Reportagen und Animationen inklusive – also Steve, bitte demnächst auch mit Flash.

  10. Mathias Vietmeier |  28.01.2010 | 09:28 | permalink  

    Gute Analyse. Dankeschön dafür … :))

  11. pyrrhussieg |  28.01.2010 | 09:47 | permalink  

    Nach all der Propaganda, die so ziemlich sämtliche Medien mit ihrer Vorabberichterstattung herausposaunt haben, ist die wahre Erkenntnis nach der Präsentation doch sehr heilsam: Apple wird langweilig.

    Ich bin gespannt, welche Verwendungszwecke und Bedürfnisse die Apfelmenschen für dieses Gerät erfinden werden. Per se ist das iPad jedenfalls kein Lichtblick – und eine breite Käuferschicht ist auch noch nicht absehbar.

    Toll wäre es, wenn selbst die Apple-Freaks diesem langweiligen Gerät eine Absage erteilen würden. Und tolle wäre es, wenn das iPad der erste Sargnagel für Apple im neuen Jahrzehnt wäre. Denn der Hype, der um diese Marke stattfindet, ist längst nicht mehr nachvollziehbar…

  12. Stephan |  28.01.2010 | 09:48 | permalink  

    Es wird einschlagen wie ein Bombe.

    Und es ist die Cance für Verlage, in Digitalien Geld zu verdienen.

    Das browserbasierte Netz wird bleiben, als “öffentlicher Nahverkehr des Internets”, daneben werden sich Insellösungen als “Luxuslimousinen” etablieren . Die Menschen heben sich eben gerne ab vom Rest. Und zahlen dafür gerne Geld.

    4:3 ist kein Fauxpas, sondern erklärt sich daraus, dass es in erster Linie ein Lesegerät und kein mobiles Videocenter ist. Und kein Mensch will 16:9 lesen.

    Flash ist ein Softwareproblem, also lösbar.

    Irgendwie überzeugt mich die Kritik nicht.

  13. Markus F Felber |  28.01.2010 | 10:07 | permalink  

    Schließe mich Goodyear an, starke Analyse. Frage an Goodyear: WELCHE Gesundheitsreform? Das “Reformieren” ging 1985 mit Minister Ehrenberg los (das Jahr meines Berufseinstiegs), von da an ging’s von “Reform” zu “Reform” bergab, es wurde nur eine “Verschlimmbesserung” durch Flickwerk zustande gebracht. Ob der Heilsbringer Rösler diesen Gordischen Knoten lösen kann? Sehr unwahrscheinlich! Ähnliches Problem haben die Verlage: sicher ist das iPad mal wieder ein sehr sexy Gerät und wird auch reißenden Absatz finden (wenn sogar meine computerphobe Frau spontan beim Betrachten des iPad Vorstellungsads rausplatzt: “Super, endlich ein Gerät, wie ich es mir schon immer vorgestellt habe, das wünsch ich mir zum Geburtstag!!!”). Doch damit wird nicht das komplexe Problem der Verlage gelöst. Die haben sich durch ihre Ignoranz und Untätigkeit so gordisch verknotet, dass auch ein Steve “Guru” Jobs die Misere nicht mit dem Launch eines einzigen Gerätes beenden kann. Aus der Not heraus wurde hier ganz klar zu viel Hoffnung in den Mann aus Cupertino gelegt. Eine ad Infinitum Lösung gibt’s hier mit Sicherheit nicht, klar muß man tätig werden, das aber wird auf ein try and error hinauslaufen, denn was uns das Internet bisher gelehrt hat, ist doch, daß sich hier Dinge entwickeln, die in keinster Weise plan- und vorhersehbar waren, und das wird auch in Zukunft so sein.

  14. Snofru |  28.01.2010 | 10:09 | permalink  

    Klarer Fall von verkopfter Überanalyse. Wieso sollte Apple keine Apps und nur einen Browser anbieten?

  15. Doris Schuppe |  28.01.2010 | 10:12 | permalink  

    Eine Anmerkung zum Thema iPad als eReader: eReader mit ePaper Display sind extrem stromsparend – und das kann das iPad nicht wirklich von sich behaupten…

    Halten heute schon Mobiltelefonnutzer eines schicken Handys auf Events, im Zug am Flughafen etc. stets Ausschau nach einer Steckdose, steht zu befürchten dass diese Situation mit iPads noch krasser wird.

    Denkt schon jemand an eine Notstromsäulen-Infrastruktur? (Da können wir dann vielleicht auch gleich unsere eCars aufladen :)

  16. Johannes |  28.01.2010 | 10:15 | permalink  

    Die Kritik finde ich merkwürdig: Einerseits wird auf “DIE Lösung für Zeitungen und Zeitschriften” gewartet und andererseits wird das geschlossene Apple-System kritisiert…ja was denn nun?
    Die Lösung über den App-Store wird meiner Meinung nach funktionieren, warum auch nicht? Die Darstellung ist in Farbe, es gibt Fotos, außerdem Videos (HTML5)…alles was dem Kindle fehlt also. Als Konsument habe ich dann die Wahl: Entweder ich nutze die Website der jeweiligen Zeitung oder ich gebe Geld für eine speziell an das jeweilige Gerät angepasste App aus und mehr Komfort zu haben.
    Wahrlich durchsetzen wird sich das iPad aber über den Bildungssektor. Was habe ich mir zu meiner Studienzeit nicht oft gewünscht, dass man sich diese VWL-Geldtheorie-Diagramme nicht animiert angucken kann. DAS wäre etwas für das ich schon zu Studentenzeiten Geld ausgegeben hätte: Ein Fachbuch mit animierten Grafiken, vielen Diagrammen (in Farbe) und Notizfunktion. Wenn dann das iPad noch von den Unis teilweise subventioniert wird und über das kostenlose Uni-WLAN genutzt werden kann: perfekt!

  17. Gretus |  28.01.2010 | 10:24 | permalink  

    Hallo,

    ich wusste, dass heute deratige Beiträge kommen würden. Bei dem Preis wird sich jeder ein iPad kaufen und durch den Verkauf von kostenpflichtigen Apps werden sich die Verlagshäuser gesundstoßen. Ich bin froh, dass qualitativ hochwertigem Journalismus eine neue `Stütze´ geboten wird, warum sind es nur die Journalisten nicht…

    Grüße

    Gretus

  18. Jochen |  28.01.2010 | 10:25 | permalink  

    iphoneOS braucht kein Flash. Die häufigste Nutzung von Flash heutzutage ist Videoabspielen. HTML5 wird das ersetzen. Youtube und Vimeo haben gerade begonnen mit H.264-Videos direkt eingebettet in die Webseite mit HTML5.
    Mich wundert das nicht. Safari kann HTML5-Video und Apple setzt schon lange auf H.264.

  19. Alexander |  28.01.2010 | 10:34 | permalink  

    Ich denke, dass wir mit übermäßig positiver oder negativer Kritik noch etwas warten müssen. So richtig wurde der Anwendungsbereich für das iPad ja noch nicht klar. Wenn die Flash-Unterstützung folgt und das Gerät sich in der Praxis als tauglich und praktisch erweist, dann wird dieses Gerät mit Sicherheit auch wieder ein Erfolg aus dem Hause Apple. Immerhin hat diese Firma seit Jahren nur noch Bestseller im Angebot!

  20. Ortwin Gentz |  28.01.2010 | 10:39 | permalink  

    “Der iPad ist kein ausgereiftes Produkt und wurde zu früh auf den Markt geworfen.”

    Ich finde die Kritik etwas anmaßend, ohne das Gerät überhaupt in der Hand gehabt zu haben. Ich wage im Gegenteil die Vorhersage, dass das Gerät bei diesem Preispunkt auf dem Markt einschlagen wird wie eine Bombe. In jedem Fall ist ein deutlich revolutionärerer Ansatz als alles was man von Microsoft in den letzten Jahren sowie neulich auf der CES gesehen hat.

    In Bezug auf offene Standards sehe ich beim iPad gute Ansätze: Die Unterstützung des ePub-Standard macht Sinn und wird Amazon das Leben schwer machen. Insofern sehe ich hier durchaus ein Bekenntnis zu offenen Standards. Flash ist mit Sicherheit kein offener Standard.

    Aus meiner Sicht reicht aber die alleinige Beschränkung auf den Browser nicht aus. Vor allem Print-Inhalte lassen sich über eine spezialisierte Reader-Applikation, die auch offline funktioniert, viel besser nutzen. Und nicht zuletzt erlaubt sie eine Monetarisierung solcher Inhalte. Das ist gerade auch für Zeitungen und Zeitschriften und nicht nur für Bücher interessant. Ich würde mein Print-Abo der SZ sofort gegen ein eReader-Abo eintauschen.

    Nachdem es die traditionelle Medien-Industrie 10 Jahre lang verschlafen hat, ein nachhaltiges Online-Geschäftsmodell zu finden, wurde es Zeit, dass ein Player von außen den Markt aufmischt. Wollen wir hoffen, dass Apple dies gelingt.

  21. Christophe Chan Hin |  28.01.2010 | 10:58 | permalink  

    Die Kritik ist mir zu technisch.

    Das offene und universelle Netz wird maßgeblich von Apple bzw. David Hyatt von Apple gefördert (HTML5 Standard). Deswegen lehnt Apple schon beim Iphone die proprietäre Lösung Flash ab.

    Es wird vom freien Netz geredet, aber ein entscheidender Faktor fehlt: Gutes User Interface Design, dass sich mit Gewohnheiten und Bedürfnissen von Menschen auseinandersetzt, macht Technik überhaupt erst zugänglich. Wenn die Ipad Software so gut durchdacht ist wie die vom Iphone, wird man es seiner Großmutter oder einem Kleinkind geben können, und ohne Erklärung zusehen können, wie diese sofort mit der Bedienung zurecht kommen. Der Nerd, der seiner Großmutter das Netbook mit Linux unterjubelt und ihr erklärt, wie das Ding geht, nur um dann selbstzufrieden zu registrieren, dass er halt ein Digital Native ist, steht auf der anderen Seite.

    Ich höre oft, dass es nur „das Marketing“ ist, dass Apple auszeichnet. Aber es ist Produkt- und Interfacedesign, die Liebe zum Detail, das Verständnis, dass gutes Design nicht nur Verzierung und Oberfläche ist, sondern Funktion.

    Wenn das Ipad Erfolg hat, dann nicht, weil sie mit Marketing die dummen Massen zum Kauf gebracht haben, sondern weil das Unternehmen in erster Linie Design- und erst in zweiter Linie Marketingorientiert ist.

    Die Applikationen sind im übrigen keine „Regulierung des Internets“. Apple bringt mit Safari einen der besten und Standardkomformen Browser heraus und forciert barrierefreie Standards (nicht Flash). Ich benutze auf meinem Milestone sowohl Apps als auch den Browser, und Iphone User machen das genauso.

  22. Wolfgang Michal |  28.01.2010 | 11:20 | permalink  

    Lieber Matthias, du schreibst:

    “Denn das Internet steht in seiner Entwicklung an einer Wegscheide: Hier das offene und universelle Netz, das im Wesentlichen über Browser erschlossen wird, dort ein reguliertes und reglementiertes Netz von Applikationen, mit ihrer exklusiven Bindung an ganz bestimmte Geräte bzw. Softwarestandards.”

    Das iPad hat den Vorteil, dass es beide Möglichkeiten integriert (so wie frei empfangbarer Rundfunk und Bezahlfernsehen nebeneinander existieren). Insofern ist das Gerät keine Enttäuschung, sondern eine Chance.

    Entscheidend wird sein, was wir gesellschaftlich daraus machen. Spalten wir die Gesellschaft in gutbetuchte App-Nutzer und arme Netz-Schlucker? In hochwertige Medien und Junk-Food?

    Das wird die Preisfrage sein (und zwar im doppelten Sinn des Wortes).

  23. KoopTech » Anwendungen » 6+ Gründe, warum das iPad floppen wird |  28.01.2010 | 11:25 | permalink  

    [...] das iPad werde die Medienbranche retten, da es bezahlte Inhalte schön präsentiert, wird verpuffen. Die Zielgruppe wird, so lange der Preis so hoch bleibt, immer ein wenig elitär sein. Und [...]

  24. _Flin_ |  28.01.2010 | 12:06 | permalink  

    Die Kritik erscheint mir ein wenig voreilig. Das iPad ist doch ein Konkurrenzprodukt zu Netbooks einerseits, eBookReadern andererseits und obendrein noch für tragbare Spielegeräte. Es ist teurer als jedes einzelne davon, jedem einzelnen in Teilen über-, in Teilen unterlegen.

    Gegenüber Netbooks fehlen die universellen Möglichkeiten (Anschlüsse), der Festplattenspeicher, die Multitaskingfähigkeit. Dafür ist es deutlich leichter, praktischer und hat eine längere Batterielaufzeit.

    Gegenüber eBookReadern hat es Touchpad, Farbe und einen grösseren Bildschirm, ist dafür teurer (im Vergleich zu Kindle DX nur geringfügig) und hat eine geringere Batterielaufzeit.

    Verlage und Inhalteanbieter ist jedenfalls angeraten, in Zukunft ePub zu produzieren. Damit kann man dann bei Libri, Txtr und im Apple iBook Store anbieten.

    Zeitungen können sich mit einer App den Traum vom Bezahlangebot verwirklichen. Deswegen sich dann aus dem Internet verabschieden? Warum nicht? Bringt doch eh kein Geld. Oder jetzt doch auf einmal? Beides, kostenloser Content im Internet und die BezahlApp wird nicht gehen. Aber vielleicht ja Pay-Wall und iBook? Oder kostenlos Content aus den Agenturfeeds im Internet, den Qualitätsjournalismus aber hinter einer Paywall? Man wird sehen, was es bei der NYTimes bringt. Der Guardian findet es Mist, er behauptet, viel Geld im Internet zu verdienen.

    Zu sagen, das iPad ist ein geplatzter Traum, zeigt nur, dass man nicht so viel Träumen sollte und sich lieber mit den Realitäten auseinandersetzen. Und für die Realitäten finde ich es gar nicht schlecht.

  25. YuccaTree Post + » Das iPad am Tag danach: “Enttäuschend, bis man es in den Händen hält” |  28.01.2010 | 12:11 | permalink  

    [...] Stimmen auch von deutschen Bloggern. Carta-Autor Matthias Schwenk hält das iPad für wenig ausgereift und zu früh auf den Markt geworfen. Er fasst zusammen: “Es hätte der ganz große Wurf [...]

  26. Volker Meise |  28.01.2010 | 12:17 | permalink  

    Ich kann die Kritik auch nur zum Teil nachvollziehen. Zu behaupten, das iPad wäre unausgereift und zu früh auf dem Markt, ohne das Gerät in der Hand zu halten und zu testen, ist doch sehr gewagt.
    Dass Apple den erfolgreichen Weg über Apps und iTunes/iBook weitergeht, ist doch nur konsequent. Hier besteht endlich eine Infrastruktur, die paid content Konzepte möglich macht und auf die viele gewartet haben. Und nun soll das auch nicht gut sein, weil es das Internet spaltet? Was erwartet ihr denn? Dass sich ein internationales Internet-Gremium bildet und allgemeingültige Grundlagen festlegt? So eine Infrastruktur ist nur zu schaffen, wenn ein Unternehmen vorangeht und die Services implementiert und anbietet. Dass es dann vorrangig davon profitiert, ist nur folgerichtig.
    Natürlich würden sich Verlage in die Abhängigkeit von Apple geben, wenn sie ihre Inhalte exklusiv dort vertreiben würden. Aber dazu zwingt sie ja keiner. Die Vermarktung der Inhalte im Web oder anderen Kanälen steht ja allen offen. Da dort aber nur wenige tragfähige Geschäftsmodelle existieren, ist iTunes bzw. iBook immerhin eine Alternative. Ich halte das für positiv für die gesamte Branche – zeigt es doch, dass die digitale Vermarktung von Inhalten entgegen aller Bedenken grundsätzlich möglich ist.

  27. Mario |  28.01.2010 | 12:21 | permalink  

    Also ich bin der Meinung, dass das Produkt floppen wird, denn ich kann mir beim besten Willen einfach keine große Zielgruppe vorstellen, die für so ein halbgares Teil so viel Geld hinlegen will. ganz zu schweigen, von dem monatlichen Aufpreis, wenn man überall online sein will, was ja ein entscheidender Vorteil wäre. Ich persönlich hatte mich auf ein offenes Produkt gefreut, mit dem ich auf dem Sofa gemütlich und bequem im Internet surfen kann, es aber eben auch mal als Alternativ-Netbook nutzen kann, das geht wohl dank des geschlossenen Systems nicht und damit ist es für mich absolut uninteressant geworden, vor allem bei dem in meinen Augen viel zu hohen Preis.
    Mit dem iPhone kann man es meiner Meinung nach auch nur bedingt vergleichen, denn das Telefon war eine wirklich Innovation, hier werden eigentlich nur bereits bekannte Features größer gemacht, etwas wirklich Neues bietet das Produkt nicht. Dazu sind 10 Stunden Akkuleistung einfach lächerlich, vor allem weil das bei Filmen und Spielen eh deutlich unterboten werden wird, die Apple-Angaben beim iPhone erreicht man ja auch im Traum nicht.
    Und um meine Motzerei zu beenden: kein Flash und der nicht selbst austauschbare Akku geben dem Ganzen für mich den Rest.
    Ich lasse mich gerne überzeugen, dass das Produkt doch gut ankommt, vorstellen kann ich es mir aber nicht, denn trotz sicher wieder genialem Marketing glaube ich nicht, dass sich die breite Masse davon überzeugen lassen wird, so etwas schon immer gebraucht zu haben. Aber das wird die Zeit zeigen.

  28. _Flin_ |  28.01.2010 | 12:35 | permalink  

    Mario, Sie können aber kein Gerät haben, das schnell ist, multitaskingfähig, dazu noch leicht und eine lange Batterielaufzeit hat. Das gibt es nicht und ist nicht machbar. Sehen Sie sich die Laufzeiten von Netbooks an.

    Sie können doch nicht von Apple verlangen, die Batteriebranche zu revolutionieren, dazu den schnellsten und gleichzeitig sparsamsten Prozessor aller Zeiten zu entwickeln und das noch mit einem Betriebssystem, das alles kann, zu allem kompatibel ist, alle Anschlüsse der Welt (4x Usb 3.0 + 4x eSATA), plus Multitouch und dann bitte 500g wiegen. So etwas gibt es nicht. Man hat nunmal eine multidimensionale Matrix sich gegenseitig negativ beeinflussender Zielkriterien. Dort kann man abwägen, welches das beste und meistgewünschte Produkt ist. Eine Quadratur des Kreises ist aber nicht möglich. Nur wurde sie beim iPad anscheinend erwartet.

  29. Matthias Schwenk |  28.01.2010 | 12:43 | permalink  

    Klar konnte ich als Autor des Artikels das Gerät noch nicht persönlich testen, so sehr ich auch daran interessiert wäre. Meine Kritik an Apple sollte man deshalb nicht zu absolut sehen, geht es doch auch darum hier eine Diskussionsbasis für die Leser zu schaffen.

    Die Diskussion in den Kommentaren scheint mir im Wesentlichen um zwei Punkte zu kreisen: Einmal um die Frage des Erfolgs (oder Misserfolgs) für den iPad und zum Anderen um Inhalte im Netz (Applikationen versus Webseiten).

    Was die Erfolgsaussichten des iPad betrifft bin ich etwas skeptisch: Denn viele Menschen werden nicht unbegrenzt Geld für attraktive Gadgets ausgeben können. Für sie wird die Frage sein: iPhone oder iPad. Damit ist klar, dass das wesentlich vielseitigere iPhone die Nase vorn haben wird (ein Mobiltelefon braucht man ohnehin).

    Bei der Zukunft des Internet könnte man tatsächlich die Frage stellen, ob hier künftig ein “Webseiten-Proletariat” der “Applikationen-Oberschicht” gegenüberstehen wird. Ich glaube das nicht, da die gebildete Oberschicht sehr viel Wert auf Verlinkungen von Medien untereinander (für Zweit- und Drittmeinungen) legen und den Paid Content Insellösungen (nach dem Vorbild der alten Printmedien) eine Absage erteilen wird.

  30. Eric |  28.01.2010 | 12:44 | permalink  

    [gelöscht, d. Red.]

  31. Gk |  28.01.2010 | 13:29 | permalink  

    @Matthias Schwenk: „Was die Erfolgsaussichten des iPad betrifft bin ich etwas skeptisch: Denn viele Menschen werden nicht unbegrenzt Geld für attraktive Gadgets ausgeben können. Für sie wird die Frage sein: iPhone oder iPad.“

    Hiergegen könnte sprechen:
    - Gadgets wird es auch gratis geben, die teilweise die Funktionen kostenpflichtiger Gadgets ersetzen können.
    - Der zukünftige iPad-Nutzer muss kein iPhone-Freak sein. Das iPhone ist für diejenigen, die überwiegend Software auf Windows-Basis benutzen, nicht hinreichend kompatibel.
    - Das iPad wird vermutlich die Freizeit-Nutzer erreichen, diejenigen also, die mobil lesen möchten, ins Internet gehen, ihre geknipsten Fotos im Urlaub direkt anschauen, eine E-Mail verfassen, Musik hören als auch Lernende (Uni etc. @Johannes).

    Aber die Frage, welche Inhalte im Netz und auf mobilen Endgeräten für wen verfügbar sein sollen und inwieweit diese Inhalte kostenpflichtig sind, ist spannend. Solange Möglichkeiten geschaffen werden, dass Zeitschriften-Abos auch digital verbilligt abgegeben werden und ein etwaiges Verlagsintranet Gratiszugänge oder verbilligte Zugänge für Leser anbietet, sehe ich keine Probleme.

    Ein letzter Gedanke, etwas OT: Wireless ist praktisch, aber nicht sicher genug. Kann nicht mal jemand für normale LAN-Dosen einen kleinen Wireless-Adapter mit ON/OFF-Schalter und einem kleinen Wirkungskreis basteln, damit der `Hacker von nebenan´ nicht das Netzwerk knackt. ;)

  32. Matthias Schwenk |  28.01.2010 | 13:57 | permalink  

    @Gk: Es muss nicht zwingend das iPhone sein (wenn man sich zwischen Smartphone und iPad entscheiden muss), es soll auch sehr interessante Geräte auf Basis von Google Android geben. Gerüchten zufolge arbeitet selbst Microsoft inzwischen an einem eigenen Mobiltelefon. ;-)

    Interessant scheint mir eine Reaktion aus dem Hause Adobe zu sein. Dort ist man wohl nicht glücklich darüber, dass Steve Jobs in seiner Präsentation die fehlende Flash-Kompatibilität des iPad vorgeführt hat. Adrian Ludwig führt deshalb in einem Blogpost aus, auf welche Vielfalt an Inhalten im Netz die Besitzer eines iPad verzichten müssen.

  33. Gk |  28.01.2010 | 13:58 | permalink  

    Noch ein Gedanke:

    Angenommen, Zeit, Spiegel, Wirtschaftswoche, SZ etc. gäbe es ab dem 2. Quartal 2010 für neue Abonnenten bei vollständiger Sofortzahlung per Kreditkarte/Bankeinzug mit verbilligtem iPad. Das wäre ein Knaller! Wie viel gelegentliche Leser wären nicht geneigt, da anzubeißen?

    Die Verlage würden ihr digitales Geschäft gegen normale – ggf. verbilligte Abos – erweitern, die sonst hohen Vertriebskosten sparen. Aber wenn die Verlage das Leistungsschutzrecht durchdrücken wollen, dann würden neue Vertriebsexperimente natürlich schaden, selbst wenn der Erfolg absehbar ist.

    Print ginge zurück, digital Print würde bei geringeren Vertriebskosten wachsen. Technisch würde das iPad es schaffen. (Für andere eBooks gilt das natürlich auch.)

  34. Gk |  28.01.2010 | 14:02 | permalink  

    @Matthias Schwenk, ok, der Markt wird belebt.

    Aber ganz ehrlich, auf diesem Minibildschirm macht es keinen Spaß, Informationen zu lesen. Außerdem sieht es ziemlich doof aus, wenn man z. B. irgendwo 20 Minuten auf den Bildschirm seines Handys starrt. ;)

  35. Android |  28.01.2010 | 14:06 | permalink  

    Sehr geehrte Kommentatoren und sehr geehrter Matthias Schwenk

    @ No.21 Wolfgang Michal: Wir stimmen ihnen nur im letzten Punkt zu!Die PREISFRAGE!

    Darum fordern Wir Herr Wolfgang Michal oder andere Journalisten auf ein Abo-Vergleich zwischen iMedia-Abo und Print-Abo zu machen.Mal sehn welches Abo Preisgünstiger ist!

    @ No.27 _Flin_: Zitat:”…Nur wurde sie beim iPad anscheinend erwartet.”
    Ja! Wenn ein Unternehmen mit dem Marketing:”Wir sind der Weiße Riese!Wir waschen weißer als weiß!wirbt, ja dann muß man sich auch nicht wundern wenn Celmentine das iPet gegen das Licht hält und Flecken sieht.(Guck mal, hier und da)

    @ Matthias Schwenk:Sehr guter Atikel, weil nachdenklich.Nicht beirren lassen weitermachen!

    MfG

    uHuman , iRobot

  36. Richard Schuhmann |  28.01.2010 | 14:25 | permalink  

    Die hohen Erwartungen im Vorfeld konnten gar nicht erfüllt werden.

    Alles erinnert mich gerade ein wenig an die Zeit, als das iPhone angekündigt wurde. Was mussten wir nicht alles lesen? Das iPhone werde zum Flop, weil es kein UMTS biete. Das iPhone werde zum Flop, weil keine MMS Nachrichten versendet werden können. Und das iPhone werde zum Flop, weil es nicht über eine physische Tastatur verfügt. Auch nach der Ankündigung des 1. iPods im Jahre 2001 wurde Apple kein durchschlagender Erfolg zugetraut. Jedoch hat sich immer das Gegenteil eingestellt. Beide Produkte wurden Kassenschlager und veränderten die Art und Weise, wie wir heute mobil im Internetsurfen oder unsere Musik organisieren. iPod und iPhone haben nachhaltig ganze Industrien verändert.

    Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass eine ähnliche Entwicklung beim iPad stattfindet. Es sollte daher nicht alles gleich schlecht geredet werden. Die Testberichte bleiben abzuwarten, wenn das iPad tatsächlich auf dem Markt ist. Der Preis ist definitiv eine Kampfansage an den so genannten Netbookmarkt.
    Apple traue ich alles zu.

  37. Hendrik S. |  28.01.2010 | 14:35 | permalink  

    So eine schwachsinnige Analyse habe ich schon lange nicht mehr gelesen.

    Unproduktiv, und voll von Fehlern (vorher recherchieren soll helfen hab ich gehört).
    Zudem ein Produkt zu bewerten ohne es selbst getestet zu haben finde ich schon mehr als “mutig”.

    Dem ganzen noch die Überschrift “Wenn Träume platzen” zu geben neigt dann aber schon zu Unverschämtheit. Man fragt sich welche Erfolge Herr Schwenk in seinem Leben vorweisen konnte bis jetzt, das er sich anmasst ein (ohne jeden Zweifel) genialen Kaufmann wie Jobs und sein Werk zu kritisieren.

    Auch der Ipad ist (ohne das man dafür Analytiker sein muss – es reicht einfach nur die Präsentation geschaut zu haben) jedem TabletPC überlegen den es bis jetzt auf dem Markt gibt. Genauso war und IST es beim Iphone noch immer.
    Das Ipad hat sicherlich Schwächen, jedoch hat die Konkurrenz diese auch. Auch die Kritiker des Iphones haben damals solche Analysen gebracht: Es sei nicht perfekt, es sei nicht ausgereift usw. Trotzdem war es eine Neuinterpretation die Apple dann seit 2007 bis heute kontinuierlich weiterverfeinert hat. So wird es mit dem Ipad auch sein. Es wird Stück für Stück mit jeder Modelrevison verbessert werden und genau wie das Iphone (so ist meine Vermutung) Stück für Stück den Markt catchen.

    Selbsternannte Analysten möchten natürlich immer sofort ein perfektes Device vorfinden, aber wenn es denn wirklich so wäre, dann könnten sie ja gar nicht mehr negativ kritisieren….und mal ehrlich….das machen die meisten doch so gerne, oder?!

    Nach diesem ironischen Schlusswort bin ich gespannt auf weitere Meinungen.

    Es grüßt herrzlich ein bekennender Apple-Fan

  38. Mario |  28.01.2010 | 14:41 | permalink  

    @_Flin_: Wer hat denn gesagt, dass ich will, dass es schnell ist und das alles kann? Ich muss keine Filme auf dem Teil gucken, entweder nehme ich sie mit und schaue auf dem iPhone oder ich bin zu Hause und nutze einen Fernseher. Das Feature ist für mich ebenso überflüssig wie das Lesen von Büchern oder Zeitschriften auf einem elektronischen Gerät.
    Was mir aber einfach fehlt ist die Innovation, etwas völlig Neues, so wie eben beim iPhone. Als ich das das erste Mal gesehen habe, war ich gleich überzeugt und bereue den frühen Kauf auch heute nur selten. Aber ein Gerät wie das iPad brauche ich einfach nicht und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es viele Leute abseits der üblichen Apple-Kreise gibt, die es haben wollen werden. Wie gesagt: ganz anders als bei iPhone, das zwar auch seine Mängel hat (die mich immer wieder zur Weißglut treiben) aber unterm Strich eben genau das bietet was es vorher nicht gab.

  39. Tim Cole |  28.01.2010 | 16:31 | permalink  

    @hendrik:
    >Auch der Ipad ist … jedem TabletPC überlegen den es bis jetzt auf dem Markt gibt.

    So what? Der Tablet-PC war der größte Flog seit dem Apple Newton. Ich weiß, wovon ich rede: Ich habe vor 2 Jahren viel Geld für einen Thinkpad X60 Tablet bezahlt, die Tablet-Funktion inzwischenvielleicht insgesamt zweimal benützt – kann mich aber nicht mehr erinnern, wofür…

    Für mich ist die ganze Vorstellung von der Tafel ein kulturhistorischer Rückschritt. Die Frühzivilisationen des Zweistomlandes haben damit Erfolg gehabt, aber es sind inzwischen doch 4000 Jahre vergangen, bitteschön!

    Nur eine Innovation könnte den Tabletten-PC zu einem sinnvollen Werkzeug für Menschen machen, die ihn beruflich nutzen wollen, nämlich eine ausgereifte, fehlerfreie Sprachsteuerung nebst Texteingabe per Stimme. Aber davon träumt die Computerbranche ja noch viel länger als vom Tablet-PC, ohne dass ein Durchbruch in Sicht wäre. So lange wir Computer mechanisch steuern und Inhalte per Hand eingeben müssen, ist die Tastatur immer noch die einzige sinnvolle Alternative.

  40. ulrike reinhard |  28.01.2010 | 16:37 | permalink  

    warum sollte sich apple gedanken machen, wie die verlagsbranche zu retten ist? ich denke diese erwartungshaltung ist vollkommen unangebracht.
    mit iBook und iPad wird apple – aehnlich wie in der musikindustrie – den ebook markt veraendern, amazon mit seinem kindle muss sich warm anziehen …!

  41. _Flin_ |  28.01.2010 | 17:57 | permalink  

    @Mario: Ich war davon ausgegangen, dass Sie aufgrund der Einschätzung, dass die 10 Stunden Akkulaufzeit bei Filmen und Spielen bestimmt nicht erreicht würden, eben diese Dinge gerne tun würden. Und zum Spielen braucht man nun einmal einen schnellen Rechner.

    Ich persönlich habe kein iPhone und auch keinen eBookReader, war aber in letzter Zeit sowohl auf der Suche nach einem Smartphone mit Fokus auf angenehmen Webfunktionalitäten als auch nach einem eBookReader. Sollte der Preis halbwegs dem Dollarwechselkurs entsprechen, werde ich mir so ein Ding sicher besorgen. Bei einem 1:1 Wechselkurs (wie beim iPhone) werde ich den Kopf schütteln, herzlich lachen und mir was anderes kaufen.

  42. eldersign |  28.01.2010 | 18:48 | permalink  

    Was ihre Fragen angeht, die lassen sich leicht beantworten:

    Warum muss der Bildschirm im 4:3-Format sein, wenn doch Filme und Videos fast nur noch 16:9 veröffentlicht werden? – Weil 4:3 das Standardformat digitaler Fotos ist.

    Warum unterläuft dem Perfektionisten Steve Jobs der Lapsus, dass der Browser seines neuen Vorzeigeproduktes offensichtlich kein Flash darstellen kann? – Weil Flash (hoffentlich) durch HTML5 bald überflüssig wird.

    Und falls die Erwartung tatsächlich war, dass Mr. Job mit einem neuen Gadget all die hausgemachten Probleme der Verlage löst, dann musst sie enttäuscht werden. Und zwar zu recht.

    Ich drehe den Spieß sogar um: Wenn – wie man hier und da schon hört – die Verlage z.B. iBooks in Deutschland scheitern lassen, ist ihnen wirklich nur noch ein möglichst schnellenTod zu wünschen. Das Geschäft mögen andere übernehmen, die nicht geistig in den 1980ern stehen geblieben sind.

    Und natürlich ist das iPad nicht ausgereift, das ist eine erste Generation nie. Das war auch schon beim iPhone so, das Ende der Geschichte ist bekannt.

    Warten wir also ab.

  43. The iPad: Wie ein Gerät in unseren Alltag einziehen wird. | Weltpolizei |  28.01.2010 | 19:23 | permalink  

    [...] widerspreche ich hiermit Matthias Schwenk, der sagt: Es hätte der ganz große Wurf werden sollen, der Tablet-Computer von Apple. Statt [...]

  44. Florian |  28.01.2010 | 19:40 | permalink  

    Zumindest sieht man mal, dass es sich gelohnt hätte mit der ganzen Marketing-Vorberichterstattung zu warten, bis man sich das Pad mal genauer angeschaut hat.

  45. Chris |  28.01.2010 | 19:58 | permalink  

    Die Optik ist nicht schlecht.

  46. iSenf zum iPad oder Paid Content wird iContent | BLOGGERFORUM-WIRTSCHAFT.DE |  28.01.2010 | 20:08 | permalink  

    [...] Carta: Wenn Träume platzen: Das Apple iPad [...]

  47. phossi |  28.01.2010 | 20:40 | permalink  

    Kindergarten, es mit dem iPhone zu vergleichen.
    Das iPhone hat das Telefon um viele Funktionen ergänzt.
    Das iPad geht den umgekehrten Weg und reduziert den komplexen PC um viele Funktionalitäten, um Präsentations- und Kommunikationstool zu sein.
    Hier ist klar, dass Kleingeister nach dem Prinzip mehr=besser, weniger=schlechter aufschreien.

  48. Reiner/SB |  28.01.2010 | 20:59 | permalink  

    Alle Nicht-Apple-Fans sind Kleingeister. So muss es wohl sein.

    Davon abgesehen ist Apple ungefähr so offen wie Guantanamo und um die Apple-Fans mal ordentlich zu ärgern lege ich gleich nach. Welches ist die erfolgreichste iPhone-App in Italien?

    Eine Huldigung an Mussolini!

    http://www.lefigaro.fr/flash-actu/2010/01/28/01011-20100128FILWWW00686-l-application-imussolini-n1-en-italie.php

  49. Ulrich Voß |  28.01.2010 | 21:45 | permalink  

    Wieso denke ich bei vielen Artikeln immer “hatten wir das nicht schonmal” und im gleichen Artikel an anderer Stelle “schon wieder vergessen” …

    Hier z.B. Kritik am geschlossen Ökosystem ipod/iPhone/iPad. Tausendmal kritisiert, trotzdem hat genau das gewonnen und alle anderen sind gescheitert. Ja, kein Flash. Alles tausendmal gehört. Juckt in zwei Jahren niemanden mehr. Flash ist ne Seuche und sobald Youtube auf HTML5 umgestellt hat, fliegt dieses permante Sicherheitsärgernis von meiner Platte. Ganz nebenbei: Man kann demnächst mit Flash iPhone Apps bauen. Dann schrumpfen die Gründe für Flash (als Plugin im Browser) noch mehr.

    Andersherum wird vieles immer wieder vergessen: Angeblich zu frühe Markteinführung. Ketzerisch könnte man jetzt fragen, wann denn das letzte Mal war, als ein Produkt zum richtigen Zeitpunkt eingeführt wurde? Das iPhone 1.0 hatte nur Web Apps, keine SDK, keine Apps. Schon vergessen? Das war auch zu früh! Nebenbei war es zu teuer. Es war nicht erweiterbar. Alle am mosern. Und dann ging es weg wie warme Semmeln und wird (im Gegensatz zu allen vergessenen Handies von SE, Nokia, Motorola mit jedem Softwareupdate (die nebenbei nichts kosten)) immer besser.

    Und jaja, es kaufen nur Apple Fanbois. Die kaufen ja alles. Schon klar. Deshalb hat sich der Marktanteil von Apple auch verdoppelt. Es liegt nicht daran, dass Apple Fanbois alles kaufen. Der Erfolg von Apple liegt darin, dass es immer mehr Fanbois gibt. Irgendwas muss da wohl dran sein …

    Aber was die Medien und den gefährlichen Partner Apple angeht: Der Revenue-Split von 70/30 ist fair. Sehr fair. Jeder der vorher mal versucht hat, Software über Mobilfunkprovider zu verkaufen oder wer Bücher bei Amazon auf dem Kindle verkauft hat, wird das bestätigen. Ist Apple da gefährlich?!?

    Und wenn ich sowas lese “Ich glaube das nicht, da die gebildete Oberschicht sehr viel Wert auf Verlinkungen von Medien untereinander (für Zweit- und Drittmeinungen) legen und den Paid Content Insellösungen (nach dem Vorbild der alten Printmedien) eine Absage erteilen wird.” frage ich mich, wo das denn sein soll. Wo sind denn heute die Webangebote, die auf die Quelle verlinken? Verlinkt irgendjemand die Bild, wenn die eine Story bringt? Nöh, man schreibt ab und nennt die Bild (in peinlichster 20. Jahrhundertmanier) großes deutsches Boulevardblatt. Aber naja, Nebenschauplatz.

    Meine Prognose: Das iPad wird ein Erfolg. Weil fast alles, was jetzt kritisiert wird, per Software nachrüstbar ist. Dass keine Zeitungen im Appstore sind, liegt nicht am iPad (sondern an den Rechten). Dass kein Multitasking geht, wird sich mit iPhone OS 4.0 ändern. Der einzige wirkliche Kritikpunkt ist “Keine Kamera für Videotelefonie”. iChat wäre ne tolle Anwendung für das Gerät gewesen. 21. Jahrhundert für Leute, die keine Lust auf PCs, Windows (oder OS X), Virenscanner und das ganze Gedöns haben. Den einen Knopf drücken, Mail checken, Telefonieren, Fotorahmen Software anwerfen, ein paar Spiele (Sudoko!) und das einfach und funktionierend. Riesige Zielgruppe!

  50. Taugt das iPad als Multimedia-Player? « TV… und so |  28.01.2010 | 22:03 | permalink  

    [...] Carta: Wenn Träume platzen: Das Apple iPad [...]

  51. Wittkewitz |  28.01.2010 | 22:08 | permalink  

    Das Problem ist eben, dass einige HTML5 statt Flash und iPhone OS4 (Multitasking) nicht kennen. Ein anderes Problem ist die Tatsache, das es eben ohne die beiden Kandidaten und ohne ein MATTES Display und mit diesem dicken Rahmen etwas ungelenk überhastet wirkt, aber das iPad 2.0 hätte ich dann schon gerne. Aber bis HTML5 dauert es ja noch.

  52. Das eigentlich Revolutionäre ist das Touch-Betriebssystem und das Konzept, nicht das dämliche Tablett! « Hartmut Ulrich – Randbetrachtungen |  28.01.2010 | 23:21 | permalink  

    [...] Tage ist ja nun schon so ziemlich alles über Apples neuestes Wunderkind® iPad gesagt worden, was sich sagen lässt, bevor es in der [...]

  53. Das iPad – oder: Die Revolution bleibt (vorerst) aus | Trendpiraten Blog |  28.01.2010 | 23:50 | permalink  

    [...] knapp 24 Stunden ist die Katze aus dem Sack. Die ersten Wogen von Reaktionen – teils kritisch, teils euphorisch – sind allmählich abgeebbt. Zeit, mit etwas Abstand und ganz nüchtern einen Blick auf das iPad [...]

  54. Matthias Schwenk |  29.01.2010 | 00:52 | permalink  

    Eine Diskussion mit eingefleischten Apple-Fans ist schon eine harte Nuss: Die lassen aber auch gar nichts auf das Unternehmen kommen. ;-)

    Zur Debatte um Flash und HTML 5 sei an dieser Stelle auf den sehr ausführlichen Blogartikel von Daniel Eran Dilger (September 2009) verwiesen: “Why Apple is betting on HTML 5″.

    @phossi (Kommentar Nr. 47): Den Vergleich zwischen iPad und iPhone werden sehr viele potenzielle Käufer anstellen. Für Apple muss das kein Nachteil sein, entscheidend ist doch, dass eines der beiden Geräte gekauft wird.

    @Ulrich Voß: Ob Flash tatsächlich eine “Seuche” ist, kann und will ich gar nicht diskutieren. Eine Tatsache ist aber, dass sehr viele Seiten im Netz Flash-Elemente enthalten. Daran dürfte sich in naher Zukunft nicht viel ändern. Für mich persönlich ist nur ein Ärgernis, beim Surfen im Web mit einem iPhone oder meinem Android-Gerät immer wieder auf “blinde Stellen” zu stoßen – und oft sind es gerade die zentralen Elemente einer Seite, die nicht angezeigt werden können. Google unterstützt übrigens sowohl HTML 5, als auch die Weiterentwicklung von Flash dahingehend, dass es auf Android darstellbar wird.

  55. Texhnolyze |  29.01.2010 | 01:23 | permalink  

    Ein schlechter Tag für die Content-Industrie, ein guter Tag für App Developer.
    Das iPad wird wohl nicht der Heilsbringer der Verlage sein.
    Das iPad ist eine App Plattform, kein Medienkonsumgerät.

    Audio: Dafür brauche ich keinen großen Bildschirm, sondern gute Boxen oder gute Kopfhörer am iPod. Browsen durch Cover oder iTunes LP sind Spielereien.
    Video: Kein 16:9. Überhaupt halte ich die Idee von Crotch Fernsehen für nicht sehr angenehm.
    Wir alle haben in unseren Wohnzimmern und Büros hochauflösende Displays, gegebenenfalls mit Surround. Warum sollte sich jemand Video auf iPad mit seinen mini Lautsprechern antun?
    Photos: Siehe Video.
    Text: Ein spezialisiertes eInk Gerät hat für mich immer noch eine Daseinsberechtigung, vor allem in Verbindung mit Diensten wie instapaper.com, auf wessen Unterstützung ich auf dem Kindle mit dem KDK hoffe.

    Dass Apple DIE klassische Desktop Anwendung, ein Office-Paket, auf das iPad portierte hat mich wirklich überrascht.
    Ich denke dies wirft einen Schatten voraus auf was für Apps wir uns noch einstellen dürfen.

    Was ich mir wüschen (auch für das iPhone):
    Multitasking
    File Sharing und einen Filemanager (eventuell schon in iPhone OS 3.2. macrumors.com berichtet von einem “shared folder”)
    Das Device Management muss aus iTunes herausgelöst werden. Ich will in iTunes nichts mit Backups, Photos, Videos, Apps, Kontakten, Mails, Notes oder Bookmarks zu tun haben. (Teilweise gibt es dies ja schon von Apple: iPhone Configuration Utility)

    Und NIEMALS Flash.

    PS:
    Das einzig wahre Pad: Das PADD
    http://memory-alpha.org/en/wiki/PADD

  56. blog.rhein-zeitung.de » Blog Archive » Warum die Erde eine Scheibe und das iPad ein Geniestreich ist |  29.01.2010 | 02:54 | permalink  

    [...] ist kein ausgereiftes Produkt und wurde zu früh auf den Markt geworfen“, meint nun Proft-Blogger Matthias Schwenk und bemängelt das Bildschirmformat 4:3 anstatt 16:9,  den fehlenden (Adobe-) Flash-Abspieler und [...]

  57. Foolsmoon.de » Die Simpsons im Mapple Store |  29.01.2010 | 08:19 | permalink  

    [...] CARTA – Mahhias Schwenk: Wenn Träume platzen: Das Apple iPad LINK: RUHRBARONE – iPad: Kauf ich’s? LINK: FAZ.net – Apple wird der Großverlag [...]

  58. Johannes |  29.01.2010 | 08:42 | permalink  

    @Wittkewitz: “und ohne ein MATTES Display und mit diesem dicken Rahmen etwas ungelenk überhastet wirkt”
    Den dicken Rahmen fand ich zu Beginn auch eher merkwürdig, denke aber dass das Gerät dadurch sehr viel besser in der Hand zu halten ist (gerade beim eBook lesen) als mit einem dünneren Rahmen.

    @Texhnolyze: “Video: Kein 16:9″
    Das iPad ist eben kein dedizierter Videoplayer. Ich denke, dass die Entwicklung bei Apple eher folgendermaßen verlief: “Wir müssen endlich ein Pendant zum Kindle haben, eBooks wird in den nächsten zehn Jahren ein Riesen-Markt. Wir müssen jetzt einsteigen, damit nicht in ein paar Jahren amazon einen uneinholbaren Vorsprung hat. Auf absehbare Zeit wird es aber noch ein kleiner Markt bleiben, daher darf das Gerät nicht zu teuer sein, damit man überhaupt eine Zielgruppe erreicht. Daher müssen wir Entwicklungskosten sparen, wir machen also einen iPod touch mit größerem Bildschirm, einem neuen Prozessor (den wir auch für das nächste iPhone nutzen) und einigen neuen Applikationen. ZUSÄTZLICH zur eBook Reader-Funktionalität bekommen die Käufer also ein Internet-Gerät, iPod, etc., damit jetzt schon einmal ein Kaufgrund besteht, auch für Leute, die keine eBooks nutzen. Dadurch, dass sie das Gerät dann schon haben, werden sie aber hoffentlich damit auch im iBook Store einkaufen”

  59. ChrisP |  29.01.2010 | 09:15 | permalink  

    Ich kann dieser Analyse nicht zustimmen. Vielmehr sieht es mir nach einer persönlichen Enttäuschung aus, dass nicht das Superprodukt rauskam, das man gerne gehabt hätte.

    Ja, die Erwartungen waren astronomisch. Es sollte alles andere in den Schatten stellen. E-Mail, eBooks, Web, eine Kamera wäre schön, Kaffee kochen ideal. Dass die Erwartungen an Apple, einen Heilbringer vorzustellen, unrealistisch sind, muss man sich eben erst einmal eingestehen.

    Dabei gibt es keinen Grund für eine verfrühte Verteufelung. Das iPhone war keineswegs der Heilbringer. Im nachhinein betrachtet ist es natürlich einfach zu sagen, es war die Revolution, und dies hier sei keine. Aber als das iPhone vorgestellt wurde, hat man (Apple mal ausgenommen) es da wirklich schon als Revolution gesehen? Was konnte das Telefon besser als die alteingesessenen Telefone oder BlackBerrys? Kein Flash. Keine Apps (den AppStore gab es da noch gar nicht), etwas E-Mail und Kontakte und Kalender. Ansonsten sehr beschränkt. Die Kritiker fanden hier genügend Gründe, warum es eigentlich gar nicht so viel anders ist als andere Telefone.

    Und trotzdem machte Apple einige kleine, aber für Konsumenten offenbar wichtige Dinge so bequem, dass heute alle wissen, was ein iPhone ist oder sie haben sogar eins.

    Apple verkauft auch Notebooks. Es gibt massig viele Hersteller, die Notebooks verkaufen. Trotzdem scheinen Apple-Geräte immer beliebter zu werden. Die letzten Quartalszahlen haben’s bewiesen. Was ist anders an den Geräten? Die Notebooks haben eine Tastatur, einen Bildschirm. Aber irgendwas muss ja dran sein, dass so viele Leute sich nun ein Mac-Ding holen.

    Dasselbe trifft meines erachtens nun auch auf das iPad zu. Es kocht keinen Kaffee, es vollbringt keine Wunder. Aber es ist nicht so plump wie ein Netbook. Die Aussage, dass Apple nicht beantworte “[...] wie ein optimaler Tablet Computer auszusehen hat [...]” finde ich demnach falsch. Natürlich denkt Apple, die Antwort zu haben. Und ich finde sie gar nicht mal so abwegig. Gehen wir mal davon aus, dass keiner Wunder vollbringen und ein Gerät entwerfen kann, das niemand hätte vorhersehen können. Die Zielgruppe des iPads ist klar im Home-Bereich angesiedelt. Es soll E-Mail, Photos, Internet etc. besser können als andere Geräte in dieser Kategorie (also Netbooks und sehr kleine Geräte). Das iPhone ist zu klein, um wirklich drauf zu lesen. Einen Laptop im Wohnzimmer zu haben, um mal schnell eine E-Mail zu tippen oder Photos anzusehen ist Overkill. XBOX, Playstation und der Internetfernseher waren Flops, weil man diese erst langwierig einschalten muss und niemand mit einem Gamecontroller im Internet surfen will. Ein Gerät zu haben, dass immer in der Nähe des Wohnzimmertisches liegt, wie eine Fernbedienung, auf der man jederzeit was nachschlagen, eine E-Mail schreiben, paar Fotos vom letzten Urlaub zeigen kann ist genau das, was viele (nicht alle, aber viele) ziemlich praktisch fänden.

    Otto Normalverbraucher greift also zum iPad und kann das nebenbei erledigen. Und das, ohne einen Laptop am Familientisch aufschlagen zu müssen: unsexy. Das iPad mischt sich unter die Haushaltsgeräte und Unterhaltungselektronik, nicht unter Laptops und nicht unter Telefone. Als Teil der Unterhaltungselektronik ist es unaufdringlicher als alle anderen Geräte. Und dieser kleine Unterschied, dass auch meine Eltern so ein Ding bedienen würden, welche sich nie ein Netbook ins Wohnzimmer stellen würden, ist das Zünglein an der Waage. Es ist keine Revolution im technischen Sinne. Es macht die alltäglichen Dinge eben nur einen Deut bequemer, alltagstauglicher und mischt sich “unters Volk”.

    Im Endeffekt werden die Verkaufszahlen zeigen, wie es wirklich kommt. Am Anfang wussten auch viele nicht, was sie mit einem iPod anfangen sollen. Die Verkaufszahlen sind von einem Startpunkt aber dann doch stetig gestiegen. So werden sich erst die Leute ein iPad holen, die das Gadget einfach wegen des Geek-Faktors toll finden. Freunde und Bekannte werden es nebenläufig ausprobieren und sich vielleicht auch eins kaufen. Ein langsamer Domino-Effekt. Alle, die sowieso gerne auf der Couch surfen und dafür nicht unbedingt den Laptop ständig rumstehen haben wollen, werden das Gerät begrüssen. Und ich denke das sind eben nicht so wenige Leute, wie man meinen könnte. Das Internet gehört ja schon fast zur Grundversorgung. Und dafür braucht man auch keine Revolution sondern einfach die geschliffenen Kanten des iPads, die Herr Schwenk dem Gerät aberkennt.

  60. Matthias Schwenk |  29.01.2010 | 09:22 | permalink  

    @Texhnolyze & Johannes: Die Sache mit dem Videoformat ist vermutlich ein Kompromiss, weil das Gerät sehr unterschiedlichen Einsatzzwecken dienen muss und man bei Apple noch kein Ahnung hat, welche Formen von Medienkonsum sich darauf durchsetzen werden. Das imaginierte Gespräch (in Kommentar Nr. 58) finde ich witzig und durchaus plausibel.

    In diese Argumentation passen auch die Office-Anwendungen: Auf den ersten Blick mutet das schon merkwürdig an, aber wer weiß, wer die Geräte kaufen wird und was die Leute damit machen wollen?

  61. Matthias Schwenk |  29.01.2010 | 09:33 | permalink  

    @ChrisP: Sehr guter Kommentar – vor allem der Einstieg. ;-) Er erlaubt mir eine Präzisierung. Mein Artikel formuliert klar eine Enttäuschung, aber es ist nicht die des Autors (ich bin nicht vom iPad enttäuscht).

    Enttäuscht sehe ich die Erwartungen vieler Geeks, die eher ein revolutionäres und kein evolutionäres Gerät erwartet hatten. Ebenso sehe ich Verlage und Medienhäuser enttäuscht, weil sie auf die Ebene der Applikationen verwiesen wurden und zudem damit leben müssen, dass das iPad mit seinem Browser auch das “normale” Surfen im Web erlaubt. Schließlich muss das iPad alle diejenigen enttäuschen, die darauf hofften, Steve Jobs würde mit diesem Gerät eine Öffnung aus den doch sehr proprietären Konzepten von Apple heraus beginnen.

  62. Ulrich Voß |  29.01.2010 | 09:55 | permalink  

    Als das iPhone auf den Markt gekommen ist, haben es einige gaaaanz toll gefunden. Nur wurden diese von den vielen anderen in die Schublade “Fanbois” gesteckt. Die hatten halt hier was zu mosern, da fehlte was, es gab keine Software usw. Was die alle unterschätzt hatten, war, dass die Leute da draussen *massiv* genervt waren, von hierarchischen Menüs mit 9 Schachtelungsebenen, wie sie bei Nokia und Konsorten üblich waren. Das iPhone konnte ein paar Dinge und die konnte es so intuitiv wie kein anderes Handy. Es war das, was Apple mal als Werbespruch hatte “it just works”.

    So wird das iPad auch. Wer Schwiegereltern im Rentneralter hat, weiss, dass ein normaler PC mit Windows oder OS X die total überfordert. Die Teile können alles, aber man braucht nur Bruchteile davon. Die sollen aber funktionieren und zwar einfach und intuitiv. Ohne Handbuch und Unterstützung eines Administrators.

    Viele Leute arbeiten mit PCs und haben nicht den Hauch eines Schimmers, was ein Dateisystem ist. Die wollen ein Foto zum Entwickler schicken. Oder eine EMail schreiben und daran ein Foto anhängen. Ich glaube viele haben die Auswirkungen noch nicht verstanden: Apple hat die Fenster aus der GUI verbannt. Die Menüzeile. Das Dateisystem. Das ist der abgemagerte PC, den Millionen von Deutschen eigentlich haben wollen. Der Netbook war nur ein abgemagertes Netbook mit zu kleinem Bildschirm, zu wenig CPU, ohne angepasstes OS und im Vergleich zum Tablet auch zu schwer.

    Also mir ist im Vergleich ein Produkt deutlich lieber, das “nur” eine aufgeblasene Version eines revolutionären Produkts (iPhone) ist als eine krude geschrumpfte Version eines langweiligen Produkts (Notebook).

  63. _Flin_ |  29.01.2010 | 10:16 | permalink  

    @Johannes: Ich weiss nicht, wie sie einen grossen Markt definieren, aber Amazon hat bisher angeblich 2,5 Millionen Kindles verkauft. Für 260- US$ sind das dann 650 Millionen US-$. Das ist dann der Markt für eBookReader in den letzten 2 Jahren.

    Der US-Buchmarkt umfasst 40 Mrd US-$ ( http://www.bisg.org/news-5-363-book-industry-trends-2009-indicates-publishers-net-revenue-up-10-in-2008-to-reach-4032-billion.php ). Davon ist der eBook Markt mit 126 Mio US$ (http://www.idpf.org/doc_library/industrystats.htm) von Q4 08 bis Q3 09 zwar ein verschwindend geringer Teil, aber ein Teil, der von Quartal zu Quartal mit 25% wächst. Der deutsche Buchmarkt liegt im Bereich von 10 Mrd. Euro.

    Das iPad (und iBooks) wird für das digitale Buch die gleiche Bedeutung haben wie der iPod (und iTunes) für die digitale Musik. Das ist zwar eine gewagte Prognose, aber ob ich digitale Urheberrechtlich geschützte Musik oder Bücher verkaufe, ist auf der technischen Vertriebsseite vollkommen wurscht. Und niemand hat darin mehr Erfahrung als Apple.

    Wenn ich einen Buchladen hätte, würde ich mich auf jeden Fall schon mal nach was Neuem umsehen, womit ich mein Geld verdiene.

  64. Dobschat » Die iPad-Diskussion |  29.01.2010 | 10:28 | permalink  

    [...] Zeitschriften und Buch-Geschäft genau so umkrempeln wie das Musik-Geschäft mit dem iPod.Auch bei CARTA läuft eine Diskussion, in der mir dieser Kommentar bzw. Teil eines Kommentars besonders gut gefällt, ist er doch die [...]

  65. Vom Zwitter aus Smartphone und Laptop » Beitrag » QuerBlog.de |  29.01.2010 | 12:08 | permalink  

    [...] Kann man eigentlich etwas analysieren, was noch gar nicht stattgefunden hat? Ich bin natürlich kein Experte, aber ich frage mich bei den vielen kritischen Stimmen (nicht nur der von Matthias Schwenk), ob die Verkaufszahlen von diesem Dingsbums nicht am Ende wieder sehr viele Leute überraschen werden. Jedenfalls würde mich das nicht wundern. Richtig albern finde ich den Vergleich von Jobs mit Barack Obama, der nicht im Artikel, sondern gleich im ersten Kommentare gemacht wird.  Das Internet muss neutral und offen bleiben. Es braucht keine “Sowohl-als-auch-Geräte” und auch keine “Schauen-wir-mal-wohin-der-Hase-läuft-Strategie”. Das iPad könnte Apple deshalb Sympathien kosten, weil sein Grundkonzept (einmal mehr) kein klares Bekenntnis zu offenen Standards und einem offenen Internet darstellt. Quelle: Wenn Träume platzen: Das Apple iPad — CARTA [...]

  66. Nach der iPad-Party startet das iPad-Bashing « Ich sag mal |  29.01.2010 | 13:16 | permalink  

    [...] Wenn Träume platzen: Das Apple iPad. [...]

  67. Aktuelle Links (gespeichert vom 26.01.2010 bis zum 29.01.2010) « Der Webanhalter |  29.01.2010 | 16:02 | permalink  

    [...] Wenn Träume platzen: Das Apple iPad — CARTA – 28.01.2010 Es hätte der ganz große Wurf werden sollen, der Tablet Computer von Apple. Statt dessen ist das iPad nur ein hübsches Gadget, das weder dem Internet im Allgemeinen noch dem Mediensektor im Speziellen eine klare Richtung weist. [...]

  68. Elektronischer Verweis | Linktipps vom 29.01.2010 |  29.01.2010 | 18:13 | permalink  

    [...] hat immer schon funktioniert. Es wird natürlich auch über das künftige Spielzeug gemault und kritisiert. Ob das Ding unter dem Namen iPad herauskommt, ist aber noch nicht sicher. Kleines [...]

  69. Lesender |  29.01.2010 | 19:03 | permalink  

    Ich freue mich sehr, wenn das Apple ipad in Deutschland zu kaufen ist. Ich lese für mein Leben gern und seit einem Jahr habe ich die eBooks entdeckt und sogar einen Bolg über dieses Thema gebaut. Es kommen spannende Zeiten auf uns zu. Ich freue mich.

  70. Warum der Hype um das iPad gut ist | TechBanger.de |  30.01.2010 | 05:43 | permalink  

    [...] das ist wirklich günstig! Und man liefert sich als Nutzer nicht dem Hardwarehersteller aus. Zu den Nachteilen des iPad zählt Marcel Weiss von netzwertig.com: “Das iPad könnte uns in eine Zeit [...]

  71. Verlage begrüßen iPad, iBooks, iDRM – bewegliche lettern |  30.01.2010 | 06:12 | permalink  

    [...] Netbook zumindest nahesteht. Zwar erlaubt das iPad, wie Matthias Schwenk in einem lesenswerten Beitrag auf Carta schreibt, neben der Nutzung von Apps gleichzeitig den freien Zugriff ins Web per Browser. [...]

  72. iPad Warter |  30.01.2010 | 12:43 | permalink  

    Hat sich denn Apple inzwischen dazu geäußert, WARUM kein Flash unterstützt wird. Eigentlich haben die doch nichts gegen Adobe, oder?!

  73. Michael |  31.01.2010 | 12:09 | permalink  

    4:3 Format? Eigentlich eine Ausnahmeerscheinung auf heutigem Markt, man kann sich kaum noch vor 16:9 Monitoren retten, nachdem 16:10 begraben wurde. In meinen Augen bietet 4:3 einen guten Kompromiss für die unterschiedlichen Formate, wie schon von Vorrednern angemerkt, Bilder und Videos.
    Mir scheint es sogar eine “Wohltat” seitens Apple zu sein, auf Flash (vorerst?) zu verzichten, da werden einige Ambieter ihre Seiten zügig auf HTML5 umstellen, vielleicht gar nicht so verkehrt das Ganze, man sah ja wie schnell spezielle Iphone Versionen von Websites gepusht wurden.
    Wie gesagt die Argumente sind von Kollegen hier in irgendeinerweise schon dargelegt worden.
    Schönes restliches Wochenende wünsche ich allen

  74. Torsten Stapelkamp |  01.02.2010 | 15:21 | permalink  

    Es war schon immer einfacher, abzuwarten, bis andere den großen Wurf gewagt haben, und dann großspurig darüber zu schwätzen, was man besser hätte machen können. Solche Mentalitäten der selbsternannten Berater schwätzen einem auch Versicherungen, Aktien und Unternehmensbilanzen auf.
    Wie sagte doch mal jemand (der Autor ist mir leider entfallen):
    “Der Unternehmensberater klaut Dir erst die Uhr, um Dir sagen zu können, wie spät es ist.”

    Matthias Schwenk hatte genug Zeit, um Herrn Steve Jobs vorher zu sagen, welche Erwartungen er an einem iPad hat. Das wäre dann echte Beratung gewesen. Vorausgesetzt, die Vorschläge sind tatsächlich brauchbar.

    Das iPad kam weder zu früh, noch ist es notwendig für einen Tablet-PC diesem albernen 16:9 Filmformat hinterher zu rennen. Das iPad erfüllt gerade jetzt die noch nicht von Apple besetzten Nischen (eBook-Reader, Schreiben und Lesen für unterwegs) und ist als angenehme Nebenerscheinung noch zum Video-anschauen im Zug geeignet. Wer hier 16:9 Filmformat fordert, denkt noch immer in banalen Feature-Listen und denkt nicht darüber nach, ab wann ein 16:9 Filmformat erst Sinn macht. Mal davon abgesehen, dass ein schlechter Filminhalt auch durch 16:9 Filmformat und HDTV nicht besser wird.

    Das iPad kann nie mehr als ein tolles Gadget und ein Nischenprodukt sein, an dem man viel Freude haben wird. Hier wieder einmal den Alleskönner zu fordern zeigt eher die unglückliche Situation der Entwickler. Einerseits wird von den Produkten gefordert, dass sie alles können, andererseits sollen sie einfach zu bedienen sein. Benutzt wird dann doch nur 10-15 % der Möglichkeiten und über die vom Kunden gewünschten und dann ins Produktangebot hineingequetschten Zusatzfeatures wird dann nachträglich abgelästert.
    Da ist es besser für den jeweiligen Einsatz, das passende jeweilige Produkt zu haben. Wem es zu teuer ist, jeweils passende Produkte zu kaufen, wird mit entsprechenden Einschränkungen auch mit einem MacBook Pro (15 Zoll) und einem iPhone glücklich werden. Für das Schreiben und Lesen für unterwegs ist das iPad dann eine prima Ergänzung.

    So betrachtet ist das iPad sehr wohl ein ausgereiftes Produkt und es wurde auch nicht zu früh auf den Markt geworfen.

    Das Apple zunehmend den Markt für Musik und Bücher auf proprietäre Weise mit seinem iTunes alleine abfischt kann in der Tat auf Dauer zum Problem werden. Ebenso stimme ich zu, dass Inhalte nicht nur über iTunes vertrieben werden sollten.
    Dennoch amüsiert es mich, dass darüber am meisten jene Hobby-Manager und selbst ernannten Unternehmensberater jammern, die über die letzten 10-15 Jahre zwar darum bemüht waren, ihre Kunden zu kriminalisieren und gigantische Millionenbeträge investierten, um nach Raubkopien zu fahnden, anstatt zu begreifen, dass man zum Geld verdienen kreative Ideen, Konzepte und Inhalte benötigt.
    Nachdem sie nun ernüchternd feststellen müssen, dass ihnen eigene Ideen fehlen, sollen nun die verurteilt werden, die das Internet, Gestaltung, Kreativität und Management gleichermaßen verstanden und in sich vereint haben.
    Wer halt nur Excelltabellen anlegen und Powerpointfolien mit warmen Worten erstellen kann, ist eben nur für die Buchhaltung zu gebrauchen.

    Apple zeigt sehr deutlich, dass die Kreativen – ganz im Sinne der Creative Industries – ebenso das Management übernehmen müssen. Die meisten der bisherigen Manager können nicht wirklich im Sinne eines Managements handeln, sondern sie verwalten nur die Konzepte, Ideen und Untersuchungen anderer.
    Man sollte sie nur das machen lassen, was sie können. Nämlich die Finanzbuchhaltung und sie entsprechend als Finanzbuchhalter nach Tarif bezahlen.
    Dadurch spart man den Unternehmen große Millionen-Geldbeträge an unangemessenen Gehältern und Projektfehlplanungen, die dann sinnvoller in die kreativen Köpfe eines Unternehmens und deren Ideen investiert werden können.

    Es ist kein Zufall, dass 8 von 10 Produkteinführungen scheitern.
    Man lässt sie bedauerlicherweise Manager entscheiden, die nur gelernt haben, Kalkulationen auszurechnen, Statistiken zu vergleichen und Strategien einzusetzen, die bereits in vergleichbaren Situationen angewandt wurden. Kreativität, Intuition, Erfindergeist, das Erstellen von Inhalten und eigenen Strategien ist den meisten Managern offensichtlich fremd.

    In den Veröffentlichungen von Henry Mintzberg
    http://www.henrymintzberg.com
    kann man nachlesen, dass über 50% der berühmten Absolventen der Harvard Business School als Manager scheiterten. Er beschreibt auch gleich die Ursache. Sie haben nie gelernt, eigene kreative Ideen zu entwickeln, sondern immer nur anhand vorhandener Strategien “eigene” Idee abgeleitet bzw. abgeschrieben.

    Wir alle verlassen uns zu sehr auf Dilettanten in der Wirtschaft, die nur deshalb soviel schwätzen, weil sie selber nicht wissen, was sie empfehlen sollen, und weil sie wissen, dass es genug Trottel gibt, denen es ähnlich geht, aber die hoffen, dass der mit den schönen Worten, einen Ausweg weiß.

    Warum verlassen wir uns zur Abwechslung nicht mal auf die Kreativen.
    Eigentlich haben wir nichts zu verlieren.

    Steve Jobs eröffnet zwar mit Apple und den Produkten iPhone, iPod und iTunes einen proprietären Markt, aber es macht zumindest Freude, diese Produkte zu besitzen und sie zu benutzen. Außerdem gibt er ein klares Signal an die Crative Industries nicht nur die Entwicklung der Inhalte, sondern auch deren Vermarktung und Management selber in die Hand zu nehmen.

    Entsprechend müssen sich die Design-Studiengänge aktualisieren und ihre Studierende ebenso auf Selbstmanagement, Projektmanagement und BWL vorbereiten.
    Wenn sich die Management-Studierenden nicht endlich um eine bessere Ausbildung bemühen, die es ihnen ermöglicht, auch mal in komplexen, mehrschichtigen sprich kreativen Gedanken zu schwelgen, anstatt immer nur vermeintlich validen Statistikergebnissen hinterherzurennen, werden wir sie leider nur als zu lang ausgebildete Finanzbuchhalter einsetzen können ;-)

    Ich bin mir sicher, dass auch in den Wirtschafts-Studiengängen mehr stecken kann.

    In diesem Sinne seit krativ – mit oder ohne iPad.

  75. Rob |  02.02.2010 | 16:36 | permalink  

    Also ich halte nicht wirklich viel vom Apple iPad…hat ja nicht wirklich neue innovationen zu bieten…wer sich selber überzeugen möchte, schaut einfach mal hier: Was dem neuen Apple iPad fehlt!

    LG

  76. recipient |  03.02.2010 | 10:53 | permalink  

    Das Fanboy-“Argument“ scheint so langsam zur Allzweckwaffe für alle Lebenslagen zu werden. Du findest es gut? Dann kannst du nur ein Fanboy sein!

    Im Falle des iPad sehe ich es genau umgekehrt: Mir ist es offen gestanden völlig schleierhaft, wie man als halbwegs marktkundiger Nicht-Fanboy angesichts der gigantischen Verkaufszahlen von Netbooks, E-Book-Readern und touchscreenbasierten Geräten wie iPhone und iPod touch den großen Bedarf an einfachen Lösungen für grundlegende Anwendungsbereiche übersehen und ernsthaft am Erfolg des Tablet-Konzeptes zweifeln kann.

    Ich, bekennender Late-Adopter und dem Fanboy-Alter längst entwachsen, erkäre hiermit feierlich, mir sobald wie möglich ein iPad zulegen zu wollen. Weil ich nämlich schon lange auf ein derartiges Produkt warte. Und mir ist relativ egal, ob der Screen im 4:3 oder 27:15-Format ist, ob es eine Kamera eingebaut hat oder Flash-Banner anzeigen kann. Ich will damit unabhängig von einem „richtigen Computer“ Bücher und Zeitschriften lesen, Arbeitsergebnisse präsentieren, mal eine Kalkulation oder eine Mindmap überarbeiten, Nachrichten und Informationen aus dem Internet abrufen, Fotos betrachten, gelegentlich ein Video abspielen und mir vielleicht auch mal die Zeit mit einem Spielchen vertreiben.

    Sicher, das alles ist auch jetzt schon mobil möglich. Aber ein Netbook ist mir zu unhandlich, ein E-Book-Reader zu eingeschränkt und ein iPod touch zu klein.

    Was bleibt? Genau, ein Tablet. Und Apple bietet mit dem iPad nicht nur die entsprechende Hardware, sondern auch ein diesem Zweck angemessenes OS, eine brauchbare Software-Grundausstattung, eine bewährte Entwicklungsumgebung sowie mit iTunes, App- und Bookstore auch noch etablierte Vertriebsplattformen für Anwendungen und Content.

    Ob iPad, gPad, Courier oder XY-Slate: In drei bis fünf Jahren werden wir alle so ein Ding haben. Die meisten der hier Anwesenden schon sehr viel früher.

  77. Benny |  04.02.2010 | 02:46 | permalink  

    Aus meiner Sicht eine unglückliche Einschätzung.

    1. Zum Thema Flash: Es ist mit großer Sicherheit kein Lapsus von Steve Jobs, das auf der Keynote die New York Times Seite ganz offensichtlich nicht vollständig angezeigt werden konnte. Sie glauben doch nicht wirklich, dass bei so einer bis auf die letzte Silbe durchgeplanten Veranstaltung einfach vergessen wurde, das man dem Safari ja garkein Flash-Plugin eingepflanzt hat? Das war eine klare Botschaft an Adobe und eine Absage zu Flash auf dem iPad und keineswegs dem Zufall überlassen. Damit will Jobs ganz offensichtlich den HTML5-Stadard, der Flash zumindest für Videos ablösen könnte, fördern. YouTube experimentiert bereits mit Playern, die auf HTML5 basieren, andere werden folgen. Flash läuft auf Mac-Systemen bekanntermaßen mehr schlecht als Recht und ist ein wahrer Akkufresser. Das iPad wäre technisch durchaus dazu in der Lage, Flash-Programmierte Seiten anzuzeigen. Mit gejailbreaten iPhones war das auch möglich. Der Punkt ist, man will es einfach nicht haben. Und das unterstütze ich persönlich auch, da HTML5 der viel bessere und vor allem unabhängigere Standard ist, der sich hoffentlich schnellstens druchsetzt. Bei Applikationen ist das iPad auch nicht auf Flash angewiesen, das SDK des iPhone-OS steht Flash in nichts nach. Wohl eher andersherum.

    2. Die niedirge Preis des iPads ist wohl kaum ein Indikator für eine nicht gelungene Umsetzung. Das ist ein Kampfreis um Druck auf die Konkurenz auszuüben und das iPad einem größeren Publikum schmackhaft zu machen. Das große Gled steckt nicht im Gerätepreis, sondern in der Vermarktung der Inhalte auf diesem.

    3. Den Entwicklern wurde natürlich ein SDK an die Hand gegeben, das einerseits Möglichkeiten bieten, bestehende Apps späziell dür das iPad zu optimieren und andererseits ganz neue iPad-Apps zu entwickeln, die vom arg vergrößerten Bildschirm im Vergleich zum iPhone profitieren können. Die Frage, wie sich die Applikationen auf dem iPad präsentieren werden, lautet: optimal angepasst.

    4. Ein Applikationen-Internet, wie es im Artikel so schön genannt wird, existiert zwar auf dem iPad aber natürlich auch neben dem Browser, mit dem man frei im Internet surfen kann. Das iPad blockiert also keineswegs mögliche Absichten von Unternehmen, sich direkt über das freie Internet zu vermarkten. Es wird doch niemand gezwungen, alle Inhalte nur über Apps zu beziehen bzw. zu verteilen.

  78. YuccaTree Post + » iPad: Haben die Medien kostenlos für Apple geworben? |  05.02.2010 | 10:30 | permalink  

    [...] Interesse, über Apple-Events zu berichten. Und deswegen berichtet jeder mit und nach, übrigens auch Carta. ;)   « Gut geklaut macht hübsches Tablet: Das JooJoo [...]

  79. Deutsche Blogs über Handys ohne Vertrag » Wenn Träume platzen: Das Apple iPad — CARTA |  09.02.2010 | 05:44 | permalink  

    [...] Leo schrieb heute einen interessanten Artikel auf Hier ein kurzer Auszug:Es hätte der ganz große Wurf werden sollen, der Tablet-Computer von Apple. Statt dessen ist das iPad nur ein hübsches Gadget, das weder dem Internet im Allgemeinen noch dem Mediensektor im Speziellen eine klare Richtung weist. [...]

  80. Torsten Stapelkamp |  09.02.2010 | 21:31 | permalink  

    Die Menge der jeweiligen Kommentarbeiträge scheint (zumindest manchmal) in direkter Korrelation zur Bereitschaft zu stehen, sich tatsächlichen mit dem Thema auseinander setzen zu wollen oder nur Chief-Nerd-Gequatsche von sich zu geben.
    Je kürze, um so unzutreffender.
    Ich fühle mich an die Dialoge aus der Serie “Stromberg” erinnert. Traurige aber tatsächliche Realität vieler Abteilungen, auch außerhalb von Versicherungen.
    Traurig, dass dann gerade solche Mentalitäten Entscheidungen fällen dürfen.
    Sorry – die Netikette gebietet ja, lieb zueinander zu sein ;-)
    Man kann hier auf jeden Fall gut identifizieren, wer in Entscheidungsgremien sitzen sollte und wer nicht. Bekanntlich sitzen dort die Falschen. Weshalb 8 von 10 Produkteinführungen scheitern (siehe dazu Hinweise oben in meinem letzten Kommentar: 74 Torsten Stapelkamp | 01.02.2010 | 15:21).
    Bereits die große Verbreitung von PCs mit Windows-Betriebsystemen ist ein Indiz, dass die meisten nicht wirklich ein gutes von einem schlechten Produkt unterscheiden können. Okay – viele nutzen Windows auf Grund von Sachzwängen.
    Wenn hier jeder seinen Echtnamen nennen würde, fänden Personaler interessante Hinweise ;-)

  81. Bernd Tessler |  22.02.2010 | 09:46 | permalink  

    Im neuesten Heft der Capital steht ein sehr spannender Artikel über Apple und das iPad. Ergo: Es gibt kaum ein anderes Unternehmen, dass mit prorietären Formaten und Marktmacht seine beherrschende Stellung so effizient und radikal ausnutzt wie die Lifestylemarke Apple.

    Sehr witzig zu den “Macken von Fräulein Apple” auch:

    http://www.netzpublik.de/a/4266-fraeulein-apple-charakter-macken-lifestyle-schoenheit-apple-apps-ipod-iphone-fraeul

  82. Herrmann |  22.03.2010 | 02:29 | permalink  

    Toller Artikel. Die Suppentassenlöffel-Leser haben in die Tiefe ihrer Weisheiten geschaut. Ist schon mal aufgefallen, dass es dieses Gerät noch garnicht gibt? Und Ihr wisst schon alles?

  83. Matthias Schwenk |  22.03.2010 | 11:38 | permalink  

    @Herrmann: Wir wissen nicht alles, erst recht nicht zum iPad von Apple. Aber über das was wir wissen, schreiben wir und bieten damit den Lesern die Gelegenheit mit uns hier zu diskutieren. Über 80 Kommentare zeigen, dass wir damit nicht ganz falsch lagen…

  84. bwl zwei null · Alice for the iPad: Wunderland der neuen Medien |  13.04.2010 | 15:02 | permalink  

    [...] Apple zum Beispiel tut alles, um sein Ökosystem aus Hard- und Software bestmöglich zu schützen und abzuschotten. Jüngst wurden die Richtlinien für Applikationsentwickler dahingehend verschärft, dass nur noch in bestimmten Programmiersprachen für das iPhone bzw. iPad entwickelt werden darf. Konzepte, die auf eine Vermarktung von Inhalten (in Form von Applikationen) über mehrere Plattformen zielen, werden dadurch (unnötig) erschwert. [...]

  85. miriam meckel: “apples ipad ökosystem ist wie neckermann pauschalreisen fürs internet” #rp10 « qrios |  17.04.2010 | 12:52 | permalink  

    [...] andere Strömung bedauert, dass das iPad nicht der Heilsbringer für die Verlagsbranche ist. Das ist insofern lustig, weil Apple – zumindest nicht öffentlich [...]

  86. Muß das iPad umbenannt werden? » iPad, Apple, Name, Namens, Eigentümer, Fujitsu, Ende, iSlate » Informelles |  28.05.2010 | 12:34 | permalink  

    [...] erwartet haben, als Apple mit dem iPad liefern kann oder will. Die deutlichste Kritik bekommt das iPad, weil es kein Multitasking beherrscht, Flash nicht unterstützt, keine Kamera besitzt und mit [...]

  87. edin m |  30.05.2010 | 17:17 | permalink  

    hallo …

    scheinbar gibts viele komische menschen auf der welt, die kohle für so einen elektromüll ausgeben. und noch dazu diese verflixte bindung an apple mit seinem appStore. vollkommen sinnlos das ganze! ihre taktik ist nicht blöd – aber ich hoffe drauf, das es nicht allzuviele verblendete menschen gibt auf dieser welt – denn da geb ich dem verfasser des artikels recht: das internet muss frei bleiben für alle zeit. da brauch ich keine instanz die da dazwischengeschalten ist und schon gar nicht eine kommerzielle wie apple!

    und was flash angeht, dann kann ich die vorangegangen meinungen nicht teilen. wird durch html 5 abgelöst?? wo steht das?! blödsinn! und vor allem wann?! ich will JETZT meine flashinhalte ansehen – was irgendwann mal durch irgendwas anderes ersetzt wird interessiert mich JETZT sonderlich wenig!

    keine anschlüsse, keine möglichkeit speicher zu erweitern und das 4:3 format ist das letzte! ich arbeite im bereich stand- und bewegtbilder und da kann ich es einfach nicht leiden, wenn ich ein blödes 4:3 format habe. nichts zum erweitern, reinstecken oder sonstiges. typisch apple!

    und irgendwo hab ich mal gelesen – man braucht drei hände für das iPad. zwei zum halten und eine zum bedienen des touchscreens! :)

    sie haben ein gutes marketing – das ist alles! die produkte überzeugen in den letzen jahren nicht unbedingt – paar ausnahmen gibts natürlich. und schon der preis allein ist ein indiz dafür. der grosse wurf scheint nicht gelungen zu sein. das iPhone hat bei der einführung in österreich knapp 1000 euro gekostet mit vertrag! die echten mac-enthusiasten werden sich dran erinnern. und das iPad jetzt 499,00 in der basisVersion, soweit ich gelesen hab. was könnte das wohl für gründe haben, das das IPad knapp die hälfte kostet aber weit mehr darstellen soll als ein blödes handy!??? hmmm?!

    aber die markengeilen menschen, werden sich dieses ding auch kaufen und dann schönreden!

    mfg
    edin m.

  88. bwl zwei null · Eine Woche mit dem iPad |  14.06.2010 | 12:01 | permalink  

    [...] vor einer Woche bekam ich mein iPad geliefert und kann seither selbst testen, wie weit meine eher skeptische Einschätzung (und “Ferndiagnose”) auf Carta vom Januar diesen Jahres trägt. In einigen Punkten muss ich mich doch tatsächlich [...]

  89. Sandmann |  13.07.2010 | 14:44 | permalink  

    Schon ganz nett, aber ob das Wischbrett den Läppi wirklich ersetzten wird, wie Steve Jobs meint, da bin ich mir mal nicht so sicher. Viele Leute tippen einfach lieber auf ner Tastatur. Wer kaum Texte schreibt o.k., aber für alle anderen eher nicht so angesagt. Evntl, als zweit Gerät, nicht als Ersatz für den Rechner. Zumal man ja bislang nicht mal was ausdrucken kann.

  90. Peiler |  01.09.2010 | 17:10 | permalink  

    manche behaupten es sei ein Ersatz :-) bloß für was?
    http://www.krass-verpeilt.de/iphone-4-wird-zum-ihhhh-phone-1/252

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